Kalamaria

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Gemeinde Kalamaria
Δήμος Καλαμαριάς
Kalamaria (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Zentralmakedonien
Regionalbezirk: Thessałoniki
Geographische Koordinaten: 40° 35′ N, 22° 57′ OKoordinaten: 40° 35′ N, 22° 57′ O
Fläche: 6,401 km²
Einwohner: 91.279 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 14.260,1 Ew./km²
Gemeindelogo:
Gemeindelogo von Gemeinde Kalamaria
Sitz: Kalamaria
LAU-1-Code-Nr.: 0707
Gemeindebezirke: keinef7
Lokale Selbstverwaltung: f12keinef7
f12
Website: www.kalamaria.gr
Lage in der Region Zentralmakedonien
Bild:2011 Dimos Kalamarias.png
f9f8

Kalamaria (griechisch Καλαμαριά (f. sg.)) ist de facto ein Stadtteil Thessalonikis, bildet allerdings de jure eine unabhängige Gemeinde in der Region Zentralmakedonien. Mit rund 91.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Gemeinde Makedoniens.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kalamaria liegt rund 7 km südlich vom Stadtzentrum Thessaloníkis an einem Landvorsprung (Mikro Emvolo oder Karabounaki) in den Thermaischen Golf bzw. dessen nordöstlichem Ausläufer, dem Golf von Thessaloniki.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend ist seit prähistorischer Zeit besiedelt. Hier lag das antike Thermai, nach dem die Bucht benannt ist. Die Bezeichnung Kalamaria findet sich für das Gebiet südöstlich von Thessaloníki erstmals 1083. Anfang des 13. Jahrhunderts umfasst die byzantinische Verwaltungseinheit Katepanikion Kalamaria die gleichnamige Siedlung und des westlichen Teils der Halbinsel Chalkidiki entlang der Küste des Thermaischen Golfs.[2] Das Katepanikion Kalamaria bestand vorwiegend aus Landbesitz von Klöstern der Athos-Halbinsel.[2]

Die heutige Stadt hat ihren Ursprung in einer Gründung der 1920er Jahre und diente damals, wie andere Vororte Thessaloníkis, der Aufnahme griechischer Flüchtlinge aus der Türkei, wobei sich in Kalamaria vor allem Griechen von der Schwarzmeerküste niederließen. Kalamaria war bis 1943 Teil der Gemeinde Thessaloníki und erhielt erst in diesem Jahr seine verwaltungsmäßige Selbständigkeit.

In jüngster Zeit verzeichnet Kalamaria ein beachtliches Bevölkerungswachstum. Noch 1981 lebten hier lediglich 51.676 Einwohner. Die Stadt besteht aus 10 Stadt- bzw. Ortsteilen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kalamaria ist Heimatort des Fußballvereins Apollon.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kalamaria lebten bzw. wurden geboren:

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kalamaria ist Partnerstadt von

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. a b Charalambos Bakirtzis: The Urban Continuity and Size of Late Byzantine Thessalonike. In: Alice-Mary Talbot (Hrsg.): Symposium on Late Byzantine Thessaloniki. (Dumbarton Oaks Symposium May 4–6, 2001) (= Dumbarton Oaks Studies. 57, ISSN 0070-7554). Dumbarton Oaks Research Library and Collection, Washington DC 2004, S. 36–64, S. 37, (Digitalisat (PDF; 3,6 MB)).