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Kabinett von Epp

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Kabinett von Epp
Kommissarischer Ministerrat
Franz von Epp
Kommissarischer Leiter Franz von Epp
Wahl 1932
Legislaturperiode 5
Beginn März 1933
Ende 12. April 1933
Dauer 42 Tage
Vorgänger Kabinett Held II
Nachfolger Kabinett Siebert
Zusammensetzung
Partei(en) NSDAP
Repräsentation
Bayerischer Landtag
43 / 128 (33,6 %)

Das Kabinett von Epp bildete als kommissarischer Ministerrat vom 10. März bis 12. April 1933 die kommissarische Landesregierung von Bayern.[1]

Das Kabinett von Epp verdrängte die Regierung Held in den Tagen vom 7. März bis 27. März 1933 schrittweise von der Macht. Die Reichstagswahl vom 5. März 1933 sah eine Mehrheit der NSDAP. In der Folge setzte Reichsinnenminister Frick am 9. März Franz von Epp zum Reichskommissar in Bayern ein („zur Erhaltung öffentlicher Sicherheit und Ordnung“). Epp proklamierte am 16. März, er habe nach dem „Rücktritt“ Helds nun mit seiner Kommissariatsregierung alle Regierungsmacht übernommen. Held erklärte am 27. März in der Schweiz die Zustimmung zu seiner Absetzung.[2]

Die von den Nationalsozialisten kontrollierte Kabinett von Epp vom März 1933 (Bayerische Kommission, Reichskommissariat für Bayern).
Sitzend von links: Finanzminister Ludwig Siebert, Ministerpräsident und Reichskommissar für Bayern Franz von Epp, Innenminister Adolf Wagner und Kultusminister Hans Schemm.
Stehend von links: Staatskommissar Ernst Röhm, Justizminister Hans Frank, Staatsminister Hermann Esser und Landwirtschaftsminister Georg Luber.
Pressefoto: Nationales Digitalarchiv Polen
Amt Name Bild Partei
Kommissarischer Leiter Franz von Epp
NSDAP
Äußeres
Stellvertreter Adolf Wagner
NSDAP
Inneres
Justiz Hans Frank
NSDAP
Kultus Hans Schemm
NSDAP
Finanzen Ludwig Siebert
NSDAP
zur besonderen Verwendung Ernst Röhm
NSDAP
Hermann Esser
NSDAP

Einzelnachweise

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  1. Walter Ziegler: Kabinett Held IV, 1932–1933, publiziert am 29. November 2010; in: Historisches Lexikon Bayerns, abgerufen am 9. Februar 2020.
  2. Winfried Becker: Heinrich Held (1868–1938). Aufstieg und Sturz des bayerischen Parlamentariers und Ministerpräsidenten, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), 807–891.