Karczew

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Karczew
Wappen von Karczew
Karczew (Polen)
Karczew
Karczew
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Otwock
Fläche: 28,11 km²
Geographische Lage: 52° 4′ N, 21° 15′ O52.06666666666721.25Koordinaten: 52° 4′ 0″ N, 21° 15′ 0″ O
Einwohner: 10.132
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 05-480
Telefonvorwahl: (+48) 22
Kfz-Kennzeichen: WOT
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga wojewódzka DW712
DW798
DW801
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 16 Ortschaften
15 Schulzenämter
Fläche: 81,49 km²
Einwohner: 15.983
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 196 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1417043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Władysław Dariusz Łokietek
Adresse: ul. Warszawska 28
05-480 Karczew
Webpräsenz: www.karczew.pl



Karczew ist eine Stadt im Powiat Otwocki in der Woiwodschaft Masowien, Polen. Karczew ist zugleich Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska).

Geographie[Bearbeiten]

Karczew liegt 24 km südöstlich von Warschau am rechten Ufer der Weichsel.

Geschichte[Bearbeiten]

Karczew erhielt am 21. Januar 1548 das Stadtrecht sowie das Recht einen Wochenmarkt und zwei Messen im Jahr abzuhalten. 1577 zerstörte ein Brand große Teile der Stadt. Für den Wiederaufbau der Stadt wurden den Bürger für einige Jahre die Steuern erlassen. Im Zuges des nordischen Krieges Herbst 1704 überschritten schwedische Truppen bei Karczew die Weichsel. Nach der zweiten Teilung von Polen kam Karczew unter russische Verwaltung. 1809 wurde Karczew von österreichischen Truppen besetzt. 1831 kam die Stadt wieder unter russische Verwaltung.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Warschau.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung[3][4][5]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Otwock62 DSC0771.JPG
  • barocke Kirche St.Vitus von 1732 in Karczew
  • Palast aus dem achtzehnten Jahrhundert in Otwock Wielki

Gemeinde[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 81,49 km². 58 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 24 % sind mit Wald bedeckt.[6]

Sołectwo[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die 15 Sołectwo (Schulzenämter) Brzezinka, Całowanie, Glinki, Janów, Kępa Nadbrzeska, Kosumce, Łukówiec, Nadbrzeż, Ostrówek, Ostrówiec, Otwock Mały, Otwock Wielki, Piotrowice, Sobiekursk und Wygoda. Sowie der Ortschaft Władysławów die zum Schulzenamt Kępa Nadbrzeska gehört.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über fünf Kindergärten (Przedszkole), drei Grundschulen (szkoła podstawowa) und eine Mittelschule (gimnazjum). Es gibt eine Bibliothek in der Gemeinde mit drei Filialen.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)
  3. Webseite der Stadt
  4. „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“ 31. Dezember 2008 by webcite
  5. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“ (Memento vom 15. Mai 2011 im Internet Archive) Stand vom 30. Juni 2010
  6. regioset.pl (pl/en)