Kalasantiner

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Die Kalasantiner (lat.: Congregatio pro operariis a S. Josepho Calasanctio, dt.: Kongregation für die christlichen Arbeiter vom heiligen José Calasanz von der Mutter Gottes, Ordenskürzel: COP) sind ein römisch-katholischer Männerorden.

Kongregation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der österreichische Priester Anton Maria Schwartz gründete die Kongregation am 24. November 1889 in Wien,[1] um die Not der jungen Arbeiter und Lehrlinge zu lindern, und war bis zu seinem Tod am 15. September 1929 der Generalobere. Im Jahr 1939 erfolgte die Approbation durch den Heiligen Stuhl.

Pater Anton Maria Schwartz wurde von Papst Johannes Paul II. in Wien 1998 seliggesprochen.

Der Orden wirkt derzeit hauptsächlich in Österreich. Darüber hinaus gibt es eine Niederlassung in der brasilianischen Mission. Das Mutterhaus befand sich bis 2015 in Wien XV mit der dortigen Kirche Maria vom Siege am Gürtel. Hauptarbeitsgebiete der Kalasantiner sind Arbeiterseelsorge,[2] Religionsunterricht in Berufsschulen, außerschulische Seelsorge, Jugendevangelisation und die Leitung von Pfarren.

Schwestern der Jüngersuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1979 wurden die Schwestern der Jüngersuche gegründet. Sie wurden 1988 von der Erzdiözese Wien anerkannt und 1998 den Kalasantinern als zweiter Orden angegliedert.

Leitung / Generalsuperior[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1889–1929 P. Anton Maria Schwartz
  • 1990–2008 P. Peter Lier COp
  • 2008–2014 P. Gottfried Großsteiner COp
  • Seit 2014 P. Clemens Pilar COp

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erzdiözese Wien / Dr. Heinrich Gotsmy: Nach Jahrzehnten wieder Weihe eines Diakons aus dem Piaristenorden. Abgerufen am 19. Oktober 2018 (deutsch).
  2. Diözese Linz: Festgottesdienst zum 85. Geburtstag von Bischof em. Maximilian Aichern. Abgerufen am 19. Oktober 2018.