Kampf- und Kritiksitzung

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Kampf- und Kritiksitzungen (chinesisch 批鬥會 / 批斗会, Pinyin Pī Dòu Huì) waren öffentlich Massenkundgebungen in Zeiten der Kulturrevolution Chinas, in denen die beschuldigten Opfer gedemütigt und gefoltert wurden, bis sie ihre Schuld bekannten und Selbstkritik übten.[1] Häufig handelt es sich bei den Beschuldigten um Akademiker, die reaktionäre Ideen in den Augen der Rotgardisten verbreiteten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jonathan Neaman Lipman, Stevan Harrell: Violence in China: Essays in Culture and Counterculture. SUNY Press, 1990, S. 154–157.