Karl (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg)

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Herzog Karl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
Herzog Karl als Zwölfjähriger, Porträt von Carl Andreas August Goos (1829)

Herzog Karl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (* 30. September 1813 auf Schloss Gottorf, Schleswig; † 24. Oktober 1878 auf Louisenlund) war ein Mitglied des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg.

Leben[Bearbeiten]

Karl war der älteste Sohn von Herzog Friedrich Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1785–1831) und seiner Frau Prinzessin Luise Karoline (1789–1867), der jüngsten Tochter des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel.

Er schlug die dänische Offizierslaufbahn ein und brachte es bis zum Oberst und Kommandeur des 5. Jägercorps. Mit dem Tod seines Vaters am 17. Februar 1831 wurde er der zweite Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und kümmerte sich um den ausgedehnten Güterbesitz.

Karl heiratete am 19. Mai 1838 in Kopenhagen Prinzessin Wilhelmine, die Tochter von König Friedrich VI. von Dänemark und seiner Frau Marie von Hessen-Kassel. Wilhelmine war zuvor von 1828 bis zu ihrer Scheidung 1837 mit Prinz Friedrich von Dänemark, dem späteren König Friedrich VII. verheiratet gewesen.

1840 erwarb er die Güter Loitmark und Espenis an der Schlei, 1855 auch Gut Grünholz. Am 19. Mai 1863 verlieh ihm die Stadt Kiel anlässlich seiner Silberhochzeit die Ehrenbürgerwürde.[1]

Die Ehe blieb kinderlos. Karls Erbe und Nachfolger wurde sein jüngerer Bruder Friedrich.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christa Geckeler: Herzog Karl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1813–1878). In: www.kiel.de. Stadt Kiel. Abgerufen am 3. Juni 2014.
  2.  J. H. F. Berlien: Der Elephanten-Orden und seine Ritter. Kopenhagen 1846 (Digitalisat)., S. 170, Nr. 429
Vorgänger Amt Nachfolger
Friedrich Wilhelm Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
1831–1878
Friedrich