Kai Wegner

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Kai Wegner, 2014

Kai Wegner (* 15. September 1972 in Berlin-Spandau) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Hans-Carossa-Oberschule in Berlin-Hakenfelde leistete Wegner von 1993 bis 1994 seinen Wehrdienst ab und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann, die er 1997 beendete. Danach arbeitete er im Vertrieb eines Versicherungsunternehmens, bis er 1999 als Projektleiter in der Öffentlichkeitsarbeit in ein mittelständisches Bauunternehmen wechselte. Von 2001 bis 2002 gehörte er dort auch der Geschäftsleitung an. Von 2002 bis 2012 war er als Unternehmensberater in Berlin selbständig tätig. Seit Mai 2017 ist er Präsident des DLRG Landesverbandes Berlin[1].

Kai Wegner ist geschieden und hat zwei Kinder.[2]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegner trat 1989 in die Junge Union (JU) und die CDU ein. Er war von 1990 bis 1992 Landesvorsitzender der Schüler Union in Berlin und von 1994 bis 1997 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Berlin-Spandau. Nachdem er von 1994 bis 1996 stellvertretender JU-Landesvorsitzender war, war Wegner von Januar 2000 bis Mai 2003 schließlich Landesvorsitzender der JU Berlin.

Von 2000 bis 2002 war er außerdem stellvertretender CDU-Landesvorsitzender in Berlin. Im April 2005 wurde er zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Spandau gewählt. Zuvor war er dort schon seit 1998 stellvertretender Kreisvorsitzender gewesen. Von Dezember 2011 bis Dezember 2016 war Kai Wegner Generalsekretär der CDU Berlin. Er stellte sein Amt überraschend zur Verfügung, da er dem Wunsch von Monika Grütters nach Veränderung nicht im Wege stehen wollte.[3] Sein Nachfolger in dieser Position wurde Stefan Evers.[4]

Seit Dezember 2017 ist Wegner stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner CDU.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegner gehörte von 1995 bis 1999 der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Spandau und von 1999 bis Oktober 2005 dem Abgeordnetenhaus von Berlin an. Im Abgeordnetenhaus war er ab 2001 stellvertretender Vorsitzender und ab 2003 auch wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Im Jahr 2002 kandidierte er erfolglos für den Deutschen Bundestag.

Seit 2005 ist er ununterbrochen Mitglied des Deutschen Bundestages und war dort ab 2009 für mehrere Jahre Vorsitzender der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Fraktion.

Kai Wegner ist bei der Bundestagswahl 2009 als Direktkandidat des Wahlkreises Berlin-Spandau-Charlottenburg Nord mit 36,4 % der Erststimmen[5] in den Bundestag eingezogen.

Auch bei der Bundestagswahl 2013 errang Wegner das Direktmandat seines Wahlkreises und zog mit 39,2 % der Erststimmen[6] in den Bundestag ein.

Kai Wegner war in der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit[7] und Beauftragter für große Städte[8] der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion.

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 unterlag er in seinem Wahlkreis mit 30,9 Prozent der Stimmen dem SPD-Abgeordneten Swen Schulz, der auf 32,1 Prozent der Stimmen kam.

Wegner zog über die Landesliste in den Bundestag ein.

In der 19. Wahlperiode ist Kai Wegner Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit auch deren baupolitischer Sprecher.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kai Wegner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://berlin.dlrg.de/meldung-im-detail/neuigkeit/439/News.html
  2. Abgeordnete. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 12. August 2018]).
  3. Stefan Alberti: Berlins CDU: Der General tritt zurück. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 3. Januar 2017]).
  4. Evers: "Habe nur kurz ans Aufgeben gedacht". (tagesspiegel.de [abgerufen am 3. Januar 2017]).
  5. http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/bundestagswahl-2009/ergebnis/mandate/direkt.asp
  6. [1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.bundeswahlleiter.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Archivlink (Memento des Originals vom 15. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundestag.de
  8. https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/authentische-grossstadtpolitik-aus-einem-guss