Karl Alexander von Burchtorff

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Karl Alexander von Burchtorff (* 16. Mai 1822 in Regensburg; † 11. Dezember 1894 in München) war Regierungspräsident von Oberfranken von 1876 bis 1893.

Karl Alexander von Burchtorff kam am 16. Mai 1822 in Regensburg auf die Welt. Sein Vater war Stallmeister bei den Fürsten von Thurn und Taxis. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Regensburg studierte er Rechtswissenschaften von 1839 bis 1844 an der Universität München, wo er Mitglied des Corps Franconia war. Nach dem Studium arbeitete er sich bis zur Ernennung zum ersten Sekretär des Innenministeriums 1851 hoch. Seine berufliche Laufbahn setzte er 1853 in Sulzbach beim Landgericht als erster Assessor fort. Schließlich wurde er 1856 Landrichter in Schillingsfürst. Noch im selben Jahr wurde er in dieser Funktion nach Brückenau versetzt. 1864 kam er als Regierungsrat an die Regierung von Schwaben. Er war zwischen 1867 bis 1873 Polizeidirektor der Stadt München.[1] Burchtorff wurde 1873 Regierungsdirektor von Oberbayern. Seine Karriere beschloss Burchtorff als Regierungspräsident von Oberfranken. Ab 1876 leitete er in dieser Funktion siebzehn Jahre die Regierungsgeschäfte in Bayreuth, bis er 1893 ehrenvoll in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vorher noch wurde er am 16. Mai 1892 zu seinem siebzigsten Geburtstag durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Bayreuth geehrt. Als er in den Ruhestand trat, zog er sich nach München zurück, wo er am 11. Dezember 1894 verstarb.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Alexander von Müller: Aus Gärten der Vergangenheit. Erinnerungen 1882–1914. Stuttgart 1951, S. 23 und 47.