Karaman (Provinz)

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Karaman
Nummer der Provinz: 70
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Über dieses Bild
Landkreise
Karaman districts.png
Basisdaten
Koordinaten: 37° 1′ N, 33° 6′ OKoordinaten: 37° 1′ N, 33° 6′ O
Provinzhauptstadt: Karaman (Stadt)
Region: Zentralanatolien
Fläche: 8.678 km²
Einwohnerzahl: 246.672[1] (2016)
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Politisches
Gouverneur: Süleyman Tapsız[2]
Sitze im Parlament: 2
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0338
Kennzeichen: 70
Website
www.karaman.gov.tr (Türkisch)

Karaman ist eine Provinz der Türkei, mit der gleichnamigen Hauptstadt Karaman und dem Landkreis, der nahezu die Hälfte des Territoriums der Provinz einnimmt. Außerdem konzentrieren sich 77 % der Provinzbevölkerung auf diesen Landkreis.

Die 1989 geschaffene Provinz grenzt im Südwesten an die Provinz Antalya, im Süden an Mersin und im Norden an Konya.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz ist in sechs Landkreise (auch Bezirke, İlçe) gegliedert. Des Weiteren gibt es elf Gemeinden und 159 Dörfer.

Landkreis Fläche 1
2014
(in km²)
Bevöl-
kerung
(2017) 2
Anzahl der Einheiten Dichte
(Ew/km²)
städtischer
Anteil (in %)
Geschlech-
terverhält-
nis 3
Durch-
schnitts-
alter
(in Jahren)
Grün-
dungs-
datum 4
Gemein-
den
Stadt-
bezirke
Dörfer
Ayrancı 2.245 8.157 1 4 22 3,6 28,41 1003 42,10 4.7.1987
Başyayla 141 3.651 1 5 4 25,9 53,57 991 38,90 20.5.1990
Ermenek 1.242 28.903 3 32 26 23,3 65,32 968 38,18
Karaman Merkez 4.036 190.366 3 63 93 47,2 85,66 1002 33,28 15.6.1989
Kazımkarabekir 423 4.344 1 8 6 10,3 66,60 1191 37,43 21.6.1989
Sarıveliler 590 11.251 2 18 8 19,1 62,03 963 38,07 20.5.1990
Provinz KARAMAN 8.678 246.672 11 130 159 28,4 79,50 999 34,52

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


1 Fläche 2014[3]
2 Bevölkerungsfortschreibung am 31. Dezember 2017[4]
3 Geschlechterverhältnis (Sex Ratio): Anzahl der Frauen auf 1000 Männer (berechnet)
4 PDF-Datei des Innenministeriums[5]

Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Provinz gibt es elf Städte (Belediye). Nachfolgende Tabelle zeigt die Einwohnerzahlen Ende 2017 und die dazugehörigen Landkreise sowie die Anzahl der Stadtviertel (Mahalle). Die Türkische Statistik listet selten die Bevölkerung der Städte (Belediye) auf, sondern eher die der Stadtviertel (Mahalle). Fett markierte Städte sind die Hauptorte (Merkez) der Landkreise.[6]

Stadt im Landkreis Anzahl der
Belediye
Einwohner-
zahl 2017
Ayrancı Ayrancı 4 2.317
Başyayla Başyayla 5 1.956
Ermenek Ermenek 16 11.550
Güneyyurt Ermenek 8 5.132
Kazancı Ermenek 8 2.196
Kazımkarabekir Kazımkarabekir 8 3.266
Stadt im Landkreis Anzahl der
Belediye
Einwohner-
zahl 2017
Akçaşehir Merkez 4 2.209
Karaman Merkez 56 158.566
Sudurağı Merkez 3 2.304
Göktepe Sarıveliler 8 2.124
Sarıveliler Sarıveliler 10 4.855

Dörfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 159 Dörfer haben insgesamt 50.197 Einwohner, also durchschnittlich 316 Einwohner je Dorf. Die meisten Dörfer befinden sich im zentralen Landkreis (Merkez), nämlich 93. Sie haben zusammen 27.287 Einwohner, was einem Anteil von ca. 54 Prozent entspricht. Von allen Dörfern der Provinz besitzen sieben mehr als 1.000 Einwohner. Kılbasan (1.664), Çakırbağ (1.589) und Dumlugöze (1.513 Einwohner) sind die größten davon.[6]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgende Tabelle zeigt den jährlichen Bevölkerungsstand am Jahresende nach der Fortschreibung durch das 2007 eingeführte adressbasierte Einwohnerregister (ADNKS). Der Zensus 2011 ermittelte hingegen 234.441 Einwohner.

Jahr Einwohner
2017 246.672
2016 245.610
2015 242.196
2014 240.362
2013 237.939
2012 235.424
Jahr Einwohner
2011 234.005
2010 232.633
2009 231.872
2008 230.145
2007 226.049
20001 243.210

1 Zensus 2000

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Walderholungsstätte von Gökçe, die Maraspoli-Höhle, die Zitadelle von Karaman, Ermenek (Firan) und Mennan, die Medressen von Hatuniye, Emir Musa und Ibrahim Bey mit Armenküchen und die Tol-Medresse, die großen Moscheen (Ulu Cami) von Gaferyad (Ermenek, Kâzımkarabekir) und Yollarbaşı (Ilisra), die Moscheen von Hacı Beyler, Aktekke (Valide Sultan), Arapzade, Pascha, Dikbasan (Fasih), Akçaşehir, Sipas und Mimar Emir Rüstem Pascha, die Yunus Emre-Moschee und das Derwischkloster, kleine Moschee von Şeyh Çelebi und Akça Mescit, die Armenküche und Türbe von Karamanoğlu, die Bıçakçı-Brücke und die Ala-Brücke, der Brunnen mit sieben Röhren, das Karaman-Museum, Can Hasan Höyük-Zentrum – Alçatıköyü, Binbirkilise am Karadağ mit den Zentren Madenşehir und Üçkuyu.

Lokale Feste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in Karaman:

  • Kultur- und Kunstwoche – 5.–12. Mai
  • Gedenktag von Mader'i Mevlana – 10. Dezember
  • Sprachfeierzeremonien – 13. Mai
  • Provinzfeierzeremonien – 21. Juni

in Kazım-Karabekir:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nufusu.com, abgerufen am 25. Oktober 2018
  2. Webseite der Provinz Karaman
  3. Directorate General of Mapping (PDF-Datei 0,25 MB)
  4. nufusu.com, abgerufen am 20. Oktober 2018
  5. [1] TARİH(1).pdf 1,4 MB
  6. a b Central Dissemination System von TÜIK Population of municipalities, villages and quarters, abgerufen am 25. Oktober 2018