Karen Young (US-amerikanische Sängerin)

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Karen Young (* 23. März 1951 in Philadelphia; † 26. Januar 1991) war eine US-amerikanische Disco-Sängerin und Pianistin. Ihr größter Hit wurde 1978 Hot Shot.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karen Young wuchs in einem Reihenhaus in Northeast Philadelphia, Pennsylvania, auf. Zunächst arbeitete sie als Jingle- und Backgroundsängerin für lokale Produktionsfirmen. In den frühen 1970er Jahren trat sie mit der Gruppe Sandd auf.

Andy Kahn und Kurt Borusiewicz schrieben, arrangierten und produzierten für Young 1978 den Titel Hot Shot. Executive Producer war Walter „Kandor“ Kahn. Mit dieser Single wurde die Sängerin über Nacht zum Star und erreichte Platz 1 der Billboard Dance Music/Club Play Singles sowie Platz 67 in den Billboard Hot 100. Auch im Vereinigten Königreich (Platz 34) und in Deutschland (Platz 42) schaffte es die Disco-Hymne in die Hitparaden. 1990 war das Lied Teil des Soundtracks zum Film Die Affäre der Sunny von B. (OT: Reversal of Fortune).

Ein Remixe von Hot Shot stieg 1997 (Platz 68) in die britische Single-Hitparade. You Don’t Know What You’ve Got wurde 1983 der einzige andere Titel der Amerikanerin, der eine Chartplatzierung im Vereinigten Königreich erreichen konnte (Platz 91). In den US-Dance-Charts hatte Young weitere Erfolge: Bring on the Boys / Baby You Ain’t Nothing Without Me stieg dort 1978 bis auf Rang 2, Deetour und Dynamite belegten 1982 mittlere Plätze.

1979 schrieb Andy Kahn den Titel Rendezvous with Me für Karen Young. Der potentielle Nachfolgehit zu Hot Shot wurde allerdings nicht fertig produziert. Erst 2008 tauchten die Aufnahmen wieder auf. Das MaxRoxx Team, DJ Paul Goodyear und DJ Zathan Radix mixten nun neue Versionen mit den Original-Tonspuren. Die Single erschien 2009.

Karen Young starb am 26. Januar 1991 an einem blutenden Ulcus.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Hot Shot
  • 1994: The Best of Karen Young: Hot Shot (Kompilation)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1978 Hot Shot
Hot Shot
42
(3 Wo.)
34
(8 Wo.)
67
(13 Wo.)
24
(15 Wo.)
1
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1978
Autoren: Andy Kahn, Kurt Borusiewicz
1978 Bring on the Boys /
Baby You Ain’t Nothing Without Me
Hot Shot
2
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: 1978
Autoren: Andy Kahn, Kurt Borusiewicz
1982 Deetour
The Best of Karen Young: Hot Shot
34
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1982
Autor: Alice Cohen
1982 Dynamite
The Best of Karen Young: Hot Shot
69
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: 1982
Autor: Walter Kahn
1983 You Don’t Know What You’ve Got
(Till You Lose It)
91
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1983
Autoren: Debbie Stevens, Tom Uzzo, Walter Kahn
1997 Hot Shot ’97 68
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1997
Remixe: Rollercoaster, Da Techno Bohemian
2008 Hot Shot 2007 –
The Karen Young Reheat
7
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2007
Remix: Andy Kahn, Jon Current, Mitch Goldfarb, Susan Lazarus
2009 Rendezvous with Me 28
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. März 2009
Autor: Andy Kahn
Remixe: Zathan Radix, Paul Goodyear, A2Z

weitere Singles

  • 1980: God Bless America
  • 1980: One Sure Way
  • 1982: Expressway to Your Heart
  • 1983: You Don’t Know What You Got
  • 1983: Hot for You
  • 1984: Come-a-Runnin’
  • 1987: Change in Me / Eye on You

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Singles UK US1 US2
  2. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0898201864

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]