Kanarienvogelfalle

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Begründung: Vorlage:Löschantragstext/April Begriffsetablierung. Die Verbreitung und Verwendung des Begriffs außerhalb von Die Stunde der Patrioten wird nicht nachgewiesen. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 17:48, 14. Apr. 2015 (CEST)


Eine so genannte Kanarienvogelfalle (im Englischen canary trap genannt; "canary" bezeichnet im Volksmund einen Spitzel/Verräter) ist eine Methode zum Auffinden von Informationslecks. Hierbei werden unterschiedliche Versionen von sensiblen Dokumenten an die Gruppe der Verdächtigen gegeben, um zu überprüfen, welche Version weitergegeben wird. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen sind minimal und für einen Menschen meistens kaum zu erkennen. Beispielsweise können Kommata eingefügt oder weggelassen werden, natürlich ohne dass dieses die Bedeutung des Textes merklich verändert.

Die Bezeichnung stammt aus dem 1987 erschienenen Roman Die Stunde der Patrioten von Tom Clancy. Der Protagonist Jack Ryan beschreibt die Technik, die er für das Kennzeichnen der Originalquellen der Dokumente plant.

2007 zitierte die Macwelt einen Bericht von Wired über die Anwendung dieses Prinzips bei Apple.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ole Meiners: Der Asteroid, der nie einschlug - oder: Apples Kanarienvogelfalle, Artikel der Macwelt vom 7. März 2007

Siehe auch[Bearbeiten]