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Karate Kid III – Die letzte Entscheidung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Karate Kid III – Die letzte Entscheidung
Originaltitel The Karate Kid, Part III
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Columbia Pictures
Stab
Regie John G. Avildsen
Drehbuch Robert Mark Kamen
Produktion Jerry Weintraub
Musik Bill Conti
Kamera Steve Yaconelli
Schnitt
Besetzung und Synchronisation
Chronologie

Karate Kid III – Die letzte Entscheidung ist ein US-amerikanischer Film und die zweite Fortsetzung des Kultfilms Karate Kid. Der Film startete am 30. Juni 1989 in den US-Kinos sowie am 20. Juli 1989 in Deutschland zu schlechten Kritiken. 1994 folgte Karate Kid IV – Die nächste Generation unter Regie von Christopher Cain. Mr. Miyagis Karate-Schülerin wurde diesmal von Hilary Swank gespielt.

Karate Kid III setzt bei der Handlung des ersten Karate-Kid-Teils an und zeigt in Rückblenden zuerst den Sieg von Daniel LaRusso im Hauptkampf der Meisterschaftsveranstaltung gegen einen Schüler von Cobra-Kai-Sensei John Kreese.

Nach dieser Niederlage verlassen alle Schüler das Cobra Kai von John Kreese, der sich in seiner Not an seinen Vietnamkameraden Terry Silver wendet. Dieser entwickelt einen Plan zur Demütigung von Daniel, aber vor allem von Mr. Kesuke Miyagi. Terry Silver heuert den Karate-Kämpfer Mike Barnes an, dem er bei einem Sieg im Titelkampf gegen Daniel 50 % eines neuen Dōjōs verspricht. Mike macht sich auch sogleich ans Werk und provoziert Daniel, indem er das gemeinsame von Miyagi und Daniel neu eröffnete Bonsai-Geschäft zerstört, alle Bonsai-Bäume stiehlt und Daniels Freundin Jessica verletzt. Daniel und Jessica versuchen nun den letzten aus Okinawa hergebrachten Bonsai-Baum aus einer Schlucht zur Rettung des Bonsai-Geschäftes zu holen, doch als sie wieder hochklettern wollen, sind ihre Seile von Mike Barnes und seinen Kumpels hochgezogen worden. Erst nachdem Daniel die Anmeldung zur Titelverteidigung unterschreibt, werden sie hochgezogen.

Miyagi verweigert Daniel jedoch die Hilfe beim Training zum Titelkampf, hier sieht Terry Silver seine Chance. Er bietet sich Daniel als Sensei an. Seine drei Quecksilberregeln sind:

  • „Ein Mann, der nicht stehen kann, kann nicht kämpfen.“
  • „Ein Mann, der nicht atmen kann, kann nicht kämpfen.“
  • „Ein Mann, der nicht sehen kann, kann nicht kämpfen.“

Daniel ist ob dieser Gewalt noch zuerst eingeschüchtert, lässt sich aber schließlich darauf ein. Um Daniel weiter in seinen Bann und seine Art des gewalttätigen Karate zu ziehen, heuert er in einer Disco einen Typen an, der Jessica vor Daniel anmacht. Daniel schlägt ihn nieder.

Frustriert und aufgewühlt erzählt Daniel Miyagi von der Aktion und entschließt sich schließlich, sich von seinem neuen Lehrer loszusagen. Terry Silver gibt sich jetzt jedoch zu erkennen und lässt Mike auf ihn los. Miyagi erscheint zur Rettung und verspricht, Daniel endlich zu trainieren. Aber nur nach seinen Regeln.

Miyagi und Daniel bringen den Bonsaibaum zurück an seinen geschützten Platz in der Schlucht.

Beim Titelkampf treffen Daniel und Mike wieder aufeinander. Um Daniel zu demütigen, erzielt Mike zum Ausgleich jedes ehrlichen Punktes einen Strafpunkt durch Tritte und Schläge auf Kopf, Weichteile und Knie. Miyagi ermutigt Daniel darin, sein bestes Karate zu kämpfen. So gestärkt beginnt Daniel, vor dem sichtlich verwirrten Mike den Anfang der Kata Seienchin zu vollführen und streckt diesen schließlich nieder. Daniel konnte somit seinen Titel verteidigen.

Besetzung und Synchronisation

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Pat Morita spielt den Karate-Sensei Mr. Miyagi

Die deutsche Synchronfassung entstand bei Interopa Film in Berlin. Dialogregie führte Ronald Nitschke nach eigenem Dialogbuch.[1]

Figur Darsteller Deutscher Sprecher[1]
Daniel LaRusso Ralph Macchio Marco Brunnert
Mr. Kesuke Miyagi
(japanisch 宮城成義 Miyagi Nariyoshi)[2]
Pat Morita Joachim Nottke
Jessica Andrews Robyn Lively Bettina Spier
Terry Silver Thomas Ian Griffith Rüdiger Joswig
John Kreese Martin Kove Ronald Nitschke
Mike Barnes Sean Kanan Nicolas Böll
Milos Jan Tříska Reinhard Scheunemann
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 15 %[3]
Metacritic (Metascore) 36/100[4]
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]
CinemaScore B–[6]

Karate Kid III erhielt ein schlechtes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.[3.1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Ablehnend“ aus.[4.1]

„Das an sich sympathische Anliegen, Karate-Kampfkunst als Instrument für innere Reife darzustellen, versandet in der vorhersehbaren Handlung.“

Der Film war 1990 in fünf Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Karate Kid III – Die letzte Entscheidung. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 28. Juni 2025.
  2. Bildausschnitt aus dem Film Karate Kid II. In: Facebook. Meta, abgerufen am 7. Oktober 2024 (englisch, in Karate Kid II empfängt Chozen Toguchi (alias Yuji Okumoto) Mr. Miyagi (jap. 宮城成義 Miyagi Nariyoshi alias Pat Morita) am Flughafen von Okinawa; der Name 宮城成義 Miyagi Nariyoshi wird später als Grabinschrift in einer Szene von Cobra Kai nochmals bestätigt).
  3. Karate Kid III – Die letzte Entscheidung. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 30. Januar 2025 (englisch, aggregiert aus 33 Kritiken).
    1. “Rotten”
  4. Karate Kid III – Die letzte Entscheidung. In: Metacritic. Abgerufen am 9. Juni 2026 (englisch, aggregiert aus 12 Kritiken).
    1. “Generally Unfavorable”
  5. Paul Brenner: Karate Kid III – Die letzte Entscheidung (Memento vom 22. März 2019 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
  6. Datenbankabfrage bei cinemascore.com
  7. Karate Kid III – Die letzte Entscheidung im Lexikon des internationalen Films