Kamerunische Streitkräfte

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Kamerunische Streitkräfte
Cameroon Armed Forces
Forces armées camerounaises
Aufstellung 1960
Land KamerunKamerun Kamerun
Unterstellte
Truppenteile

Landstreitkräfte
Luftstreitkräfte
Marine

Militärischer Kommandeur
Befehlshaber René Claude Meka

Die Kamerunische Streitkräfte (engl. „Cameroon Armed Forces“, frz. „Forces armées camerounaises“) zählen insgesamt aktives Personal ca. 14.200 Mann.[1]

Im Jahr 2016 betrugen die Militärausgaben rund 500 Millionen $. Dieser Wert ist im Vergleich mit anderen Ländern der Region überdurchschnittlich.

Kamerunische Soldat des Bataillon spécial amphibie der Brigade d’intervention rapide bei der multinationalen Übung RECAMP V, 2006

Das Militär und die Gendarmerie sind in allen acht administrativen Regionen, auf Grund der Spannungen mit Nigeria wegen der Bakassi-Halbinsel aber verstärkt an der nigerianischen Grenze präsent. Der Oberbefehl über beide Organisationen untersteht de facto direkt dem Präsidenten (Paul Biya).

Heer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Territorialarmee mit Hauptquartier in Jaunde gliedert sich in folgende Bataillone:

Zudem existiert noch eine Brigade d’intervention rapide.

Die Ausrüstung der kamerunischen Armee ist vorwiegend französischer, amerikanischer und israelischer Herkunft. Sie verfügt über insgesamt 73 gepanzerte Fahrzeuge und etwa 30 ungepanzerte Einheiten (Haubitzen, Mörser, Kanonen).

Marine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kameruns Marine besteht aus 2.200 Soldaten und den folgenden drei (ehemalig französischen) Patrouillenbooten:

  • Bakassi (Klasse P-48)
  • L'Audacieux (Klasse P-48)
  • Quartier

Luftstreitkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kokarde der kamerunischen Luftstreitkräfte orientiert sich an der Flagge Kameruns

Die offizielle Bezeichnung der Luftstreitkräfte Kameruns ist Cameroonian Air Force oder L' Armée de l'Air du Cameroun. Die Ausrüstung ist vorwiegend aus den Ländern der Europäischen Union (v. a. Frankreich und Italien) sowie aus den USA und Kanada. Der Aufbau der Luftstreitkräfte erfolgte sofort nach der Unabhängigkeit des Landes in den 60er Jahren. Den Grundstock bildeten damals die Typen Dassault MD.315 Flamant (fünf Maschinen), Max Holste Broussard (sieben Maschinen) sowie Dornier Do 28 (vier Stück), welche inzwischen außer Dienst sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International Institute for Strategic Studies. (2014). Chapter Ten: Country comparisons - commitments, force levels and economics. The Military Balance, 114(1), 471–492. doi:10.1080/04597222.2014.871887