Kantega

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kantega – Kangtega – Kantaiga
Kantega (links), Thamserku (rechts)

Kantega (links), Thamserku (rechts)

Höhe 6783 m
Lage Distrikt Solukhumbu (Nepal)
Gebirge Mahalangur Himal (Himalaya)
Dominanz 8,77 km → Ama Dablam
Schartenhöhe 1143 m ↓ (5640 m)
Koordinaten 27° 47′ 33″ N, 86° 49′ 1″ O27.79255186.8168886783Koordinaten: 27° 47′ 33″ N, 86° 49′ 1″ O
Kantega (Nepal)
Kantega
Erstbesteigung 5. Juni 1963 durch David Dornan, Tom Frost, Michael Gill, Jim Wilson
Der Kantega links, rechts der Thamserku, vom Dorf Dole (von Nordwesten) aus gesehen

Der Kantega links, rechts der Thamserku, vom Dorf Dole (von Nordwesten) aus gesehen

pd5

Der Kantega (auch Kangtega oder Kantaiga) ist ein Sechstausender in der Khumbu-Region in Nepal, östlich von Namche Bazar und südlich von Pangboche im sogenannten Hinku Himal.

Südlich des 6783 m hohen Kantega liegen der Kyashar (6770 m) und Kusum Kanguru (6370 m), westlich der Thamserku (6623 m), östlich Malanphulan (6573 m) und Peak 41 (6548 m) und nordöstlich die Ama Dablam (6856 m).

Der Kantega ist über einen Bergkamm mit dem Thamserku verbunden. Beide Berge bilden auf den von Namche Bazar ausgehenden Trekkingrouten ein prominentes südliches Panorama. Von ihrem Zwischenkamm ergießt sich in nordöstliche Richtung der Phungi-Gletscher, der in tieferen Lagen in einen Gletscherbach, den Phungi Khola, übergeht. Von der Südseite des Kantega ergießt sich der mächtige King-Taiga-Gletscher, von der Südostseite der Hinku-Nup-Gletscher, die bereits zum Makalu-Barun-Nationalpark gehören.

Besteigungsgeschichte[Bearbeiten]

Einer Expedition unter der Führung von Edmund Hillary gelang die Besteigung des Kantega im Juni 1963.[1] Die Aufstiegsroute führte vom Hinkugletscher über die Ostflanke des Berges.[2] Die beiden Amerikaner David Dornan und Tom Frost sowie die beiden Neuseeländer Michael Gill und Jim Wilson erreichten am 5. Juni den Gipfel.[1][3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kantega – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b AAJ, 1964: The Himalayan Schoolhouse Expedition
  2. Alpine Club Library - Himalayan Index
  3. himalaya-info.org