Karl-Bachler-Weg

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Karl-Bachler-Stein in Bad Salzuflen

Der Karl-Bachler-Weg ist ein 77 Kilometer langer Fernwanderweg, der die ostwestfälische Stadt Bad Salzuflen im Kreis Lippe und die niedersächsische Stadt Rehburg-Loccum im Landkreis Nienburg/Weser verbindet.

Benannt ist der frühere Nordlippische Bergpfad zu Ehren des verdienstvollen lippischen Wandervaters Karl Bachler, der 1976 im Alter von 90 Jahren in Bad Salzuflen verstarb.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweisschild in Bad Salzuflen

Am Bahnhof in Bad Salzuflen (Welt-Icon) beginnend führt der Weg über den Bonstapel (Welt-Icon) im Gebiet der Stadt Vlotho nach Hohenhausen und Heidelbeck (beide zur Gemeinde Kalletal gehörend). Von der Landesgrenze nach Niedersachsen verläuft der Weg weiter über Rinteln an der Weser, Bad Eilsen, Bückeburg sowie Niedernwöhren zum Ziel, dem Marktplatz in Loccum (Welt-Icon).

Den Wanderer führt der Weg aus dem Lipper Bergland durch das Weserbergland an die Rehburger Berge. Unterwegs hat er 1172 Höhenmeter hinauf und 1190 Höhenmeter bergab zu bewältigen. Der tiefste Punkt des Weges ist an der Auebrücke (49 m ü. NHN), der Bonstapel bildet mit 335 m ü. NHN den höchsten Punkt.

Kennzeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Karl-Bachler-Weg ist mit der Wegzeichen-Markierung  X  und – soweit zweckmäßig – mit der Wegnummer „4“ (  X4  ) gekennzeichnet.

Betreut wird der Karl-Bachler-Weg durch die Mitglieder des Teutoburger-Wald-Vereins.

Übergänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerkhäuser in der Fußgängerzone Bad Salzuflens
Frontansicht Schloss Bückeburg
  • Das Thermalheilbad Bad Salzuflen bietet in der Altstadt eine Vielzahl im Stil der Weserrenaissance erbaute Fachwerkhäuser, das historische Rathaus, den Salzhof, Gradierwerke und den Kurpark mit anschließendem Landschaftsgarten.
  • Der Bonstapel ist mit einer Höhe von 342 m ü. NHN die höchste Erhebung des Kreises Herford. Hier ist ein Naturlehrpfad geschaffen worden, der den Wanderer über eine Wegstrecke von etwa fünf Kilometern an vierzehn Stationen führt und Informationen zu Natur und Umwelt vermittelt.
  • In Heidelbeck lohnt ein Besuch des Wald- und Forstmuseums; Exponate aktuell anzutreffender, aber auch hier ausgestorbener Tierarten, Dokumentationen zur Entwicklung von Jagdwaffen und -methoden seit dem hohen Mittelalter sowie Informationen zur Forstwirtschaft in historischer Zeit bis hin zur modernen Hege des Waldes werden dem Besucher vorgestellt.
  • Rinteln besitzt eine sehenswerte Fachwerkaltstadt; Mittelpunkt ist der in den 1980er Jahren sanierte Marktplatz mit evangelisch-lutherischer Stadtkirche und Ratskeller.
  • In Bad Eilsen sind neben der erhaltenen historischen Architektur die Kuranlagen, der Kurpark mit altem Baumbestand, insbesondere schönen großen Alleen, und dem Rosarium besonders sehenswert.
  • In der ehemaligen Residenzstadt des Fürstentums Schaumburg-Lippe, Bückeburg, sollte sich der Wanderer Zeit für die Besichtigung des Museums für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte nehmen. Darüber hinaus sind die Innenstadt mit der Bückeburger Stadtkirche sowie das Schloss Bückeburg mit Mausoleum des ehemaligen Fürstenhauses Schaumburg-Lippe zu nennen.
  • In Loccum sind das 1163 gegründete Zisterzienser-Kloster Loccum, eines der am besten erhaltenen seiner Art in Deutschland, und die vom 9. bis zum 12. Jahrhundert bestehende Luccaburg, eine ehemalige frühmittelalterliche Niederungsburg in der Bauweise einer Turmhügelburg, zu nennen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]