Karl-Ludwig Hoch

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Karl-Ludwig Hoch (* 26. April 1929 in Dresden; † 27. August 2015 ebenda) war ein deutscher Kunsthistoriker, Theologe und Pfarrer. Er war vor allem als Verfasser des Rufes aus Dresden bekannt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl-Ludwig Hoch wuchs in Dresden-Loschwitz auf, studierte Evangelische Theologie und Kunstgeschichte und wurde 1981 an der Universität Leipzig mit einer Untersuchung über Caspar David Friedrichs Frömmigkeit und seine Ehrfurcht vor der Natur in Theologie promoviert. Als Pfarrer war er in verschiedenen Gemeinden tätig, darunter 35 Jahre lang in Dresden-Plauen.

Im November 1989 verfasste Hoch die Urfassung des Ruf aus Dresden, eines Aufrufs, der den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche beförderte. In der Kunstgeschichte spezialisierte er sich auf Caspar David Friedrich, über den er mehrere Monographien vorlegte. Er regte 1980 die Einrichtung des Museums zur Dresdner Frühromantik im Kügelgenhaus an. Hoch starb am 27. August 2015 im Alter von 86 Jahren in seiner Heimatstadt Dresden. Er wurde am 4. September auf dem Loschwitzer Friedhof beigesetzt.[1][2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Caspar David Friedrichs Frömmigkeit und seine Ehrfurcht vor der Natur (Dissertation), 1981 Leipzig
  • Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens, Verlag der Kunst, 1985 Dresden
  • Caspar David Friedrich und die böhmischen Berge, Verlag der Kunst, 1987 Dresden
  • Caspar David Friedrich in Böhmen. Bergsymbolik in der romantischen Malerei, Kohlhammer, 1990 Stuttgart
  • Caspar David Friedrich in der Sächsischen Schweiz, Verlag der Kunst, 1996 Dresden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katrin Richter: Er war der Begründer des "Rufes aus Dresden" – Pfarrer Karl-Ludwig Hoch ist tot. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 29. August 2015. Abgerufen am 29. August 2015.
  2. Traueranzeige auf Sächsische Zeitung online, abgerufen am 8. Oktober 2015
  3. Ordensträger des Sächsischen Verdienstordens auf www.geschichte.sachsen.de, abgerufen am 8. Oktober 2015