Kanon

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Kanon (von griechisch κανών kanón, deutsch ‚gerader Stab‘, ‚Stange‘, ‚Messstab‘, ‚Richtschnur‘, daraus lateinisch canon, deutsch ‚Maßstab‘, ‚festgesetzte Ordnung‘, ‚Regel‘) bezeichnet

im Bildungswesen

  • Bildungskanon, den von Kulturträgern als unabdingbarer Kern einer Kultur erachteten Wissensbestand
  • Kanon der Literatur, gebräuchlich seit den alexandrinischen Literaturwissenschaftlern, welche ihre Sammlungen maßgeblicher Autoren und Werke als kanones bezeichneten
  • Kanon der Medizin, ein medizinisches Lehrwerk des Avicenna
  • Lehrplan bzw. Curriculum, Lehrziele und Lehrinhalte im Schul- und Hochschulwesen

in den Religionswissenschaften

im Recht

in Kunst und Musik

  • Kanon (Musik), ein Lied mit einander nachahmenden Stimmen
  • Monochord, ein Musikinstrumenten-ähnliches Werkzeug (vgl. auch Kanun)
  • Kanon (Kunst), Regeln für die Proportionierung in der bildenden Kunst
  • Formenkanon, eine Gruppe Formen und Ornamente, die eine kunstgeschichtliche Epoche prägen
  • Kanon (Fiktion), Handlungen und Ereignisse, die innerhalb einer fiktiven Geschichte und insbesondere bei fortlaufenden Serien als „wahr“ oder „tatsächlich so geschehen“ anerkannt sind

Sonstiges

Familienname:


Siehe auch:

 Wiktionary: Kanon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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