Karbonisierung (Getränkeherstellung)

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Ausperlendes Kohlen­stoff­dioxid, hier bei einem Mineralwasser

Karbonisierung in der Getränkeindustrie geschieht durch Zusetzen von Kohlenstoffdioxid (auch Kohlendioxid, CO2). Der Grund ist die Erhöhung des Erfrischungseffekts durch die Stimulation der Geschmackssinneszellen beim Trinken.

Während beim Bier oder Sekt das Kohlenstoffdioxid durch Gärung entsteht, wird es bei Limonaden oder Sodawassern/Tafelwassern künstlich zugesetzt, teilweise unter Verwendung von bereits kohlenstoffdioxidhaltigem, natürlichem Mineralwasser. Bei der Karbonisierung wird Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck in die Flüssigkeit eingepresst, wobei es zu etwa 0,2 % mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, während sich der größte Teil als Gas im Wasser löst.

Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Kohlendioxid die Bezeichnung E 290[1] und zählt zu den Konservierungsstoffen.

Im Privathaushalt wird mit Trinkwassersprudlern Kohlenstoffdioxid aus Druckpatronen in das aufzusprudelnde Getränk geleitet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verordnung zur Änderung lebensmittelrechtlicher und tabakrechtlicher Bestimmungen (BGBl. 2006 I S. 444)