Kalwang

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Kalwang
Wappen von Kalwang
Kalwang (Österreich)
Kalwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leoben
Kfz-Kennzeichen: LN
Fläche: 67,25 km²
Koordinaten: 47° 25′ N, 14° 45′ O47.4114.75751Koordinaten: 47° 24′ 36″ N, 14° 45′ 0″ O
Höhe: 751 m ü. A.
Einwohner: 1.030 (1. Jän. 2015)
Postleitzahl: 8775
Vorwahl: 03846
Gemeindekennziffer: 6 11 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kalwang 29
8775 Kalwang
Website: www.kalwang.at
Politik
Bürgermeister: Mario Angerer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
7
5
3
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Kalwang im Bezirk Leoben
Eisenerz Kalwang Kammern im Liesingtal Kraubath an der Mur Leoben Mautern in Steiermark Niklasdorf Proleb Radmer Sankt Michael in Obersteiermark Sankt Peter-Freienstein Sankt Stefan ob Leoben Traboch Trofaiach Vordernberg Wald am Schoberpaß SteiermarkLage der Gemeinde Kalwang im Bezirk Leoben (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kalwang ist eine österreichische Marktgemeinde mit 1030 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Leoben, Steiermark.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet der Marktgemeinde Kalwang liegt im Liesingtal. Der Gebirgsbach Teichen, welcher südliche Gebirgsteile der Eisenerzer Alpen entwässert, fließt (teilweise stark reguliert) durch die Katastralgemeinden Sonnberg und Kalwang und mündet in die Liesing.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften und gleichnamige Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Kalwang (843)
  • Pisching (66)
  • Schattenberg (75)
  • Sonnberg (97)

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Radmer Eisenerz
Wald am Schoberpaß Nachbargemeinden Trofaiach
Mautern

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1148 wird Chichelwanche erstmals erwähnt und war bald ein reicher Hammerherren- und Bergbauort. Die Kalwanger beteiligten sich auch am Bauernaufstand 1525. Der Kupferbergbau in der Teichen bestand von den Anfängen in Mittelalter bis 1867 sowie nach einer Wiederaufnahme zwischen 1916 und 1928. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850 und wurde 1929 zur Marktgemeinde erhoben. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 gehörte Kalwang zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war die Marktgemeinde Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Das Krankenhaus Kalwang besteht schon seit 100 Jahren. Der Gutsbesitzer Rudolf von Gutmann baute es 1912 bis 1914 für seine Arbeiter und Angestellten. Seit Jahrzehnten ist es als Unfallkrankenhaus Kalwang ein Begriff.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2010[2]
Wbt.: 81,16 % (2005: 83,67 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,18 %
(-1,32 %p)
33,01 %
(+9,78 %p)
15,81 %
(-8,45 %p)
2005

2010

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Bürgermeister ist Mario Angerer (ÖVP), Vizebürgermeister ist Klemens Draxl (FPÖ), Gemeindekassier ist Helmut Kreiner sen. (SPÖ).

Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2015 wie folgt zusammen:

* 7 ÖVP
* 5 FPÖ
* 3 SPÖ


Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 27. März 1929.
Wappenbeschreibung:

„Ein blauer Schild, aus dessen Fussrande der nach rechts vorwärtsgewendete Kopf mit Halsansatz eines braunen Hirschen hervorwächst. Zwischen dem zwölfendigen Geweih erhebt sich ein hohes goldenes Kreuz, aus dessen Winkeln goldene Strahlen hervorbrechen. Hinter dem Hirschkopf steigt in 3 Absätzen ein unten bewaldeter, in der Mitte beraster, oben felsiger Gebirgszug empor. Den Schild umgibt eine ornamentierte bronzefarbige Randeinfassung.“[3]

Tourismusverband[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Gaishorn am See, Kammern im Liesingtal, Mautern in Steiermark und Wald am Schoberpass den TourismusverbandPalten-Liesing Erlebnistäler“. Dessen Sitz ist in Mautern.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kalwang

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde ist die Gemeinde im Komitat Vas, Ungarn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. https://egov.stmk.gv.at/wahlen/GR2010/GR2010_61100.html
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 13, 1963, S. 74
  4. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 314. ZDB-ID 1291268-2 S. 628.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kalwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien