Kaitlyn Farrington

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Kaitlyn Farrington Snowboard
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 18. Dezember 1989
Geburtsort Hailey, IdahoVereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Karriere
Disziplin Halfpipe
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Winter X-Games 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2014 Sotschi Halfpipe
Logo der Winter-X-Games X-Games
Gold 2010 Tignes Halfpipe
Gold 2010 Tignes Halfpipe
Silber 2011 Aspen Halfpipe
Bronze 2012 Tignes Halfpipe
Bronze 2014 Aspen Halfpipe
FIS Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2008 Valmalenco Halfpipe
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 10. März 2007
 Gesamtweltcup 67. (2008/09)
 Freestyle-Weltcup 04. (2012/13)
 Halfpipe-Weltcup 04. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Halfpipe 0 0 1
TTR-Logo TTR World Snowboard Tour
 Gesamtwertung 09. (2013/14)
 Halfpipe-Wertung 04. (2012/13)
 

Kaitlyn Farrington (* 18. Dezember 1989 in Hailey, Idaho) ist eine ehemalige US-amerikanische Snowboarderin. Sie startet meistens in der Disziplin Halfpipe, seltener im Slopestyle.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farrington wuchs auf einer Farm[1] in Bellevue, Idaho auf und tritt seit 2001 in Snowboardwettbewerben an. Sie ist Mitglied der US-amerikanischen Nachwuchsmannschaft. Von ihr stammt der Ausspruch: "If everything seems under control, you must not be going fast enough!" – „Wenn es so aussieht, als sei alles unter Kontrolle, dann fährst du nicht schnell genug!“[2]

2006 und 2007 startete Farrington nur bei FIS-Rennen in den USA und konnte dabei mit einem Sieg am Mount Bachelor (Oregon) im Slopestyle, zwei zweiten, drei dritten und – bis auf ein Rennen – Platzierungen unter den ersten zehn überzeugen. Im März 2007 bei ihrem ersten Start im Weltcup in Lake Placid gelang ihr gleich ein beachtlicher 15. Platz (Halfpipe). In der darauffolgenden Saison 2007/2008 startete sie nur bei drei Wettbewerben, in Stoneham, Calgary und Saas-Fee, ihr gelang aber ein weiterer Sieg in einem FIS-Rennen, wieder in Oregon, diesmal in Mount Hood Meadows und in der Disziplin Halfpipe. Am Ende der Saison wurde sie Vizeweltmeisterin in der Halfpipe bei den Juniorenweltmeisterschaften (FIS Junior World Championships) in Valmalenco.

Beim Auftakt zur Saison 2008/09 schaffte sie mit dem sechsten Platz im neuseeländischen Cardrona ihre erste Top-Ten-Platzierung im Weltcup. Auch im Februar in Stoneham gelang ihr mit Rang sieben wieder eine Top-Platzierung. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Nagano erreichte Farrington Rang sechs in der Halfpipe.[3] In den folgenden drei Jahren ging sie nicht im FIS-Weltcup an den Start. Lediglich im NorAm Cup kam sie noch zum Einsatz. Im NorAm Cup gelang ihr in Copper im Dezember 2010 ein deutlicher Sieg.

Zurück im Weltcup zur Saison 2012/13 startete Farrington in Cardrona erneut erfolgreich und erreichte Rang acht. Im Januar 2013 fuhr sie in Copper Mountain mit Platz fünf ihr bis dahin bestes Weltcup-Resultat ein. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2013 in Stoneham verpasste Farrington als Vierte nur knapp eine Medaille. Im Februar 2013 stand sie als Dritte in Park City erstmals auf einem Weltcup-Podium.

Am 12. Februar 2014 konnte sich Kaitlyn Farrington olympisches Gold in der Halfpipe bei den Winterspielen in Sotschi sichern und feierte damit ihren ersten großen internationalen Titel. Dabei hatte sie sich vor den Spielen dazu entschlossen, nicht mit dem Team USA zu reisen und unabhängig zu trainieren und zu starten.[4]

Im Januar 2015[5] gab sie überraschend mit nur 25 Jahren ihr Karriereende bekannt.[6] Als Begründung gab sie an, dass sie unter einer chronischen Spinalstenose leidet.[7]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 Vizejuniorenweltmeisterin Halfpipe
  • 2014 Olympiasiegerin Halfpipe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kaitlyn Farrington. In: neverstopexploring.com. 10. Juli 2015, abgerufen am 20. November 2015 (englisch).
  2. Profil von Kaitlyn Farrington (englisch) usasa.org. Abgerufen am 31. August 2013.
  3. FIS Junior World Championships 2009 - Ladies' Halfpipe in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 20. November 2015
  4. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit Kaitlyn Farrington - Snowboarder MBM. In: snowboardermbm.de. 29. Oktober 2015, abgerufen am 20. November 2015.
  5. Kaitlyn Farrington Says Goodbye To Competitive Snowboarding. In: teamusa.org. 16. Januar 2015, abgerufen am 20. November 2015 (englisch).
  6. Caught up with Kaitlyn Farrington on her retirement from competitive snowboarding. In: snowboarding.transworld.net. 19. Februar 2015, abgerufen am 20. November 2015 (englisch).
  7. Alyssa Roenigk: Gold medalist snowboarder Farrington to retire. In: espn.go.com. 19. Januar 2015, abgerufen am 20. November 2015.