Kaminaljuyú

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Ausgegrabener Teil der Acropolis
Maskenkopf aus Kaminaljuyu

Kaminaljuyú, auch Kaminal Juyú ist eine Maya-Ruine am Rande der guatemaltekischen Hauptstadt Guatemala-Stadt. Der guatemaltekische Archäologe José Antonio Villacorta Calderón gab der Ruine diesen Namen, was so viel wie "Hügel der Vorfahren" in der Quiché-Sprache bedeutet.

Besiedelt wurde die Stätte ca. 800 v. Chr. Es dürfte später einen starken Einfluss der Stadt Teotihuacán gegeben haben, wobei Kaminaljuyú als Grenzstadt zum restlichen Maya-Gebiet fungierte. Die Gebäude wurden hauptsächlich aus luftgetrockneten Ziegel errichtet, von denen bisher ca. 400 Bauten erforscht wurden. Die Ausgrabungen gestalten sich als schwierig, da sich die Stätte heute im Stadtgebiet von Guatemala-Stadt befindet. Die Funde befinden sich im Archäologischen Nationalmuseum von Guatemala.

In der Neuzeit wurde Kaminaljuyú erstmals Ende des 19. Jh. von Alfred P. Maudslay und 1925 von Manuel Gamio erforscht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kaminaljuyu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fotogalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 14° 37′ 58,1″ N, 90° 32′ 56,8″ W