Kammerbach (Bad Sooden-Allendorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kammerbach
Koordinaten: 51° 16′ 0″ N, 9° 54′ 30″ O
Höhe: 291 m ü. NHN
Fläche: 5,77 km²[1]
Einwohner: 344 (30. Jun. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 37242
Vorwahl: 05652
Blick von Roßkopfturm auf Kammerbach
Blick von Roßkopfturm auf Kammerbach

Kammerbach ist ein Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kammerbach liegt 4,3 km westlich der Kernstadt Bad Sooden-Allendorfs im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land (Werratal.Meißner.Kaufunger Wald) auf etwa 300 m ü. NHN. Westlich des Dorfes liegt der Hohlstein (Kammerbacher Höhle, Hilgershäuser Höhle), der größte Höhlenraum Hessens. Nordnordöstlich erhebt sich der Roßkopf (482,4 m).

In der Gemarkung von Kammerbach, etwa zwei Kilometer südwestlich des Dorfs, befindet sich am linken, westlichen Ufer des Ottersbachs der Burgstall Wasserburg Ottersbach, von der noch Reste der Wassergräben zu erkennen sind, sowie die bei der einstigen Burg gelegene Wüstung Ottersbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde Kammerbach im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Bad Sooden-Allendorf eingegliedert.[3][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1451: 18 Höfe, 4 Baustätten, 5 neue Höfe
• 1575/85: 57 Hausgesesse
• 1681: 57 Hausgesesse
• 1747: 61 Mannschaften mit 77 Feuerstellen
• 1961: 362 evangelische (= 83,22 %), 71 katholische (= 16,32 %) Einwohner
Kammerbach: Einwohnerzahlen von 1781 bis 1970
Jahr  Einwohner
1781
  
395
1834
  
507
1840
  
492
1846
  
478
1852
  
466
1858
  
428
1864
  
445
1871
  
433
1875
  
393
1885
  
402
1895
  
421
1905
  
410
1910
  
417
1925
  
419
1939
  
393
1946
  
599
1950
  
583
1956
  
459
1961
  
435
1967
  
412
1970
  
409
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kammerbach besitzt ein kleines Ortsmuseum.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kammerbach, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Haushaltsplan 2017. (PDF; 7,71 MB) Stadt Bad Sooden-Allendorf, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Juni 2018.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) vom 28. September 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 353, § 7 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 410.