Kangal (Türkei)

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Kangal
Wappen fehlt
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Kangal (Türkei) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Sivas
Koordinaten: 39° 14′ N, 37° 23′ OKoordinaten: 39° 14′ 12″ N, 37° 23′ 19″ O
Höhe: 1540 m
Einwohner: 10.522[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 346
Postleitzahl: 589xx
Kfz-Kennzeichen: 58
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Gliederung: 8 Mahalles
Bürgermeister: Tahsin Arslan (AKP)
Landkreis Kangal
Einwohner: 27.251[1] (2008)
Fläche: 3.792 km²
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner je km²
Kaymakam: İsmail Altan Demirayak
Webpräsenz (Kaymakam):

Kangal ist eine Kleinstadt und ein Landkreis der Provinz Sivas in der Türkei. Die Stadt hat 10.522 Einwohner und der Landkreis 27.251 Einwohner. Der Landkreis Kangal liegt im Süden der Provinz und grenzt an die Provinzen Kayseri und Malatya. Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautete Kangara.

Zentrum mit der Hauptmoschee
Ulu Karsi Cami von 1968

Kangal liegt knapp 70 Kilometer südöstlich von Sivas an der Schnellstraße nach Malatya. Eine kleinere Straße führt nach Osten über einen 1950 Meter hohen Pass in der Yama-Bergkette bis ins 68 Kilometer entfernte Divriği. Die Stadt ist ein landwirtschaftliches Versorgungszentrum für die umliegenden Dörfer.

Neben Kangal besitzen die Orte Alacahan, Çetinkaya und Havuz ein Bürgermeisteramt.

Carl Ritter gab 1859 die Reisebeschreibung des armenischen Patriarchen Macarius wieder, wonach Kangal 1695 eine Karawanenstation auf dem Weg zwischen Konstantinopel und Persien war.[2] Nach archäologischen Funden existierte eine Handelsroute zwischen Sivas und der Ebene von Malatya über Ulaş, Kangal und Alacahan nahezu ohne zeitliche Unterbrechung bereits seit der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.[3]

Die Stadt ist auch bekannt für die in der Region gezüchtete Hunderasse Kangal. Nach ihrem Vorkommen in der Region heißen die Rötlichen Saugbarben auch „Kangalfische“.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kangal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 21. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 16. November 2009
  2. Carl Ritter: Die Erdkunde von Asien. Band IX: Klein-Asien. Teil 2. G. Reimer, Berlin 1859, S. 23
  3. A. Tuba Ökse: Ancient Mountain Routes Connecting Central Anatolia to the Upper Euphrates Region. In: Anatolian Studies, Vol. 57: Transanatolia: Bridging the Gap between East and West inthe Archaeology of Ancient Anatolia. British Institute at Ankara, 2007, S. 35–45, hier S. 38