Kanban-Tafel

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Beispiel für eine einfache Kanban-Tafel

Eine Kanban-Tafel ist ein Werkzeug zur Umsetzung der Kanban-Entwicklungsmethode, mit der man den Produktionsprozess unterstützen kann.

Kanban-Tafeln sind eine Variante der traditionellen Kanban-Karten. Anstelle der Signalkarten, die Nachfrage oder Kapazität symbolisieren, werden bei der Tafel Magnete, Plastikchips, farbige Metallringe oder Post-Its verwendet, um Arbeitselemente darzustellen.[1] Jedes dieser Objekte repräsentiert einen Teil in einem Herstellungsprozess und durchläuft Abschnitte der Tafel. Seine Bewegungen korrespondieren mit dem Fertigungsprozess.[2] Die Tafel ist normalerweise in drei Abschnitte unterteilt: „zu tun“, „in Arbeit“ („läuft“) und „erledigt“. Die Objekte werden von Mitarbeitern in die jeweils aktuellen Bereiche auf der Tafel bewegt.[3]

Ursprünglichen waren die Kanban-Tafeln physische Tafeln, heute werden sie häufig in digitaler Form verwendet.

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kanban kann in vielen Lebensbereichen verwendet werden und es gibt viele mögliche Designs. Die einfachsten Kanban-Tafeln bestehen aus den drei Spalten Zu tun, Läuft (In Arbeit) und Erledigt.[4]

Das bekannteste Beispiel für eine Kanban-Tafel für agile oder schlanke Softwareentwicklung besteht aus Spalten für Backlog, Bereit, Coding, Test, Bestätigung und Erledigt. Es ist auch üblich, den Spalten andere Namen zu geben, wie etwa Nächstes, In Entwicklung, Erledigt, Kundenakzeptanz, Live.[5] Siehe auch Kanban (Softwareentwicklung).

Prinzipien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Visualisierung des Arbeitsprozesses[8]
  • Begrenzung unfertiger Arbeiten
  • Arbeit durchläuft die Spalten
  • Überwachen, anpassen, verbessern[9]

Liste von Software und Onlinediensten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahl an Softwareprodukten und Onlinedienste, die eine Kanban-Tafel bieten:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kanban Guide: Demand Scheduling for Lean Manufacturing, Compiled by Nilesh R Arora. Add ValueConsulting Inc., India 2001, S. 11.
  2. J. M. GrossKenneth, R. McInnis: Kanban Made Simple—Demystifying and Applying Toyota's Legendary ManufacturingProcess. Amacom, USA 2003, S. 50. ISBN 0-8144-0763-3
  3. Kanban Guide: Demand Scheduling for Lean Manufacturing, Compiled by Nilesh R Arora. Add ValueConsulting Inc., India 2001, S. 11
  4. H. Kniberg, M. Skarin: Kanban and Scrum making the most of both. C4Media, Publisher of InfoQ.com, USA 2010, S. 31.
  5. codeweavers: Agile Design: Kanban with our Web Designers - Design, Process Updates | Codeweavers Blog | Staffordshire Software Development House. Codeweavers.net. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  6. J. Dager: Why you should use Kanban in Marketing? | Business 901 Blog. Business901.com. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  7. Kanban for Short Intense Projects: How We Used Kanban to Visualize Our Hiring Process Workflow and Make Our Lives Easier. Personal Kanban. 14. Mai 2013. Abgerufen am 17. August 2012.
  8. Building Your First Personal Kanban. Personal Kanban. 23. August 2009. Abgerufen am 17. August 2012.
  9. Priming Kanban. InfoQ. 11. November 2011. Abgerufen am 19. März 2015.