Karl Adler (Gynäkologe)

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Karl Adler (* 14. Dezember 1894 in Burg bei Magdeburg; † 18. September 1966 in Würzburg[1]) war ein deutscher Gynäkologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Adler absolvierte die Ausbildung zum Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. Ab 1924 war er Assistenz-, später Oberarzt an der Frauenklinik der Universität Münster. Im Sommersemester 1929 wurde er habilitiert. 1934 wurde er in Anwendung des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entlassen. Von 1934 bis 1946 betrieb er eine eigene Praxis in Emden. Ab 1946 war er Chefarzt und Leiter der Landesfrauenklinik Bochum sowie außerplanmäßiger Professor der Universität Münster. 1960 trat er in den Ruhestand.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Habel: Wer ist wer? Bd. 1 (West), Berlin 1967, S. 7.
  • Franz-Werner Kersting, Hans-Walter Schmuhl (Hrsg.): Quellen zur Geschichte der Anstaltspsychiatrie in Westfalen. Bd. 2: 1914–1955. Schöningh, Paderborn 2004, S. 653, Fn. 635.
  • Irmgard Walbaum: Zum Gedenken an Karl Adler, flurgespräche, Universität Münster, 2014/15.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hartmut Steinecke, Iris Nölle-Hornkamp, Günter Tiggesbäumker (Hrsg.): Jüdische Literatur in Westfalen. Spuren jüdischen Lebens in der westfälischen Literatur. Symposion im Westfälischen Literaturmuseum Kulturgut Haus Nottbeck, in Oelde-Stromberg 25. bis 27. Oktober 2002. Aisthesis, Bielefeld 2004, S. 247.