Kappeln

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kappeln (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kappeln
Kappeln
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kappeln hervorgehoben
Koordinaten: 54° 40′ N, 9° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 43,32 km²
Einwohner: 8687 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24376,
24404 (Schleimünde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04642, 04644
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 045
Adresse der
Stadtverwaltung:
Reeperbahn 2
24376,
24404 (Schleimünde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Kappeln
Webpräsenz: www.kappeln.de
Bürgermeister: Heiko Traulsen (parteilos)
Lage der Stadt Kappeln im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Kappeln (dänisch Kappel) ist eine Stadt in der Landschaft Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein (Deutschland). Die Stadt liegt an der Schlei in Ostseenähe, ist Fischereiort und war bis Juni 2006 Garnisonsstadt (Olpenitz). Kappeln verfügt neben einem kleinen Hafenbetrieb über mehrere Sportboothäfen und eine Reihe von Betrieben, die für die Versorgung und den Unterhalt der Sportboote dienen. Für das östliche Angeln und das nördliche Schwansen hat Kappeln Zentrumsfunktion.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz von Kappeln und St. Nikolai
Die Schauseite Kappelns: Häuser am Hafen

Der Name leitet sich etymologisch von Kapelle ab, weil hier, auf dem hohen Schleiufer, bereits im 14. Jahrhundert eine Kapelle stand. Kappeln war jahrhundertelang ein Fischerdorf und erwehrte sich mühsam der von den Herren des Guts Roest beanspruchten Leibherrschaft. Seit Ende der 1950er Jahre lebte Kappeln zu einem großen Teil von dem damals neu eingerichteten Marinestützpunkt Olpenitz und den damit verbundenen Einrichtungen der Deutschen Marine. Heute hat Kappeln vor allem touristische Bedeutung und ist wie schon seit Ende des Ende 19. Jahrhunderts Hauptort der östlichen Schleiregion.

Als einstiger Standort für industrielle Fertigung hat die Stadt seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts mehrere wichtige Betriebe (unter anderem Bekleidung) verloren. Die ehemalige Nestlé-Fabrik wird als Cremilk weitergeführt.

Kappeln versuchte sich in den letzten Jahren auch als Kulturstadt zu profilieren. Besonders die im Schleimuseum ausgestellte Sammlung der Stadt Kappeln ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Auch vergibt die Stadt seit 1991 in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund jährlich den mit 2500 Euro dotierten Niederdeutschen Literaturpreis für herausragende Leistungen im Bereich der niederdeutschen Sprache.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Kappeln gehören die Ortsteile Mehlby (dän.: Melby), Dothmark (Dotmark), Sandbek (Sandbæk), Stutebüll (Studebøl), Ellenberg (Ellebjerg), Olpenitz (Olpenæs) und Kopperby (Kobberby).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wechselnde Besitzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappeln wurde erstmals 1357 urkundlich erwähnt. 1406 kam der Ort zum Domkapitel der Stadt Schleswig und 1533 zum Adelsgut Roest. Kappeln war damit anders als die freien Bauern im übrigen Angeln einem Gutsherren unterworfen. 1666 versuchte der Gutsherr Detlef von Rumohr, die Einwohner des inzwischen zu einem wohlhabenden Handelsplatz herangewachsenen Ortes zu Leibeigenen zu machen. Daraufhin verließen im folgenden Jahr 64 Familien, und damit ein Großteil der Einwohner, den Ort und gründeten weiter südlich auf einer Insel in der Schlei den Flecken Arnis.

Bürgerrechtsurkunde, Kappeln 1858. Wir Fleckensvogt, Vorstand und Deputirte, des im Herzogthum Schleswig belegenen Fleckens Cappeln, bezeugen hiedurch, dass dem Cigarrenfabricanten Emil Georg Martin Zarnedsky das Bürgerrecht in dem Flecken Cappeln verliehen worden ist […]

Von der Befreiung aus der Leibeigenschaft zum Flecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1799 wurde die Leibeigenschaft durch Karl von Hessen-Kassel wieder aufgehoben. Karl von Hessen-Kassel war königlich-dänischer Statthalter in den Herzogtümern Schleswig und Holstein und inzwischen zugleich Besitzer von Gut Roest. Im Jahr 1807 kaufte der dänische König Christian VII. Kappeln, das fortan einen eigenen Gerichts- und Verwaltungsbezirk bildete. 1842 erhielt der Ort den Status eines Fleckens. Flecken waren schleswigsche Minderstädte. Regionale Bedeutung erhielt Kappeln 1846, als es die uneingeschränkte Fleckengerechtigkeit bekam und damit Gerichtsort für das Umland wurde. Nach Beendigung des Ersten Schleswigschen Kriegs wurde der Angelner Güterdistrikt aufgelöst und die Kappelner Harde gegründet. Das Herzogtum Schleswig war wie das übrige Jütland in mehrere Harden eingeteilt. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 (nach dem Deutsch-Dänischen Krieg) wurde die preußische Ordnung eingeführt. 1870 erhielt Kappeln das Stadtrecht und blieb Sitz eines Amtsgerichts.

Bereits am 26. April 1814 wurde der erste Kleingärtnerverein im heutigen Deutschland in Kappeln – das damals noch zum dänisch regierten Herzogtum Schleswig gehörte – gegründet. Die Anlage "Reeperbahn" existiert auch heute noch, sie ist damit die älteste Deutschlands.[3] Der Pastor H. F. Chr. Schröder verpachtete in Parzellen aufgeteiltes Pastoratsland an Garteninteressenten. Eine Gartenordnung wurde erstellt, der Pachtpreis festgesetzt und ein Vorstand gewählt.[4] Schon im Jahr 1800 waren die ersten Gartenflächen für Bedürftige nach einer 1797/98 erfolgten Anfrage an den Inspektor des Gutes Roest, dessen Besitzer der Statthalter in den Herzogtümern Landgraf Karl von Hessen-Kassel gewesen war, im Bereich der heutigen Prinzenstraße geschaffen worden. Im Jahr 1806 entstanden dann die nach dem Landgrafen benannten Carls-Gärten, nachdem dieser zuvor das sogenannte Priesterholz in Gartengrundstücke aufgeteilt hatte.[5]

Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer verbreiteten Ansicht zufolge verhinderten im Jahr 1881 Kappelner Schiffer und Kaufleute, dass die Bahnstrecke Kiel–Flensburg über die Stadt geführt wurde, was inzwischen jedoch als Legende angesehen wird.[6] 1885 wurde die Stadt Endpunkt der Flensburger Kreisbahn, die Kappeln mit dem nördlichen Angeln und Flensburg verband (heute folgt die B 199 der einstigen Trasse). Es folgten die Schleswiger Kreisbahn und die Eckernförder Kreisbahn, die den Ort mit Schleswig und Eckernförde verbanden.

Entwicklung im frühen 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1910 bekam die Stadt ein Wasserwerk, das von Jacob Moser finanziert worden war, der dafür die Ehrenbürgerschaft erhielt. Um das Andenken seines Vaters, des jüdischen Kaufmanns Moses Jacob Moses zu ehren, förderte er außerdem großzügig den Bau des (alten) Kappelner Krankenhauses.[7] Der wirtschaftliche Aufschwung Kappelns in der Zwischenkriegszeit spiegelt sich im Bau einer Drehbrücke 1927[8] und dem Bau der Nestlé-Fabrik, die noch vor Beginn der Weltwirtschaftskrise geplant und dann erst mitten in der Krise eingeweiht wurde. Schon vor Ausbruch der Krise, 1928, bekam die Stadt Kappeln wirtschaftliche Probleme und musste z.B. an der Straßenbeleuchtung sparen. In ganz Schleswig-Holstein machten 120.000 Bauern in Kundgebungen auf ihre verschlechterte wirtschaftliche Lage aufmerksam.[9]

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehr früh, ab April 1933, wurden in Kappeln Organisationen, Vereine und auch kirchliche Einrichtungen gleichgeschaltet. Im April löste sich die ‚Old-Fellow-Loge‘ auf, Anfang Mai übernahmen NSDAP-nahe Aktionskomitees die freien Gewerkschaften, ebenfalls im Mai wurden die verschiedenen Berufsinnungen und Organisationen (auch Beamtenbund) gleichgeschaltet oder aufgelöst. Es folgten die Pfadfinder, der Stahlhelm und auch kirchliche Organisationen. Im Juni 1933 trat das Betätigungsverbot für Mandatsträger der SPD in Kraft, was zur Folge hatte, dass gerade gewählte SPD-Stadtverordnete ihr Amt nicht antreten konnten. Die Gleichschaltung erfasste alle Bereiche des öffentlichen Lebens, auch den TSV (Sportverein), den Schützenverein und weitere Vereine.[10] Sie verlief in Kappeln reibungslos, da Kappeln schon sehr früh weit über dem Durchschnitt liegende Wahlergebnisse für die NSDAP hatte. In der Reichstagswahl 1932 erhielt die NSDAP in Kappeln 53,9 % der Stimmen bei einem Ergebnis im Reichsgebiet von 33,1 %.[11]

Im wirtschaftlichen Aufschwung der späteren 1930er-Jahre waren erfolgreiche Geschäftsleute zum Teil eng mit NSDAP-Funktionären in Kappeln verbunden. 1936 ließ der Getreidehändler Peter Kruse den großen, auch heute noch stadtbildbeherrschenden mit Klinker verkleideten Stahlbeton-Getreidespeichers am Hafen errichten.[12] Kruse gehörte auch das ‚Strandhotel‘ in Kappeln, das die Kappelner DAF zum DAF-Erholungsheim umbauen wollte, dafür aber keinen Zuschuss aus Berlin bekam. Die DAF-Ortsgruppe erhielt bei ihren Plänen 1935 Unterstützung durch den Freund und Kunstverkäufer des zuvor aus Berlin in die Region gekommenen Malers Gerhart Bettermann, Walter Reichart. Reichart erwies sich später als Hochstapler in NSDAP-Kreisen und wurde 1935 verurteilt. 1936 erhielt Gerhart Bettermann den Auftrag, den Rathaussaal in Kappeln auszumalen. Die Stadt hatte vorher hierfür eine „anonyme Spende“ erhalten, die tatsächlich aber von Peter Kruse stammte, der von den DAF-Plänen profitierte.[13]

Die Einweihung der Wandmalerei, in der zwei zentrale Figuren den Arm zum Hitlergruß erhoben, wurde in einer Sonderbeilage der örtlichen Zeitung ‚Schleibote‘ von einem hohen NSDAP-Kulturfunktionär als „vorbildlich“ bezeichnet.[14] Die Schüler der Klaus-Harms-Schule, die zuvor schon das Recht erworben hatte, die Fahne der Hitlerjugend zu hissen, wurden vom Künstler selbst durch den Rathaussaal geführt, dessen Decke mit Hakenkreuzornamenten geschmückt war.[15]

Nachdem schon 1933 einzelne Arbeiter, die gegen die Gleichschaltung protestiert hatten, „in Schutzhaft“ genommen worden waren, richteten sich die Aktionen der örtlichen NSDAP-Kader gegen die jüdische Familie Eichwald, die in der Mühlenstraße ein Textil- und Schuh-, später auch ein Zigarrengeschäft betrieb. Hauptakteur war der SA-Chef Konrad Burose. Nach Aussage eines Überlebenden wurden die Maßnahmen aus dem Rathaus heraus gesteuert. Um die Kinder zu schützen, wurde 1936 John Eichwald zusammen mit einem Bruder nach Hamburg in die Talmud-Tora-Schule geschickt. Die Familie musste mehrfach nach Übergriffen ärztlich behandelt werden, dabei konnte der behandelnde Arzt, Dr. Braun, nur nachts heimlich zum Haus der Eichwalds gelangen. Schließlich wurde der größte Teil der Familie deportiert und ermordet. Drei Kinder gelangten über die Kindertransporte nach England.[16]

Expansion nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Kappeln wie andere Orte an der Schlei das Ziel von vielen tausend Flüchtlingen. Viele kamen auf Schiffen in die geschützte Schlei und den Kappelner Hafen. Ende 1939 hatte Kappeln 2834, kurzzeitig 1945 waren es weit über 5000 Einwohner. Auch nachdem ein größerer Teil auf andere Orte verteilt worden war, lag die Einwohnerzahl 1950 mit 5004 Personen fast doppelt so hoch wie vor 1939.

So dramatisch die Wohn- und Lebensverhältnisse anfangs waren, profitierte der Ort doch von den Flüchtlingen. In den Baracken in Ellenberg wurden die Maschinenfabrik Stehr und die Fisch- und Marinadenfabrik Pagel & Kohn gegründet. Der größte Arbeitgeber war über Jahre das am 24. August 1945 von Bernhard Liening gegründete Bekleidungswerk Liening. Im Herbst 1946 war es in der britischen Zone das größte Werk seiner Art. 1950 gehörte Kappeln zu den westdeutschen Städten mit der niedrigsten Arbeitslosenquote.[17] Bernhard Liening war sehr sozial eingestellt, es gab eine vorbildliche Lehrlingsausbildung und einen Theater-Club. Mit Hilfe einer Baugenossenschaft errichtete Liening ab 1949 Häuser für Betriebsangehörige, jedes Haus mit Gartenland und zwei Wohnungen. Ende der 1950er-Jahre reagierte Liening aber zu spät auf Veränderungen im Markt und musste 1960 ein Vergleichsverfahren beantragen. Der Betrieb wurde zuerst von Müller-Wipperfürth, dann von Steilmann fortgeführt. 1994 wurde die Bekleidungsfertigung in Kappeln eingestellt.[18]

Nach dem Krieg wurde das alte Wasserwerk von 1910 zu klein für die stark gestiegene Bevölkerungszahl, es wurde ein neues, größeres gebaut.[19] 1972 wurde die letzte Eisenbahnverbindung nach Süderbrarup eingestellt. Auf der Strecke verkehrt heute noch die Angelner Museumsbahn; einen regulären Bahnanschluss gibt es hingegen nicht mehr. Der nächstgelegene Bahnhof ist Süderbrarup.

Nach der Eingemeindung von Olpenitz wurde Kappeln in den 1970er Jahren Marinestützpunkt. Mitte der 70er Jahre kam es in Kappeln nach Flensburger Vorbild zu verkehrstechnisch begründeten Sanierungsmaßnahmen im Altstadtbereich, die zu Verlusten an Altbausubstanz führten. An Stelle des alten Rathauses und des Alten Ratskruges trat Architektur in Betonbauweise, was heute allgemein als schwerer Fehler gilt.[20] 2002 wurde die Drehbrücke von 1927 durch eine Klappbrücke ersetzt. Das Amtsgericht Kappeln wurde 2007 geschlossen, in das Gebäude zog die Polizei ein.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Kopperby und Mehlby eingegliedert.[21]

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappeln führt seit dem 1. Januar 1983 im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft die Verwaltungsgeschäfte des Amt Kappeln-Land.[22]

Pläne für Olpenitz und Ellenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ostseeresort Olpenitz

Im Juni 2006 wurde der erst in den 1960er Jahren gebaute Marinestützpunkt Olpenitz offiziell geschlossen. Dort waren Schnellboote und Minensuchboote stationiert; zeitweise hingen bis zu 4000 Arbeitsplätze von ihm ab. Die Infrastruktur Kappelns (unter anderem Schulangebot, Kindergärten) ist auf 10.000 Einwohner ausgelegt und kann nach Aussage des Bürgermeisters Feodoria (CDU) ohne Nachfolgeprojekte für den Hafen und die Einrichtungen der Marine nicht gehalten werden. Seit 2004 befinden sich neben kleineren Vorhaben zur Konversion der ehemaligen Marineflächen zwei größere Projekte in der Planungsvorbereitung: ein ursprünglich als Paralympisches Zentrum geplanter Umbau des Areals der früheren Marinewaffenschule im Ortsteil Ellenberg und ein touristisches Zentrum Port Olpenitz im Gebiet des früheren Marinehafens Olpenitz.

Nachdem der erste Anlauf für das paralympische Zentrum durch einen niederländischen Investor seit Dezember 2006 trotz Zusagen des Wirtschaftsministers über eine Förderung von 6,8 Millionen Euro nicht realisiert wurde, hat die Stadt Kappeln im November 2011 einer Hamburger Gesellschaft den Zuschlag als Investor und Entwickler des Geländes gegeben. Geplant ist nunmehr eine Mischung aus „Freizeit, Gewerbe, Ferienwohnungen, vielleicht auch Hotel und Yachthafen“.[23]

Leuchtturm Schleimünde

Anstelle des ausgedienten Marinenhafens ist der Bau eines Ferienparks (Port Olpenitz) durch einen privaten Investor zwar begonnen worden, seit Herbst 2011 aber ins Stocken geraten. Der Kaufvertrag zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Port Olpenitz GmbH war am 20. Oktober 2006 unterzeichnet worden. Laut Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) wollte diese Gesellschaft mit 500 Millionen Euro das größte Tourismusprojekt an der gesamten Ostseeküste bauen – mit einer Insel- und Lagunenstadt im ehemaligen Marinehafen. An dieses Projekt knüpft die Stadt Kappeln große Hoffnungen, um den Tourismus als wirtschaftliche Grundlage weiter auszubauen. Hinter dem inzwischen insolventen Investor steht unter anderem eine börsennotierte US-amerikanische Immobiliengesellschaft. Ende 2008 wurde mit der Bauvorbereitung begonnen. Eine schnelle Umsetzung scheiterte aber durch Konflikte der Planung mit dem Umwelt- und Naturschutz. So ist der Nehrungshaken zur Lotseninsel Schleimünde hin in seinem derzeit unbebauten Bereich als zukünftige Naturschutzfläche sichergestellt worden und darf dabei nicht mehr verändert werden.[24]

Nach langen Streitigkeiten (z. B. am 12. März 2009 vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig um den von der Stadt Kappeln aufgestellten Bebauungsplan) konnte schließlich Ende 2009 eine Einigkeit über den Bebauungsplan erzielt werden.[25] Am 9. Oktober 2009 konnte der eigentliche Bau des Feriendorfs auf dem ehemaligen Marinehafengelände beginnen. Nach Fertigstellung erster Häuser und neuer Aufspülungen in den Jahren 2010 und 2011 für den zukünftigen Yachthafen musste die Port Olpenitz GmbH nach langen Konflikten im Gesellschafterkreis aber schon am 19. Oktober 2011 Insolvenz anmelden.[26] 2013 wurde die insolvente Port Olpenitz GmbH von der Helma Ferienimmobilien GmbH übernommen, die das Projekt bis 2021 fertigstellen will.[27]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappeln hat drei evangelisch-lutherische (die zur norddeutschen Landeskirche gehörenden Nikolaikirche und Auferstehungskirche sowie die zur Dänischen Kirche in Südschleswig gehörende Kappel danske Menighed), eine katholische (St. Marien, Pfarrkirche), eine neuapostolische und eine evangelisch-freikirchliche (baptistische) Kirchengemeinde.

Gedenkstein auf dem Kappelner Friedhof

An die jüdische Familie Eichwald, die bis auf drei Kinder von Nazis ermordet wurde (s. Geschichte), erinnern sieben Stolpersteine vor der Mühlenstraße 36, der Eichwald-Platz[28] sowie ein von Schülern der Gorch-Fock-Schule initiierter Gedenkstein auf dem Kappelner Friedhof.[29]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 23 Sitze in der Stadtvertretung von Kappeln sind seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 wie folgt verteilt:

Rathaus Kappeln
Partei / Liste Sitze
CDU 9
SPD 6
SSW 3
Grüne 2
Liberale Wählergemeinschaft Kappeln 3

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen und die Flagge wurden am 31. Juli 1963 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber, beiderseits begleitet von je drei blauen, zueinander gekehrten Heringen, der heilige Christophorus in Vorderansicht, barhaupt, mit rotem Mantel und silbernem Bart, die nackten Beine in abwechselnd blauen und silbernen Wellen verschwindend, in der rechten Hand einen astförmigen, naturfarbenen Stab, mit der linken den Jesusknaben, der die rechte Hand segnend erhebt, und mit der linken die Weltkugel in Gold auf seinem linken Knie umfasst, auf seinen Schultern haltend.“[30] Das Wappen geht zurück auf ein im 19. Jh. geschaffenes Stadtsiegel.

Der an der Schlei gelegene, insbesondere von Fischern und Schiffern bewohnte Ort hat seinen Namen von einer 1357 erstmals bezeugten Kapelle, die wohl dem Schutzpatron der Seefahrer, dem heiligen Nikolaus, geweiht war. Aber nicht dieser, sondern der Schutzheilige der Fährleute, St. Christophorus, wurde 1870, als der Flecken zur Stadt erhoben wurde, in das Stadtsiegel aufgenommen. Im Ort befand sich eine wichtige Fährverbindung über die Schlei, die erst später, 1867, durch eine Brücke ersetzt wurde. Die Figur des Christophorus hatte schon vor 1870 den Rang eines Wahrzeichens in der Stadt, weil sie statt eines Wetterhahns auf den Turm der 1793 vollendeten barocken Kirche Kappelns gesetzt wurde. Eine zweite Christopherus-Figur steht in der Eingangshalle der Kirche, geschnitzt von dem Oberammergauer Bildschnitzer Andreas Lang, eine Bürgerstiftung aus dem Jahr 1934. 1870, als mit dem Stadtsiegel die Elemente des späteren Wappens festgelegt wurden, spielte der Heringsfang mithilfe von Heringszäunen noch eine große Rolle, entsprechend wurden als weitere Bildelemente sechs Heringe in das Siegel integriert.

Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker Willy „Horsa“ Lippert gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im roten Tuch, das oben und unten von je 2 schmalen Streifen in Blau und Weiß begrenzt wird, das Stadtwappen, aus der Mitte zur Stange hin verschoben.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte sind Faaborg (Dänemark, seit 1984), Ustka (Polen, seit 1991) und Merate in der Lombardei (Italien, seit 2007).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Juli 1883 begannen die Arbeiten für das Amtsgerichts- und das für 22 Gefangene ausgelegte, selbstständig errichtete Gefängnisgebäude. Es wurde im April 1885 seiner Bestimmung übergeben und war mit zwei Richtern besetzt.[31] Seit der Auflösung des Gefängnisses im Jahr 2007 beherbergt es eine Dienststelle der Polizei.

Heringszaun in der Schlei
  • Einzigartig ist der Heringszaun in der Schlei aus dem 15. Jahrhundert, eine Art sehr großer Reuse, letzter Zeuge einer früher in Europa verbreiteten Fischfangmethode.
  • Museumshafen und Schleimuseum sind der Geschichte von Seefahrt und Fischfang in und um Kappeln gewidmet.
  • Die spätbarocke St. Nicolaikirche wurde 1789–1793 nach Plänen von Johann Adam Richter, einem Schüler von Ernst Georg Sonnin, erbaut. Sie enthält drei aus der Vorgängerkirche von 1424 übernommene Ausstattungsstücke: Ein nur torsohaft erhaltenes kleines Holzkruzifix aus dem 13. Jahrhundert, das bereits in der Kapelle gehangen haben könnte, der Kappeln seinen Namen verdankt, ein Retabel von Hans Gudewerth dem Jüngeren, dem Eckernförder Meister des so genannten Knorpelbarock aus dem Jahr 1641, sowie das Epitaph für Detlef von Rumohr, der die Kappelner in die Leibeigenschaft zwingen wollte und damit den Auszug eines Teils der Bürger auf die Insel Arnis verursachte. Er fiel als Statthalter von Rügen 1678 in der Schlacht bei Warksow.
  • Das Angelner und Schwansener Ufer der Schlei sind durch eine Klappbrücke verbunden, die sich tagsüber stündlich jeweils zur Dreiviertelstunde für den Schiffsverkehr öffnet. Sie ersetzte 2002 eine Drehbrücke, die ihrerseits 1927 eine Pontonbrücke aus dem 19. Jahrhundert ersetzt hatte.
  • Die Holländermühle Amanda – als Sägewerkbetrieb 1888 gebaut und mit einer Höhe von 30 m die höchste Windmühle Schleswig-Holsteins – enthält heute ein Trauzimmer und die Touristinformation. Von ihrer öffentlich zugänglichen Galerie aus hat man einen guten Rundblick über Kappeln und Ostangeln.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappelner Heringstage im Sommer 2007

Als bekanntes Volksfest zu Christi Himmelfahrt haben sich die Kappelner Heringstage etabliert. Alljährlich im August oder September findet ein Hafenfest statt. In unregelmäßigen Abständen feiert die frühere Türkengilde, heute Junge-Leute-Gilde, ihren legendären Ursprung im 17. Jahrhundert: Detlef von Rumohr sei bei Kämpfen um die Insel Korfu in türkische Gefangenschaft geraten. Ursprung der Gilde soll die Willkommensfeier sein, die ihm von den in Kappeln verbliebenen Bürgern ausgerichtet wurde, als er aus der Gefangenschaft nach Gut Roest zurückkehrte.[32][33] Nach einer anderen Version[34] haben zuvor sogar zwei Kappelner Schiffer den Gutsherrn befreit, indem sie dem Sultan einen Beutel mit Gold übergaben, das die Bürger Kappelns für diesen Zweck gesammelt hatten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Kappelner Krankenhaus Margarethenklinik wird als eine Belegklinik von der Diakonissenanstalt in Flensburg betrieben. Es verfügt über 23 Betten.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kappeln ansässige Sportvereine sind:

  • Judo- und Karateverein TOKAIDO Kappeln e. V. (von 1975)
  • Turn- und Sportverein Kappeln von 1876 e. V.
  • Schachclub „Schleispringer“ Kappeln von 1980 e. V.
  • Rudervereinigung Kappeln
  • DLRG Kappeln e. V.
  • Schützenverein Kappeln von 1880 e. V.
  • Tanzclub Kappeln e. V.
  • SV Kopperby e. V.
  • Kappelner Tennis Club e. V.

Der Verein Sozial-Forum e. V. ist Mitglied im Landesverband des diakonischen Werkes Schleswig-Holstein. Er kümmert sich mit Beratungsangeboten um Kinder, junge Menschen und Familien in der Region. Der Nautische Verein Kappeln-Schlei e.V. ist Mitglied im Deutschen Nautischen Verein von 1868 e.V., dem Dachverband für 20 regionale Nautische Vereine. Zweck des Vereins ist die Förderung der Schifffahrt durch Information und Vortrags-Veranstaltungen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappeln besitzt in der Saison an Sonntagen Bahnanschluss mit der Museumsbahn Angeln-Bahn über die Teilstrecke Süderbrarup–Kappeln der ehemaligen Schleswiger Kreisbahn. Der stillgelegte Abschnitt Süderbrarup–Schleswig ist nur noch teilweise als Rad- und Fußweg erhalten. Am Kappelner Bahnhof endeten auch Bahnlinien der Flensburger Kreisbahn (bis 1952) und der Eckernförder Kreisbahnen (bis 1958).

In Kappeln beginnen bzw. enden die Bundesstraßen 199, 201 und 203.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Seehusen (* 12. Dezember 1833 in Flarupgaard; † 14. Juli 1917 in Mehlby)[35]
    Verleihung am 17. September 1904[35]
    Verliehen für die Stiftung eines Altenheimes.
  2. Jacob Moser (* 28. November 1839 in Kappeln; † 18. Juli 1922 in Bradford; auch Jacob Moses)
    Verleihung am 4. September 1909[36]
    Er spendete insgesamt rund 90 000 Mark und übernahm öffentliche Ehrenämter.[36]
  3. Peter Kruse (* 26. November 1873 in Holzdorf; † 8. November 1951 nach einem Verkehrsunfall)[37]
    Verleihung 1919
  4. Ludwig Hinrichsen (* 21. März 1872 in Kappeln; † 25. Februar 1957 in Kappeln)[38]
    Verleihung 1952
  5. Emanuel Bonnevie-Lorenzen (* 3. Juni 1875; † 29. Oktober 1960)[39]
    Verleihung 1955

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Kappeln verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Modell der Stadt im Maßstab 1:50 stand in dem Freizeitpark Tolk-Schau nahe dem an der B 201 gelegenen Dorf Tolk. Es stand danach in der Kappelner Stadtpassage. Zurzeit ist es im Bauhof eingelagert.[40] Die Stadt Kappeln und ihre Umgebung waren viele Jahre lang Drehorte der Vorabendserie Der Landarzt im ZDF. In der Serie hieß der Ort „Deekelsen“, die Titelrolle des Landarztes spielte zuletzt Wayne Carpendale. Den Bahnhof „Deekelsen“ freilich suchte man in Kappeln vergeblich, es war der für die Filmaufnahmen umbeschilderte Bahnhof von Süderbrarup.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Albrecht, Hans Günter Andresen: Altstadt-Erneuerung in Kappeln – Gedanken zur Wahrung eines charakteristischen Kleinstadtbildes. Nachdruck aus dem Heimatjahrbuch 1977. In: Heimatverein der Landschaft Angeln (Hrsg.): Kappeln sechshundertfünfzig. Lesebuch. 1357–2007. Heimatverein der Landschaft Angeln, Süderbrarup 2007, ISBN 3-7793-6918-4.
  • Fritz-Werner Dehncke: Geschichte Kappelns während der Zeit des Nationalsozialismus dargestellt anhand der Berichte des Schleiboten 1928–1945. Eigenverlag, Kappeln 1988.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kappeln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Kappeln – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsteile. Stadt Kappeln, abgerufen am 10. Juni 2013.
  3. Elmshorner Nachrichten, 7. September 2012, Kappeln:Die Keimzelle des Kleingartens – abgerufen am 11. September 2013
  4. Deutsches Kleingärtner Museum / Geschichtliches / abgerufen am 9. September 2013
  5. Vereinsgeschichte. Kleingärtnerverein Kappeln e.V., abgerufen am 17. Dezember 2013.
  6. Carsten Tech: Warum die Bahnlinie Kiel-Flensburg nicht über Kappeln ging – eine ostangelner Legende. In Jahrbuch des Heimatvereins der Landschaft Angeln. 2008, S. 105.
  7. Bernd Philipsen: Jacob Moser, Unternehmer – Philanthrop, Weggefährte Theodor Herzls. Hentrich & Hentrich, Teetz und Berlin, 2007.
  8. Hans-Peter Wengel: Die „neue“ Drehbrücke über die Schlei in Kappeln. Stadtarchiv Kappeln, 2002, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF).
  9. Fritz-Werner Dehncke, Die Geschichte Kappelns während der Zeit des Nationalsozialismus, Kappeln 1988, S. 2.
  10. Fritz-Werner Dehncke, Die Geschichte Kappelns während der Zeit des Nationalsozialismus, Kappeln 1988, S. 22 ff.
  11. Fritz-Werner Dehncke, Die Geschichte Kappelns während der Zeit des Nationalsozialismus, Kappeln 1988, S. 16.
  12. Hans-Peter Wengel: Der Silo der Getreide AG. Stadtarchiv Kappeln, 2006, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF).
  13. Matthias Schartl, „mein oberstes Prinzip ist die Ehrlichkeit“, Der Maler Gerhart Bettermann und seine angebliche Flucht nach Schleswig-Holstein. In: Grenzfriedenshefte 1/2011, S. 14 ff.
  14. Flensburger Tageblatt, Der Makel im Lebenslauf, 20. November 2010.
  15. http://www.kunstgeschichte-ejournal.net/253/ Nicolaus Schmidt: Die Ausmalung des Kappelner Rathaussaales 1937 – die andere Seite der Biografie des Gerhart Bettermann, Abs. 6ff, in: Kunstgeschichte, Open Peer Reviewed Journal, Artikel 2011.
  16. http://www.kunstgeschichte-ejournal.net/253/ Nicolaus Schmidt: Die Ausmalung des Kappelner Rathaussaales 1937 – die andere Seite der Biografie des Gerhart Bettermann, Abs. 14, in: Kunstgeschichte, Open Peer Reviewed Journal, Artikel 2011.
  17. 100. Geburtstag Bernhard Liening, Heimatverein der Landschaft Angeln e.V. – abgerufen am 11. Mai 2016
  18. www.schultzeitreisen: Bekleidungswerk Liening, Beitrag vom 7. Oktober 2011, abgerufen am 11. Mai 2016
  19. Hans-Peter Wengel: Das Wasserwerk der Stadt Kappeln. Stadtarchiv Kappeln, 2007, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF).
  20. „Ein unverzeihliches Kapitel in Kappelns baulicher Entwicklung,“ Anders/Andresen in: Lesebuch S. 351 und passim.
  21. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  22. Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Kappeln und dem Amt Kappeln-Land. 15. Dezember 2004, abgerufen am 8. März 2013.
  23. Schleibote vom 19. November 2011, sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag.
  24. Schleibote vom 27. Juni 2008, sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag.
  25. Schleibote vom 10. Oktober 2009, sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag.
  26. Schleibote vom 20. Oktober 2011, sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag.
  27. Neuer Investor für Port Olpenitz, sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag am 8. Oktober 2013, abgerufen am 1. November 2014
  28. Berd Philippsen: Kappeln an der Schlei – Stolpersteine. Stadt Kappeln, 20. August 2004, abgerufen am 28. Januar 2012.
  29. Bernd Philipsen: Zwischen Integration und Deportation. Das Leben und die Leidensgeschichte der jüdischen Familie Eichwald in Kappeln. In: Jahrbuch des Heimatvereins der Landschaft Angeln 1999, S. 115–165. Derselbe: „Wenn wir die Ehefrau reinlassen, ist das Risiko groß, auch den Mann zu bekommen.“ In: Jahrbuch des Heimatvereins der Landschaft Angeln 2005, S. 75–83.
  30. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  31. Centralblatt der Bauverwaltung, 5. Jahrgang 1885, Nr. 17 (vom 25. April 1885) (Grundsteinlegung als PDF-Dokument), S. 175.
  32. Dr. J. Nagel: Junge Leute Gilde zu Kappeln – Geschichte (Memento vom 18. Juni 2013 im Internet Archive)
  33. Aktivität 2015, Schleibote 29. Dezember 2015
  34. Henning von Rumohr in: Schlösser und Herrensitze in Schleswig-Holstein und Hamburg, S. 38f. Verlag Wolfgang Weidelich, Frankfurt am Main 1963.
  35. a b Ein Kanzleirat war der erste Ehrenbürger von Kappeln. 7. Juli 2011, abgerufen am 14. September 2015.
  36. a b Jacob Moser: Seit 100 Jahren Kappelns Ehrenbürger. 4. September 2009, abgerufen am 14. September 2015.
  37. Schlei-Kind mit Unternehmergeist. Abgerufen am 14. September 2015.
  38. Vom Gelegenheitspoeten zum Literaten. Abgerufen am 14. September 2015.
  39. Brückenbauer mit Überzeugungskraft. Abgerufen am 14. September 2015.
  40. Schlei-Bote abgerufen am 5. Oktober 2014