Kamenolomni

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Siedlung städtischen Typs
Kamenolomni
Каменоломни
Föderationskreis Südrussland
Oblast Rostow
Rajon Oktjabrski
Oberhaupt Wladimir Kakolewski
Erste Erwähnung 1859
Frühere Namen Maximowski
Maximo-Nowogruschewski
(bis 1933)
Siedlung städtischen Typs seit 1933
Bevölkerung 11.247 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 60 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 86360
Postleitzahl 346470, 346480
Kfz-Kennzeichen 61, 161
OKATO 60 241 551
Website www.kamenolomninskoe.ru
Geographische Lage
Koordinaten 47° 40′ N, 40° 12′ OKoordinaten: 47° 40′ 15″ N, 40° 12′ 15″ O
Kamenolomni (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Kamenolomni (Oblast Rostow)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Rostow
Liste großer Siedlungen in Russland

Kamenolomni (russisch Каменоло́мни) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Rostow (Russland) mit 11.247 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzengel-Michael-Kirche in Kamenolomni

Die Siedlung liegt gut 60 km nordöstlich des Oblastverwaltungszentrums Rostow am Don und etwa 3 km südlich des Zentrums der Großstadt Schachty, faktisch unmittelbar an diese anschließend. Sie liegt vorwiegend am linken Ufer des Flüsschens Gruschewka, das über den Tuslow zum rechten Don-Arm Aksai beim gut 30 km südlich gelegenen Nowotscherkassk abfließt.

Kamenolomni ist Verwaltungszentrum des Rajons Oktjabrski sowie Sitz und einziger Ort der Stadtgemeinde Kamenolomenskoje gorodskoje posselenije.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1859 erstmals erwähnten Weiler (chutor) Maximowski wurde 1863 die Bahnstrecke (Moskau –) Koslow – Woronesch – Rostow am Don vorbeigeführt und dort die Station Maximowka eröffnet. 1902 wurde die Station in Kamenolomni umbenannt, eine heute veraltete russische Bezeichnung für Steinbrüche (im Plural), von denen einige in der Umgebung betrieben wurden.

Der später zusammen mit dem neu entstandenen Nachbarort auch Maximo-Nowogruschewski genannte Weiler erhielt 1933 den Status einer Siedlung städtischen Typs und seinen heutigen Namen nach der Bahnstation. Seit 1938 ist die Siedlung Verwaltungssitz eines Rajons.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 15.447
1970 12.328
1979 12.221
1989 12.410
2002 12.281
2010 11.247

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kamenolomni ist eine größere Station bei Kilometer 1141 der auf diesem Abschnitt seit 1962 elektrifizierten Bahnstrecke Moskau – Rostow am Don.

Durch die Siedlung führt die südliche Zufahrtsstraße nach Schachty aus Richtung Nowotscherkassk, die einige Kilometer südlich von Kamenolomni von der östlichen Fortsetzung der föderalen Fernstraße A270 (früher M19) abzweigt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]