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Karl Alexander von Müller

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Karl Alexander von Müller (1929)

Karl Alexander von Müller (* 20. Dezember 1882 in München; † 13. Dezember 1964 in Rottach-Egern) war ein deutscher Historiker.

Im Ersten Weltkrieg setzte Müller sein stilistisches Können als Kriegspublizist ein und war Vertreter eines „Siegfriedens“. Ab 1914 war Müller Mitherausgeber der zunehmend radikalnationalistischen Süddeutschen Monatshefte. Im Jahr 1917 wurde er zum Syndikus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt. Müller war ein Gegner der Weimarer Republik und betätigte sich als Redner und Publizist für zahlreiche republikfeindliche Gruppierungen. Berufungen auf Lehrstühle in Kiel, Köln, Halle und Breslau scheiterten trotz Erstplatzierungen teils am zuständigen preußischen Ministerium. Erst 1928 wurde Müller an der Universität München Professor für bayerische Landesgeschichte.

Im nationalsozialistischen Deutschland stieg Müller zum einflussreichsten Historiker auf und stand 1942 an seinem sechzigsten Geburtstag auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Ihm ging es um eine Integration der deutschen Geschichtswissenschaft in den Nationalsozialismus. Von 1935 bis 1944 hatte er die Herausgeberschaft der renommierten Historischen Zeitschrift inne. Von 1936 bis 1943 bekleidete er als Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ein einflussreiches wissenschaftsorganisatorisches Amt. Im ersten Kriegsjahr widmete er sich dem propagandistischen Kampf gegen England. Seine erfolgreichste Schrift in der NS-Zeit war eine Propagandabroschüre über das deutsch-englische Verhältnis. Außerdem trat er für die Neuordnung Europas im Sinne des nationalsozialistischen Deutschlands ein.

Der Zusammenbruch des NS-Regimes bedeutete für Müller 1945 den Verlust sämtlicher Ämter. In den letzten beiden Lebensjahrzehnten kämpfte Müller um seine Rehabilitierung. Damit einher ging sein weitgehend erfolgreiches Bemühen, die eigene Lebensleistung durch die Veröffentlichung seiner Memoiren möglichst günstig erscheinen zu lassen. In der universitären Geschichtswissenschaft nahm Müller nach 1945 keine einflussreiche Position mehr ein. Doch stießen seine Memoiren und Beiträge zum Bayerischen Volkstum auf große Resonanz. Auch öffentliche Ehrungen wie die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Mai 1961 blieben nicht aus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig August von Müller vor 1877

Karl Alexander von Müller stammte aus großbürgerlichen Kreisen. Sein Vater Ludwig August von Müller war Kabinettssekretär König Ludwigs II., wurde 1887 Polizeipräsident von München und 1890 bayerischer Kultusminister, 1891 wurde er nobilitiert. Sowohl Müllers Vater wie auch sein Großvater mütterlicherseits, Karl Alexander von Burchtorff, zählten zur bayerischen Beamtenelite. Müller wurde 1882 als erstes von vier Kindern geboren. Ab 1893 besuchte er das Wilhelmsgymnasium München. Dort gehörte er zu den besten Schülern mit durchgängig sehr guten Noten. Seinen Vater verlor Müller 1895 im Alter von zwölf Jahren. Durch seine vornehme Herkunft genoss Müller ein kulturell anregendes Elternhaus und erhielt eine vorzügliche Erziehung.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie einst sein Vater begann Müller im Herbst 1901 das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München. Sein Studium wurde von der Stiftung Maximilianeum gefördert, die das Studium einer kleinen Auswahl begabter bayerischer Studenten finanzierte. Im Herbst 1903 gehörte Müller zu den ersten fünf Deutschen Rhodes-Stipendiaten. Er ging an das Oxforder Oriel College. Dieser wegen einer Erkrankung nur zweisemestrige Englandaufenthalt regte Müller zu einer lebenslangen Beschäftigung mit der englischen Geschichte an. Seine Heimat München hat er nach seiner Rückkehr in den kommenden Jahrzehnten nie länger verlassen. Im März 1905 legte er die juristische Zwischenprüfung mit „Auszeichnung“ ab. Trotz erfolgreichen Examens entschied sich Müller im Jahre 1906 für ein Geschichtsstudium. Diesen Wechsel zur Geschichte inszenierte Müller Jahrzehnte später in seinen Memoiren als Erweckungserlebnis.[1] Ab Herbst 1906 studierte er Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine wichtigsten akademischen Lehrer waren Hermann von Grauert, Michael Doeberl und vor allem Sigmund von Riezler. Schon im Juli 1908 wurde er mit der von Sigmund von Riezler und Karl Theodor von Heigel begutachteten Arbeit Bayern im Jahre 1866 und die Berufung des Fürsten Hohenlohe promoviert. Die aus den Quellen erarbeitete Untersuchung behandelte die Vorgeschichte des Ministeriums Hohenlohe. Müllers Studie wurde positiv aufgenommen. So äußerten sich einflussreiche Historiker wie Michael Doeberl, Walter Goetz, Hermann Oncken und Erich Marks zustimmend.[2] Die Arbeit erschien im Juni 1909 beim Oldenbourg Verlag, einem der führenden Verlage für geschichtswissenschaftliche Literatur. Müller galt durch sein Erstlingswerk als vielversprechende historische Nachwuchshoffnung. Eine erste Anstellung fand er im Januar 1911 als Akteneditor bei der Münchener Historischen Kommission, wo er bis November 1917 in der Abteilung Briefe und Akten zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges tätig war.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müller meldete sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs am 6. August 1914 zum Militärdienst. Der 32-Jährige wurde jedoch wegen seines labilen Gesundheitszustandes nach wenigen Tagen ausgemustert. Müller engagierte sich im Roten Kreuz und erhielt für seine Tätigkeit mehrere Auszeichnungen. Müllers Sanitätsdienst war unter den deutschen Historikern eine seltene Ausnahme.[3] Daneben betätigte er sich zunehmend in der Kriegspublizistik. Das „Augusterlebnis“ hatte wesentlichen Einfluss auf die weitere berufliche Karriere.[4] Der Nachwuchshistoriker wandelte sich zum Kriegspublizisten. Müller wollte seinen Beitrag zum militärischen Erfolg in der Kriegspublizistik leisten. Hier entfaltete er durch Vorträge und Veröffentlichungen in den Süddeutschen Monatsheften eine umfangreiche Tätigkeit. Zugleich kam seine wissenschaftliche Arbeit zum Stillstand. Müller betätigte sich im „Volksausschuß für rasche Niederkämpfung Englands“ und gehörte in der Deutschen Vaterlandspartei zu den Gründungsmitgliedern des bayerischen Landesverbandes.[5] Müller teilte anders als fast alle seiner Fach- und Altersgenossen nicht das „Fronterlebnis“.[6] Der Krieg beeinflusste ihn dennoch tiefgreifend und führte zu einer radikalen Haltung in seiner Publizistik. Ernst Schulin rechnete Müller in seiner generationsgegliederten Betrachtung – trotz abweichender Erfahrungen – zur „Frontgeneration“ der zwischen 1880 und 1899 Geborenen.[7]

Müllers Einsatz in der Kriegspublizistik schadete seinem Ansehen als Wissenschaftler keineswegs. Vielmehr nahm die Historikerschaft des späten Kaiserreiches Müllers Beiträge mit Begeisterung auf. Noch 1929 dankte Siegfried A. Kaehler „für so manche Anregungen, welche ich als ständiger, wenn auch nicht unkritischer Leser der Süddeutschen Monatshefte Ihren [...] Arbeiten entnommen habe“.[8] Die Anmeldung zur Habilitation habe Erich Marcks „seit Jahren erwartet u. gewünscht“. Für Marcks war Müller eine „Hoffnung ersten Ranges“.[9] Dessen akademischer Lehrer Riezler wünschte, dass Müller seine bis 1914 in acht Bänden veröffentlichte Geschichte Baierns fortsetzen und beenden sollte. Müller wurde 1916 ohne Habilitation oder weitere Forschungserträge seit der Dissertation als außerordentliches Mitglied in der Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Er hatte damit auf institutioneller Ebene mit seinen Lehrern und Förderern gleichgezogen. Im Jahr 1917 habilitierte sich Müller über Joseph Görres. Noch während des Krieges wurde er im Dezember 1917 zum Syndikus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt und blieb in dieser Funktion bis 1928. Als Syndikus kümmerte er sich um den Geschäftsbetrieb der Akademie und die Verwaltung der wissenschaftlichen Sammlungen des Staates. Durch die häufigen Wechsel im Präsidentenamt kam Müller eine wichtige Position zu, da jeder neue Präsident bei den alltäglichen Geschäften auf den Rat des Syndikus zurückgriff.[10] Zugleich wurde er zum 1. Dezember 1917 zum Honorarprofessor an der Münchener Universität ernannt.

Für Riezler war Müller der Wunschkandidat für die eigene Nachfolge auf dem Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte an der Universität München. Er hob vor allem Müllers Verdienste an der „Heimatfront“ hervor. Damit wollte er die Kritik an der Jugendlichkeit seines Schülers, der gerade erst abgeschlossenen Habilitation, der fehlenden Lehrerfahrung und den wenigen Forschungsarbeiten Müllers zum Mittelalter und der Reformation entkräften. Müllers Bewerbung um die Nachfolge seines Lehrers Sigmund von Riezler im Jahr 1917 blieb jedoch ohne Erfolg: Der wissenschaftlich erfahrenere und mehr als zwanzig Jahre ältere Michael Doeberl wurde berufen.[11]

Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verhältnis zur Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müller setzte nach Kriegsende seine Tätigkeit als politischer Publizist fort. Besonders im publizistischen Kampf gegen den Versailler Vertrag und die „Kriegsschuldlüge“ tat Müller sich hervor.[12] Laut Matthias Berg blieb er die meiste Zeit in einer „Gegnerschaft zur Republik“ verhaftet.[13] Müller wurde ein begehrter Redner und Publizist für verschiedene republikfeindliche Gruppierungen, ohne sich jedoch auf eine festzulegen.

Im Juni 1919 erhielt Müller einen Ruf auf den ordentlichen Lehrstuhl für Geschichte an die Technische Hochschule Karlsruhe. Der Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Hugo von Seeliger setzte sich für Müllers Verbleib in München ein und unterbreitete den Vorschlag, ihn als Kompensation finanziell besser zu stellen und zum Regierungsrat zu ernennen. So lehnte Müller den Ruf nach Karlsruhe ab, wurde 1919 zum Regierungsrat ernannt und blieb auf seinem Posten bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaft. Er lehnte auch einen 1920 erhaltenen Ruf auf die Direktorenstelle des Reichsarchivs in Potsdam ab.

Müller verlobte sich im Januar 1919 und heiratete im selben Jahr Irma Richter, die Tochter des Münchener Fabrikanten Georg Richter. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Über seine Frau war Müller mit Gottfried Feder verwandt, dem Wirtschaftstheoretiker der nationalsozialistischen Bewegung. Feder hatte eine Schwester von Müllers Ehefrau noch vor dem Ersten Weltkrieg geheiratet. Durch Elsa Bruckmann, eine frühe Förderin Hitlers, war Müller wiederholt in direkten Kontakt mit Hitler gekommen. Er hatte Hitler im privaten Kreis mehrmals getroffen und vor ihm auch einen Vortrag gehalten.[14] Eine Bindung an eine Partei oder seine Wahlentscheidungen sind nicht überliefert. Nach Elina Kiiskinen stand Müller der DNVP nahe.[15]

Zwischen 1922 und 1928 scheiterten mehrere Berufungen. In Kiel (1923), Köln (1925), Halle (1927) und Breslau (1928) scheiterten Berufungen teilweise am Ministerium oder an seiner fachlichen Eignung. Müller erklärte seine Ablehnung des Staates als Reaktion auf seine Zurückweisung bei den vielen Berufungen.[16] Die Jahre zwischen 1916 und 1928 waren nach Einschätzung von Matthias Berg für Müller jedoch keineswegs ein Misserfolg. Müller erhielt Anerkennung und Zuspruch in der politischen Publizistik und für seine historiographischen Veröffentlichungen. Sein Rang als Historiker war in Briefen und Gutachten anerkannt.[17] Berg machte bei Müller Mitte der 1920er Jahre eine späte Annäherung an die Weimarer Republik aus. Die Goldenen Zwanziger und die Erlangung der Professur in München 1928 waren dafür entscheidend. Mit Lujo Brentano und Thomas Mann engagierte sich Müller in der Münchner Sektion des Kulturbundes. Elsa Bruckmann zeigte sich darüber entsetzt. Gemeinsam mit Thomas Mann war Müller im November 1929 Gründungsmitglied im Rotary Club.[18]

Lehrtätigkeit in München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NSDAP-Versammlung im Bürgerbräukeller, ca. 1923
Hermann Oncken (1933)

Am Abend des 8. November 1923 wollte Müller im Münchner Bürgerbräukeller eine Rede Gustav von Kahrs hören. Er wurde dadurch Zeuge des Hitlerputsches, bei dem ausgehend von München die Weimarer Republik beseitigt werden sollte. Müller forderte am Folgetag die Studenten seines Seminars auf, sich zu Ehren der toten Putschisten zu erheben und eine Schweigeminute abzuhalten,[19] während andere Historiker wie der republikfreundliche Hermann Oncken den Putschversuch verurteilten. Die politischen Vorstellungen der beiden Historiker gingen zunehmend auseinander. Als einer der frühen Förderer Müllers distanzierte sich Oncken in den 1920er Jahren von ihm. Nach Matthias Berg überbrückten allerdings die gegenseitige Akzeptanz als Fachkollege und die Zugehörigkeit zur Historikerschaft oftmals politische Differenzen.[20]

Müller übernahm 1923 einen Lehrauftrag für „Historische Politik“. In seinen Seminaren wurden regelmäßig aktuelle politische Fragen behandelt. Dadurch bekam Müller Zulauf von Studenten aus allen politischen Richtungen. In seinen Vorlesungen saßen Rudolf Heß, Hermann Göring und Baldur von Schirach. Müller wurde 1923 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission und 1927 in die neu begründete Kommission für bayerische Landesgeschichte berufen. Er wurde 1928 als ordentliches Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In seinem Wahlvorschlag hob Hermann Oncken Müllers „literarisches Formtalent“ und die bereits vor zwei Jahrzehnten veröffentlichte Dissertation lobend hervor. In der Wahlsitzung im Februar 1928 erhielt Müller alle der 19 abgegebenen Stimmen.[21] Müller wurde 1928 Sekretär der Münchener Historischen Kommission.

Michael Doeberl starb im März 1928 unerwartet an einer Tumorerkrankung. Nur drei Monate später übernahm Müller dadurch den Lehrstuhl für bayerische Geschichte. Müllers Vorlesungen wurden gut besucht. Seine Vorlesung Deutsche Geschichte im Spiegel der bayerischen Entwicklung besuchten 179 Zuhörer. In den Folgejahren lag die Zahl bei Müllers Veranstaltungen bei 300 bis 400 Hörern.[22] Auch Müllers Schülerzahl nahm als Lehrstuhlinhaber beträchtlich zu. Bis zum Wintersemester 1927/28 hatte Müller lediglich acht Dissertationen betreut. Einer seiner ersten Doktoranden war der spätere Kieler Professor Alexander Scharff.[23] Durch die Übernahme des Lehrstuhls stieg die Zahl der betreuten Dissertationen stark an. Müller hatte als akademischer Lehrer 228 Doktoranden. Die Arbeiten hatten ihren Schwerpunkt auf Themen der bayerischen Geschichte. Die besten Arbeiten wurden in der seit 1933 und von Müller mitherausgegebenen Münchner Historische Abhandlungen, Erste Reihe: Allgemeine und politische Geschichte veröffentlicht.[24] Zu seinen akademischen Schülern gehörten die späteren Lehrstuhlinhaber Kurt von Raumer, Alexander Scharff, Theodor Schieder, Karl Bosl, Heinz Gollwitzer, Fritz Valjavec, Wolfgang Zorn, der spätere katholisch-konservative Kultus- und Landwirtschaftsminister Alois Hundhammer, die Nationalsozialisten Walter Frank, Wilhelm Grau, Ernst Hanfstaengl, Karl Richard Ganzer, Reinhold Lorenz, aber auch junge sozialistische Historiker wie Wolfgang Hallgarten oder Michael Freund. Weitere Schüler Müllers waren Georg Franz-Willing, Anton Hoch, Wilhelm von Kloeber, Michael Schattenhofer, Klaus Schickert. Müller war als akademischer Lehrer unter seinen Schülern aber weniger für präzises Wissenschaftshandwerk und Arbeit mit ungedruckten Quellen bekannt, sondern er vermittelte eher als „Essayist nach Natur und Neigung in fesselnder, zuweilen auch rührender Erzählkunst Freude am Fach und am Lernen durch Hören“.[25] In seiner Schülerzahl wird auch der Grund für den Aufstieg Müllers seit der Machtübernahme 1933 gesehen, denn die jungen Männer beschritten alle mit Müllers Gutachten und Referenzen ihre Karriere.[26]

Von 1930 bis 1936 leitete er das Institut zur Erforschung des deutschen Volkstums im Süden und Südosten. Müller beherrschte weder eine süd- noch osteuropäische Sprache und war auch nicht mit Veröffentlichungen in diesem Themenfeld hervorgetreten. Er galt aber durch seine Professur für bayerische Landesgeschichte und durch seine bislang anerkannte Rolle als geeigneter Vertreter im Bereich zwischen Wissenschaft und Politik. Den Schwerpunkt der Arbeit des Instituts machte Müller „im Osten, im Abwehrkampf gegen das vordringende Tschechentum“ aus.[27]

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 wurde von Müller nicht als „Epochenwende“, sondern lediglich als Amtsantritt einer weiteren „für kurzlebig gehaltenen Regierung“ aufgefasst.[28] Bereits im Jahr 1933 war Müllers engstes persönliches Umfeld vom Terror des neuen NS-Regimes betroffen. Die mit Müller befreundeten Erwein von Aretin und Paul Nikolaus Cossmann wurden im März und im April 1933 verhaftet. Später wurde auch sein akademischer Schüler Hundhammer verhaftet. Müller hat durch die Verhaftung langjähriger politischer Weggefährten schon früh die Bereitschaft der neuen Machthaber zur Gewalt gegen konservativ, monarchisch orientierte Gegner des Nationalsozialismus erfahren. Er wandte sich dennoch bewusst dem Nationalsozialismus zu. Als Aretin aus der Haft entlassen wurde, riet Müller ihm zum Anschluss an den „nationalen Aufbruch“. Aretin lehnte ab.[29] Zur Teilhabe an der Macht im Nationalsozialismus war bei Müller kein vollständiger Rollenwechsel erforderlich. Seine föderalen, monarchischen und konfessionellen Bindungen waren weit weniger gefestigt und hinderten ihn nicht, sich am neuen Regime rasch und engagiert zu beteiligen. Nach Nikola Becker war Müller zwar katholisch, stand aber dem politischen Katholizismus ablehnend gegenüber und neigte vielmehr dem deutschnationalen Lager nach 1918 mit starker Neigung für den Nationalsozialismus zu.[30]

Angesichts des Misstrauens der Nationalsozialisten gegenüber dem Münchener Rotary Club trat Müller aus dieser Vereinigung aus. Am 14. März 1933 hatte er zum letzten Mal an einem Treffen der Rotarier teilgenommen. Dafür trat er am 1. August 1933 der NSDAP bei.[31] Weder ein Lehrstuhlinhaber der Münchener Philosophischen Fakultät[32] noch ein Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften war schon 1933 der NSDAP beigetreten.[33] Als Rechtfertigung für seinen späten Parteieintritt gab Müller an, dass er als Universitätsprofessor weitaus freier für die Verbreitung nationalsozialistischer deutscher Staats- und Geschichtsauffassung wirken könne, wenn er der Partei nicht angehöre und in aller Stille Historiker für das Dritte Reich heranbilde.[34] Durch seine Entscheidung für den Nationalsozialismus konnte er unter den neuen Machthabern Karriere machen. Ihm wurden in den kommenden Jahren zahlreiche Funktionen und Mitgliedschaften zuteil. Sein Lehrauftrag wurde 1934 ausgeweitet. Zugleich wurde eine Abwertung der landeshistorischen Ausrichtung vollzogen. Müllers Professur hieß fortan „Mittlere und Neuere Geschichte mit Berücksichtigung der Bayerischen Landesgeschichte“.[35]

Seine Lehrveranstaltungen behandelten vor allem Themen der bayerischen Landesgeschichte, der deutschen Geschichte besonders des 19. Jahrhunderts und das britische Weltreich.[36] Von 1933 bis 1935 war Müller Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität München. Dies war sein erstes wichtiges Amt in der NS-Zeit. Müller wird als „Übergangsdekan“[37] eingestuft, der sich den politischen Vorgaben anpasste und dadurch für die Konstituierung einer nach nationalsozialistischen Vorgaben orientierten Fakultät sorgte.[38] Müller übernahm 1935 die Herausgeberschaft der Historischen Zeitschrift. Im Januar 1936 erhielt er für seine historisch-politische Aufsatzsammlung Deutsche Geschichte und Deutscher Charakter den Verdunpreis. Nach Meinung des Reichswissenschaftsministers Bernhard Rust war der Preis eine „verdiente Würdigung Ihrer wissenschaftlichen Gründlichkeit, künstlerischen Gestaltungskraft und nationalpolitischen Erziehergabe“.[39] Zum Reichsgründungstag 1936 lobte Müller Hitler als den Mann, der „zähes bäuerliches Blut des alten Deutschlands in seinen Adern“ habe, aber als „Arbeiter der Stirn und der Faust zugleich“ selbst „aus dem Schoß des großen, schweigsamen Volkes“ entsprungen sei und den Entschluss gefasst habe, das Elend zu wenden.[40] Er übernahm im Herbst 1936 die Leitung der „Forschungsabteilung Judenfrage“ des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands.[41] Im selben Jahr wechselte Arnold Oskar Meyer an die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität. Müller übernahm daraufhin dessen Lehrstuhl für Neuere Geschichte. Ebenfalls 1936 wurde er gegen den Willen der Mitglieder vom zuständigen Ministerium zum Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt und blieb in dieser Funktion bis 1944. Im April 1937 wurde Müller zum korrespondierenden Mitglied der württembergischen Kommission für Landesgeschichte gewählt. Zum „Anschluss“ Österreichs 1938 verherrlichte er in der Aula der Universität München vor den versammelten Lehrenden die Leistungen des Führers.[42]

Die nationalsozialistischen Gutachten entwerfen von Müller das Bild eines vorbildlichen Nationalsozialisten und sehen ihn als zuverlässiges Parteimitglied an. Seine „nationalsozialistische Gesinnung“ sei „in jeder Beziehung einwandfrei. Er ist ein eifriger Besucher der Parteiversammlungen. Bei Sammlungen hat er stets eine offene Hand und gibt reichlich.“[43]

Die erfolgreiche Einflussnahme bei der Berufung auf einen historischen Lehrstuhl ist ein Indikator für Rang und Ansehen in der nationalsozialistischen Wissenschaft. Bei der Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte im Jahre 1938 sorgte Müller für die Berufung Ulrich Crämers und setzte sich damit gegen seinen Schüler Walter Frank durch, der wiederum mit Kleo Pleyer einen seiner Mitarbeiter auf den Lehrstuhl bringen wollte.[44] Müller ging nicht offen gegen Frank vor, sondern formulierte ein Gutachten, in dem er beide Kandidaten gegeneinander abwog und den Standpunkt vertrat: „Wenn aber für irgendeine Universität, so muss für die Universität der Hauptstadt der Bewegung gerade in diesem Punkt der unbedingten Anhänglichkeit an den Führer und des Gehorsams gegen seine Weisungen völlige und positive Sicherheit gegeben sein.“[45] Pleyer erschien nach Müllers Gutachten als weniger zuverlässig. Müller trat so vehement für Crämer ein, da er sich von ihm eine größere Entlastung in der Lehre und mehr Freiraum für seine zahlreichen Ehrenämter erhoffte.[46]

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften wählte ihn 1939 zum korrespondierenden Mitglied.[47] Im selben Jahr wurde Müller von der Wehrmacht als Englandexperte herangezogen und sollte die weltgeschichtliche Rolle des englischen Commonwealth untersuchen. Nach Meinung der SS war das von Müller bisher erworbene Ansehen dafür geeignet, auch im Ausland bei „den Neutralen“ zu wirken.[48] Aus dieser Tätigkeit ging die Propagandabroschüre Deutschland und England. Ein weltgeschichtliches Bild hervor.[49]

Im Juli 1942 war Müller in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden. Zu seinem 60. Geburtstag im Dezember 1942 stand er auf dem Höhepunkt seines beruflichen Erfolges. Für den bayerischen Gauleiter Paul Giesler war Müller im Jahr 1942 ein „überzeugter Nationalsozialist“ und „einer der bedeutendsten lebenden deutschen Historiker“.[50] Mit der Verleihung der Goethe-Medaille erreichte Müller den Höhepunkt seiner Anerkennung durch das NS-Regime. Zur gleichen Zeit war Müllers ehemals langjähriger Freund und Mitherausgeber der Süddeutschen Monatshefte Paul Nikolaus Cossmann im Konzentrationslager umgekommen. Müller hatte seit Cossmanns Entlassung aus der Gestapohaft im April 1934 den Kontakt zu ihm gemieden.[51]

Kurt Huber

Die Quellenlage lässt keine genauen Aussagen über Müllers Verhalten in der Spätphase der nationalsozialistischen Herrschaft zu. Unklar ist, wie er auf den Attentatsversuch vom 20. Juli 1944 oder auf die Schlacht von Stalingrad und den damit einher gehenden Zusammenbruch an der Ostfront reagierte.[52] Über die Vorgänge an der Ostfront war Müller informiert, denn sein Schüler Hans Rall berichtete ihm davon während seines Heimaturlaubs.[53] Noch im September 1941 zeigte sich Müller begeistert von den militärischen Eroberungen: „Die bisherigen Erfolge auch auf diesem Schauplatz sind ungeheuer; was man von unsern Neuordnungsplänen hört, geht in Perspektiven, bei denen einem schwindeln kann.“[54] Müller pflegte über viele Jahre eine Freundschaft mit dem Philosophie-Professor Kurt Huber,[55] eines engen Vertrauten der Geschwister Scholl, der 1943 hingerichtet wurde. Müller blieb nach der Verhaftung seines Freundes im Februar 1943 untätig.[56] Zu Hubers Witwe Clara unterhielt er aber weiterhin guten Kontakt. Das Ehepaar Müller hatte Hubers Witwe finanziell unterstützt.[57] Müllers Ablösung vom NS-Regime resultierte nach Matthias Berg aber weniger aus der Verurteilung und Hinrichtung Hubers, sondern aus den zunehmenden Misserfolgen des NS-Regimes.[58]

Matthias Berg vertrat die These, dass Müller sich seit 1942 langsam vom NS-Regime zurückzog. Im Spätherbst 1942 fiel sein Bruder Albert von Müller. Nach Berg war dies ein erster persönlicher Anlass, die publizistische Unterstützung für den nationalsozialistischen Krieg zu überdenken. Müllers Rollenwechsel wurde dabei weder konsequent vollzogen noch öffentlich artikuliert.[59] Noch im Februar 1943 hielt er vor Gauleiter Giesler und Reichsstatthalter Franz Ritter von Epp eine Rede über England. Im März 1943 auf einer „Jungakademiker-Tagung im Luftgaukommando VII“ und im folgenden Jahr in der SS-Junkerschule Bad Tölz hielt Müller Vorträge zu „Gestalt und Wandel des Reiches“.[60] Im Juni 1944 wurde er zu dem „antijüdischen“ Kongress nach Krakau eingeladen und sollte dort einen Vortrag zur „Rolle des Judentums in der Geschichte Deutschlands und ihre Bekämpfung“ halten. Im Zuge der Planungen für den Kongress sollte nicht der slowakische Staatsminister Alexander Mach, sondern Müller über die Judenfrage in Europa referieren. Die Tagung wurde jedoch wegen des Kriegsverlaufes abgesagt. Nach Matthias Berg verdeutlicht die Einladung zum Kongress Müllers Rolle als führender Historiker im nationalsozialistischen Deutschland.[61]

Müller übernahm 1943 die Herausgeberschaft der schweizerischen Literatur- und Kulturzeitschrift Corona. Seine Lehrtätigkeit als Professor setzte er fort. In den letzten beiden Kriegsjahren gehörten Heinz Gollwitzer und Wolfgang Zorn zu seinen wichtigsten Schülern. Zorn schloss seine Promotion bei Müller wenige Tage vor Kriegsende ab. Müllers Wohnung wurde durch einen alliierten Luftangriff zerstört. Seit dem Winter 1943/44 hielt Müller sich vom zunehmend zerstörten München fern und lebte fast ununterbrochen im oberbayerischen Rottach-Egern am Tegernsee. Im Januar 1945 meldete er sich beim Dekan krankheitsbedingt vom Universitätsbetrieb ab. Ihm wurde vom Arzt eine körperliche wie nervliche Überlastung bescheinigt.[62]

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entnazifizierung und Verlust aller Ämter und Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müller war in den ersten Jahren nach dem Krieg weitgehend isoliert. Seine beiden Söhne waren an der Ostfront in Gefangenschaft geraten. Im Jahre 1944 wurde Müller als Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften von Mariano San Nicolò abgelöst. Müller hatte vergeblich versucht, eine Wahl des Präsidenten durch die Mitglieder zu verhindern. Nach Müllers inszenierter Deutung, habe er sich freiwillig von der Präsidentschaft zurückgezogen.[63] Die Herausgeberschaft der Historischen Zeitschrift gab Müller im September 1945 wieder an Meinecke ab.

Müller wurde von der Bayerischen Akademie der Wissenschaft vorgeworfen, die Präsidentschaft gegen den Willen der Mitglieder übernommen und die institutionelle Autonomie der Akademie eingeschränkt zu haben. Müller legte eine ausführliche Verteidigungsschrift vor. Die Verteidigungsschrift konnte aber nur bedingt überzeugen. Am 23. Dezember 1945 erklärte Müller auch auf Rat einiger Akademiemitglieder gegenüber Mariano San Nicolò dem Präsidenten der Akademie seinen „freiwilligen Austritt“. Damit erkannte Müller die Vorwürfe gegen seine Person jedoch nicht an. Er hielt seine Verteidigung „im vollen Umfang aufrecht“.[64] Zu Beginn des Jahres 1946 wurde Müller auf Weisung der Militärregierung als Hochschullehrer entlassen. Im Frühjahr 1946 hatte Müller alle seine Ämter und Funktionen verloren. Er meldete sich daraufhin im März 1946 arbeitslos. Der 63-jährige Müller war für den Erhalt von Lebensmittelkarten als Heilkräutersammler in Rottach-Egern tätig.[65]

Nach Müllers Selbstdarstellung aus dem Jahr 1949 gegenüber der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über die Jahre zwischen 1933 und 1949 sei es bei der Übernahme der Historischen Zeitschrift seine Absicht gewesen, „Altes und Neues auf dem gemeinsamen Boden sachlicher kritischer Wissenschaft zusammenzuführen, aber diese Aufgabe wurde von Jahr zu Jahr schwieriger [...] Eine verwandte Kurve entwickelte sich auch in der Leitung der Bayer. Akademie der Wissenschaften“. Es sei jedoch gelungen, „die Selbständigkeit der Körperschaft, trotz mancher Schwierigkeiten, zu bewahren und ihre Tätigkeit in den kartellierten wie in den eigenen Kommissionen nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern weiter auszubauen“.[66]

Im Entnazifizierungsverfahren gab Müller in seinem „Meldebogen“ an, „kein Parteibuch“ zu haben. Er sei nur Anwärter der NSDAP gewesen. Zu seiner Entlastung führte Müller die „enge Verbindung“ mit Kurt Huber und seinen Schutz für rassisch Verfolgte an. Sich selbst ordnete Müller daher in die Gruppe 4 der Mitläufer ein. Müller versuchte seine einflussreiche Stellung als Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften umzudeuten. Er inszenierte sich als „Schutzmacht“ einer bedrängten wissenschaftlichen Institution. Er habe die Eigenständigkeit und die wissenschaftliche Unabhängigkeit der akademischen Institute aufrechterhalten und ihre Mitglieder gegen Anfeindungen und Denunziationen schützen wollen.[67] Müller begann bis zum Frühjahr 1948 eine große Zahl entlastender Zeugnisse zu sammeln. Seine Persilscheine stammten sämtlich von seinen Schülern bzw. jüngeren Fachgenossen und nicht von seinen Kollegen. Müller legte in seinen Bitten dar, dass sich sein Handeln nach 1933 nicht verändert habe. In Müllers Bittgesuch an seinen Schüler Fritz Wagner sollte dieser bestätigen, dass Müller Wagners Habilitation und berufliches Fortkommen trotz dessen christlicher Einstellung gefördert habe.[68] Wagner hob auf die Wissenschaftlichkeit Müllers in seinem Gutachten ab und betonte die „streng methodisch wissenschaftliche Schulung“.[69] Müller wurde im Februar 1948 als „Mitläufer“ entnazifiziert und mit 2000 RM Strafe belegt. Die Geldstrafe stellte Müller vor finanzielle Schwierigkeiten. Er bot daraufhin Kurt Hubers Witwe Clara nationalsozialistische Literatur zum Verkauf an und konnte so die Strafe zahlen.[70]

Nachdem Müller seine Strafe entrichtet hatte, begann er im Mai 1948 Ansprüche zu formulieren. Bei der Philosophischen Fakultät der Münchner Universität beantragte er die „Wiedereinsetzung in die Beamtenrechte zum Zwecke der Emeritierung“. Eine Emeritierung wurde ihm vom Kultusministerium jedoch verweigert. Auch die Fakultät konnte angesichts Müllers exponierter Stellung im NS-Regime einer Emeritierung nicht zustimmen. Die Fakultät beantragte Anfang Juni die Wiedereinsetzung in seine Beamtenrechte zum Zwecke der Pensionierung. Müller wurde am 5. Juli 1948 durch Minister Hundhammer – seinem ersten Doktoranden – pensioniert. Die akademischen Rechte eines emeritierten Professors wurden ihm jedoch verweigert.[71] Die Versetzung in den Ruhestand fasste Müller 1950 in einen Brief an den ehemaligen Akademieangestellten Wilhelm Reif als „Unrecht“ auf. Müller hoffte auf die Umwandlung in eine Emeritierung.[72] Nach mehreren Anträgen erreichte er 1956 doch noch die formelle Emeritierung. Er bezog ein jährliches Ruhegehalt von 11.600 DM plus Wohnungszuschuss.[73]

Versuche der Rehabilitierung und publizistischer Wiederbeginn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müllers fast zwei Jahre dauernde Tätigkeit als Heilkräutersammler gab ihm ausreichend Zeit, sich auf die historische und regionale Publizistik zu konzentrieren. Außerdem begann er die Arbeit an seinen Lebenserinnerungen. Im Juni 1949 veröffentlichte Müller in der regionalen Kulturzeitschrift Zwiebelturm einen kurzen Beitrag über das ländliche Fischhausen im Jahre 1903.[74] Außerdem arbeitete Müller an einer Chronik zum 100-jährigen Bestehen der Haindl’schen Papierfabriken. Sein Schüler Zorn hatte die weitgehend ohne Anmerkungen verfasste Chronik positiv besprochen.[75] Wilhelm Treue hätte statt „der schönen Beschreibung von Situationen genauere Einzelangaben etwa über wirtschaftliche und soziale Verhältnisse“ gewünscht. Er hielt deshalb eine „Beratung durch einen Wirtschaftshistoriker“ für angebracht.[76]

Trotz Treues Kritik versuchte Müller weiter in der historischen Disziplin wahrgenommen zu werden. Dafür benötigte es aber eine vorzeigbare Arbeit. Müller hatte einen historischen Essay über Danton verfasst. Sein bisheriger Hausverlag, die Deutsche Verlags-Anstalt, beglückwünschte ihn „zu Gelingen dieses Kabinettstückchens historischer Essayistik“.[77] Müller drängte deshalb auf eine zügige Veröffentlichung. Im Herbst 1949 erschien bei der Deutschen Verlags-Anstalt Müllers Danton. Die Besprechungen von Max Braubach und Martin Göhring hoben die Darstellungskunst Müllers hervor, vermerkten aber deutlicher als früher die fachlichen Defizite der Arbeit.[78]

Außerdem begann Müller den publizistischen Nachlass von den einst mit ihm verbundenen Opfern des NS-Regimes zu bearbeiten. In einem 1949 veröffentlichten Beitrag für die katholische Zeitschrift Hochland schilderte er Cossmanns Lebensgeschichte, der im „verhältnismäßig beste[n] jüdische[n] Konzentrationslager“ umgekommen war.[79] In Cossmanns persönlichem Umfeld wurde Müllers publizistische Arbeit mit Dankbarkeit aufgenommen.[80] Seit Ende der 1940er Jahre trat Müller wieder als Redner auf. In Rottach-Egern hielt er von 1948 bis 1951 Vorträge über bayerische Geschichte. Seit Mitte der 1950er Jahre arbeitete Müller an einer Fortsetzung seiner Erinnerungen über das Jahr 1919 hinaus. Zwischen 1951 und 1966 erschienen insgesamt drei Bände seiner Autobiographie. Seine Memoiren wurden positiv rezipiert und erreichten hohe Absatzzahlen. Der erste Band seiner Erinnerungen war nach seiner Propagandaschrift Deutschland und England der größte Erfolg beim Publikum.[81]

Seine Wahrnehmung als Fachwissenschaftler blieb nach dem Krieg jedoch gering. Seine älteren Arbeiten sah Müller in der Nachkriegszeit keineswegs als überholt an. An einer Neuauflage des „Älteren Pitt“ oder für einen Doppelband aus Görres und Sand hatten jedoch nicht einmal ihm freundschaftlich gesinnte Verlage Interesse.[82] Seine jüngsten Arbeiten wollte Müller einem größeren Fachkreis bekannt machen. Er wurde Mitglied im neu gegründeten Historikerverband. Im Jahr 1949 besuchte Müller den Deutschen Historikertag in München. In den Jahrzehnten zuvor hatte Müller hingegen lediglich 1913 den Wiener Historikertag besucht.[83]

Müller konnte auch wieder freundschaftliche Kontakte nach England bzw. nach Oxford knüpfen. Der geringe Informationsstand der englischen Historiker gab Müller die Möglichkeit, eine beschönigende Fassung seines Engagements als Historiker im nationalsozialistischen Deutschland zu verbreiten. Als im März 1948 George Norman Clark Provost am Oxforder Oriel College wurde, nahm Müller Kontakt auf und gratulierte zur Wahl. Ihm schilderte er in der weiteren Korrespondenz, dass er die Herausgeberschaft der Historischen Zeitschrift übernommen habe um das Ende der Zeitschrift und einen Kandidaten der Partei zu vermeiden. Müller gelang es auch, in den Kreis der Oxforder Rhodes Scholars zurückzukehren.[84]

Auch als Zeitzeuge über den Nationalsozialismus blieb Müller wirkmächtig und erhielt viel Aufmerksamkeit. Im Frühjahr 1959 erkundigte sich der jüdische Journalist Hans Lamm über die nationalsozialistische „Judenforschung“. Ihm war unklar, ob es ein oder zwei Institute in München oder Frankfurt gab. Müller grenzte sich in seiner Antwort von der NSDAP ab und hob auf die strenge Wissenschaftlichkeit seines Handelns und des Münchner Instituts ab, die dann zur Gründung in Frankfurt geführt habe. Helmut Heiber besuchte für seine Studie über Walter Frank und das Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands Müller 1959 persönlich in Rottach-Egern. Auch Ernst Deuerlein, Georg Franz, Helmut Neubauer und Reginald H. Phelps wandten sich für ihre Studien an Müller.[85]

Durch den publizistischen Wiederbeginn hoffte Müller auch auf eine institutionelle Rückkehr bis hin zu einer vollständigen Rehabilitierung. Müller konnte 1949 nach Abschluss seines Entnazifizierungsverfahrens in die Kommission für bayerische Landesgeschichte zurückkehren.[86] Auch von der Österreichischen Akademie der Wissenschaft wurde Müller als Mitglied offiziell wieder anerkannt. Die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften verweigerte Müller jedoch eine erneute Aufnahme. Müller konnte sich nur schwer damit abfinden. In einem Brief an Walter Goetz schrieb er im September 1950: „Wenn ich sehe, was sich sonst ringsum an Rehabilitierungen begibt, will mir der dauernde Ausschluß von Srbik und mir gerade aus der Hist. Kommission doch schwer eingehen.“[87] Auch seine weiteren Versuche zur Wiederaufnahme in die Kommission und Akademie blieben erfolglos. Müller wurde im März 1953 immerhin in die Akademie der Schönen Künste gewählt.

Letzte Jahre (1961–1964)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1961 wurde Müller der Bayerischen Verdienstorden zusammen mit Franz Schnabel verliehen. Die Auszeichnung verlieh ihm Hans Ehard, dessen zweite Ehefrau Sieglinde Odörfer Müller im Sommersemester 1939 promoviert hatte.[88] Müller wurde 1962 Ehrenmitglied des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege. Müllers 80. Geburtstag wurde vom Institut für Bayerische Geschichte mit einer kleinen Tagung begangen und seine Schüler besorgten eine Festschrift. Die Festschrift konnte mit Beiträgen seiner Schüler Bosl, Zorn, Raumer und Gollwitzer sowie weiterer bayerischer Landeshistoriker zwei Jahre später erscheinen.[89] Müller starb nach langer Krankheit am 13. Dezember 1964 wenige Tage vor seinem 82. Geburtstag. Er wurde auf dem Egerner Friedhof beigesetzt.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche und populärgeschichtliche Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Dissertation über Bayern 1866 war mit 228 Seiten für damalige Verhältnisse ungewöhnlich umfangreich. Es war zugleich seine umfangreichste wissenschaftliche Arbeit. Archivalien hatte Müller für seine Dissertation nicht verwendet.[90] Die bayerische Geschichte konzentrierte Müller vor allem auf Bismarck und die Reichseinigung. Eine Monographie zur bayerischen Geschichte verfasste Müller nicht. Er setzte auch nicht Riezlers Werk zur „Geschichte Bayerns“ fort. Angesichts der wirtschaftlichen Krise musste der Verlag im Juli 1932 Müller um eine Aufhebung der Vereinbarung bitten.[91] Um den Jahreswechsel 1924/25 erschien von Müller eine Monographie zu Karl Ludwig Sand, dem Mörder von August von Kotzebue. Die Darstellung wurde mehrmals aufgelegt und entstand vor dem Hintergrund der politischen Konflikte in den 1920er Jahren. Der als überaus kritisch geltende Georg von Below würdigte Müller wegen dieser Darstellung als „einen der besten Darsteller, die Deutschland z. Z. überhaupt besitzt“.[92]

Müllers Veröffentlichungen waren überwiegend kurze Aufsätze und Essays, die vor allem wegen ihres Stils gelobt wurden. Er versah seine Essays mit persönlichen Huldigungsadressen, die nahezu an alle wichtigen Vertreter der Geschichtswissenschaft gingen. Durch Nekrologe und Lobpreisungen zeigte sich Müller der Öffentlichkeit als Vertreter der Geschichtswissenschaft und konnte so seine Zugehörigkeit zur Fachdisziplin verdeutlichen. Als Nachwuchshistoriker verfasste Müller einen Nachruf auf seinen akademischen Lehrer Karl Theodor von Heigel, seinen Doktorvater Sigmund von Riezler und auf den Amtsvorgänger als Syndikus Karl Mayr. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel zu Geburtstagen etwa zu Dietrich Schäfer, Erich Marcks oder Friedrich Meinecke und sorgte für die posthume Veröffentlichung der Dissertation Adalbert von Raumers.[93]

Die Auswahl seiner Themen war stets auf Ausgleich bedacht. Sein erster Beitrag in der Historischen Zeitschrift widmete sich 1913 Otto von Bismarck und Ludwig II. im September 1870. Der Beitrag verfolgte ausführlich den bayerischen Anteil an der Reichseinigung, denn, so schlussfolgerte Müller, „um so gewaltiger wächst vor unseren Augen die Arbeit und das Verdienst Bismarcks“.[94] Nach seiner Dissertation widmete er sich thematisch dem nicht nur für katholische Historiker vielversprechenden Joseph Görres als Forschungsgegenstand. Im März 1912 veröffentlichte er zu ihm eine kurze Briefedition ohne inhaltliche Kommentare. Der Beitrag wurde von Hermann von Grauert, seinem Doktorvater Sigmund von Riezler, Georg Maria Jochner und Max Lenz positiv aufgenommen. Im Herbst 1912 präsentierte Müller in Würzburg auf der Tagung des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine erste Ergebnisse seiner Arbeit über Görres. Vor dem Ersten Weltkrieg galt Müller als vielversprechende Hoffnung auf eine Görres-Biographie. Forschungsbeiträge blieben jedoch von Müller über mehrere Jahre aus. Müller veröffentlichte im Januar 1922 in der Unterhaltungsbeilage der Münchener Neuesten Nachrichten mit dem Titel Joseph Görres. Ein deutscher Führer und Prophet einige Auszüge aus Werken von und über Görres. Müllers Führerbegriff blieb unpräzise und gewann seine Attraktivität aus seiner Anschlussfähigkeit.[95] Im Jahr 1926 und damit anlässlich des 150. Geburtstages von Görres erschien die von Müller 1917 eingereichte Habilitationsschrift.[96] Die Arbeit entsprach durch Anmerkungen und Quellenanhang den wissenschaftlichen Gepflogenheiten. Müller konzentrierte sich in dieser Arbeit einzig auf Görres’ Aufenthalt in Strassburg von Oktober 1819 bis Mai 1820. Der Aufenthalt wurde nicht in das weitere Leben von Görres oder seinem Wirken eingeordnet. Die sprachlich überzeugende Arbeit war keine problemorientierte Analyse. Die Habilitation warf keine neuen Fragen auf und wollte keine Kontroversen in der Fachwelt erzeugen, sondern war vor allem konsensorientiert ausgerichtet.[97] Müllers Arbeit entsprach der Görres-Rezeption in der Zeit der Weimarer Republik als „Seher und Rufer zu nationalem Selbstbewußtsein“.[98]

Müllers Veröffentlichungen richteten sich vor allem an ein größeres Publikum. Mit Erich Marcks gab Müller das dreibändige Sammelwerk „Meister der Politik“ heraus. Laut Vorwort sollten damit „die entscheidenden Schicksalsstunden der Geschichte“ beleuchtet werden. Das Werk hatte einen unmittelbaren Gegenwartsbezug. An Persönlichkeiten der Geschichte sollte der Bedarf an Führungspersonen auch in der Gegenwart aufgezeigt werden. Das Werk bündelte Essays zu einer ganzen Reihe an historischen Persönlichkeiten von Perikles bis zu Otto von Bismarck, die von namhaften Historikern wie Karl Hampe, Erich Brandenburg oder Willy Andreas verfasst worden. Die ersten beiden Bände erschienen 1921/22 und hatten einen Umfang von knapp 1400 Seiten. Ausgesprochen positiv fiel die Besprechung von Karl Brandi in der Historischen Zeitschrift aus.[99] Er beklagte jedoch die fehlenden Beiträge zu Cecil Rhodes, William Pitt der Ältere und Neville Chamberlain. Diese Artikel hätte Müller schreiben sollen.[100] Im dritten Band, der 1923 erschien, war Müller mit einer mehr als hundert Seiten umfassenden Studie über den britischen Premierminister William Pitt auch als Autor vertreten.[101] Es blieb Müllers einziger längerer Beitrag zur englischen Geschichte.[102] Die „Meister der Politik“ stießen auf hohe Akzeptanz beim Publikum. Der Publikumserfolg von Müllers Arbeiten steigerte wiederum seine Anerkennung als wissenschaftlich ausgewiesener Historiker.

Als neuer Lehrstuhlinhaber vollzog Müller den Wandel von der Entwicklung Preußens zur „Bedeutung Bayerns für die geistige Kultur Deutschlands“. Seit 1933 versuchte Müller die jungen nationalsozialistisch orientierten Historiker mit den klassisch nationalen und nationalistischen Geschichtsprofessoren in einer einträchtig-harmonisierten Geschichtswissenschaft für den NS-Staat zusammenzubringen. Sein Engagement für den Nationalsozialismus barg aber auch die Gefahr einer Entfremdung zu seinen bisherigen Kollegen. Seine Bindung an die historiographische Disziplin des späten Kaiserreichs versuchte Müller durch seine im Frühjahr 1935 erschienene Publikation der Zwölf Historikerprofile zu dokumentieren. Darin bündelte er seine Nachrufe und Geburtstagswünsche. Die Beiträge behandelten Müllers Förderer und Lehrer Marcks, Meinecke, Heigel oder Riezler. Er widmete sie seinen Schülern. Der Sammelband fand nicht nur in der älteren Generation Zuspruch, sondern wurde auch von seinen Schülern positiv aufgenommen.[103]

Müllers beruflicher Aufstieg brachte ihm zahlreiche Verlagsangebote ein. Die gemachten Zusagen hielt er jedoch oft nicht ein. Die zahlreichen Ämter führten auch dazu, dass Müller zwischen 1936 und dem Kriegsbeginn kaum noch publizierte.[104] In den 1950er Jahren veröffentlichte Müller wieder zahlreiche Beiträge. Doch blieben wissenschaftliche Arbeiten eine seltene Ausnahme.[105] Seine Darstellung zu Georges Danton entsprach Müllers historiographischen Profil der 1920er Jahre. Müller beschrieb am historischen Exempel Dantons das Wirken einzelner „großer“ Männer deren Schicksal und Wirken die jeweilige Zeit prägten.[106] Für seine Arbeit wählte er die „freiere Form eines geschichtlichen Essays, dem die Rüstung quellenmäßiger Einzelbelege nicht zu Gesicht“ stehe.[107]

Memoiren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Quelle über das München vor 1933 und damit auch für die Vorgeschichte des Nationalsozialismus sind die Erinnerungen Müllers, Aus Gärten der Vergangenheit: 1882–1914 (1951), Mars und Venus: 1914–1919 (1954), sowie der von seinem Sohn Otto Alexander von Müller aus dem Nachlass herausgegebene Band Im Wandel einer Welt: 1919–1932 (1966). Über die Zeit von 1933 bis 1945 berichtete Müller nicht. Seine Erinnerungen brachen 1932 ab. Müller spricht lediglich davon, „Beute des Nationalsozialismus“ geworden zu sein.[108]

Einsatz in der Kriegspublizistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Weltkrieg und in der Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1910 war Müller Mitarbeiter der Süddeutschen Monatshefte. Zwischen 1914 und 1933 war Müller mit Paul Nikolaus Cossmann ihr Herausgeber. Die Zeitschrift und ihre beiden Herausgeber befassten sich zwischen 1919 und 1925 vorrangig mit dem Kampf gegen den Versailler Vertrag und gegen die „Kriegsschuldlüge“. Diese Phase endete nach Hans-Christof Kraus mit dem Münchner Dolchstoßprozess. Daraufhin konzentrierte sich die Zeitschrift wieder mehr auf kulturelle und gesellschaftliche Themen.[109] In den folgenden Jahren nahm die Zahl der Beiträge Müllers in den Süddeutschen Monatsheften stetig ab.

Im September 1914 konnte das erste „Kriegsheft“ der Süddeutschen Monatshefte erscheinen. Durch die „Kriegshefte“ wandelte sich das zunächst kulturell ausgerichtete Blatt zu einem Kampfblatt gegen Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg. Müller legte bis 1918 ein Dutzend Beiträge vor, die seinen Ruf als politischer Publizist begründeten. Im Ersten Weltkrieg sah Müller in England den „bittersten Feind“ und den „eigentlichen Schuldigen dieses Krieges“.[110] Neid und Herrschsucht machte Müller als Motive für den Krieg Englands gegen Deutschland aus. In den Monatsheften wurde Großbritannien zum Hauptfeind des Reiches gemacht. Das Maiheft 1915 widmete sich „England und Amerika“ und das Juliheft 1916 hatte das Thema „England von innen“. Müller trat im Gegensatz zu Walter Goetz, Friedrich Meinecke und Hermann Oncken publizistisch auch für eine Kriegsverschärfung ein.[111]

Müller setzte seine publizistische Tätigkeit auch nach Kriegsende und Novemberrevolution 1918 unverändert fort. Im Dezember 1918 befasste er sich in den Süddeutschen Monatsheften mit dem „Ende der deutschen Flotte“. Unbegreiflich war für Müller die Verweigerung der Matrosen den Krieg fortzuführen. Müller hielt einen deutschen Sieg auch im Herbst 1918 noch für möglich. Es sei ohne Beispiel, dass „eine mächtige Flotte [...] ungeschlagen, in voller Ordnung auf den Befehl des Feindes kampflos selbst in dessen Gefangenschaft zog und ihre Farben auf immer senkte, ohne sie zu verteidigen.“[112] Er vertrat gemeinsam mit Cossmann publizistisch die Vorstellung eines anhaltenden „Kriegs im Frieden“. Nach Müllers Aussagen aus dem Jahr 1940 wurde der Krieg „abgelöst von einem Frieden, der keiner war; nun folgt diesem abermals der Krieg“.[113] Die Grundkonstanten von Müllers Beiträgen in der politischen Publizistik nach der Kriegsniederlage waren fehlende Einheit, fehlendes Ziel und eine ungeeignete Herrschaftsform. In seinem 1920 veröffentlichten Beitrag für die Juli-Ausgabe der Süddeutschen Monatshefte sei Deutschland vor allem im Krieg von „zersetzenden inneren Parteiungen“ geteilt gewesen. Im und auch nach dem Krieg mangele es an einem „schöpferischen Ziel“. Die heutige Form des Parlamentarismus habe man nur angenommen, weil man besiegt wurde.[114]

Im Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engagement in der Kriegspropaganda gegen England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1938 veröffentlichte Müller eine Einführung zur deutschen Ausgabe von George Macaulay Trevelyans Edward Grey. Müller sandte den Band an den Premierminister Neville Chamberlain und seinen Vorgänger Stanley Baldwin. Müller hoffte auch auf Wahrnehmung in der Times. Nach Müller sei seine Einleitung „der erste Versuch, der Persönlichkeit Greys auch vom deutschen Standpunkt aus gerecht zu werden“.[115] Eine Wahrnehmung in der Times blieb jedoch aus. Nach Matthias Berg habe Müllers enttäuschte Hoffnung auf Wahrnehmung in England dazu beigetragen, dass er sich auf die Kriegspropaganda gegen England konzentrierte.[116] Im August 1939 hielt Müller auf den Salzburger Wissenschaftswochen den Vortrag Das englische Weltreich und Großdeutschland im Wandel der Jahrhunderte. Die daraus entstandene Broschüre Deutschland und England. Ein weltgeschichtliches Bild konnte im September 1939 im Berliner „Ahnenerbe-Stiftung-Verlag“ erscheinen. Die Broschüre wurde in allen Parteistellen beworben. Das Auswärtige Amt hatte schon bei Erscheinen der Propagandaschrift 5.000 Exemplare angefordert.[117] Bereits ein Jahr später waren davon über 120.000 Exemplare verkauft.[118] Vom Bucherfolg profitierte Müller auch finanziell spürbar. Vom erzielten Verkaufserlös erhielt Müller zehn Prozent.[119] Siegfried A. Kaehler meinte 1946 rückblickend, Müller habe in seiner „wahnsinnigen Englandrede“ im Sommer 1939 „völlig den Kopf verloren und eine Rede über die nächste Zukunft gehalten, die man dem guten Englandkenner vorher nicht zugetraut habe“.[120] In einer 1943 gehaltenen Rede vor dem bayerischen Gauleiter Paul Giesler und dem Reichsstatthalter Bayerns Franz Ritter von Epp wurde England als der eigentliche „Feind auf Leben und Tod“ von Müller bezeichnet, der erst den „Bolschewismus des Ostens“ und die „Plutokratie jenseits des Atlantischen Ozeans“ gegen Deutschland in den Krieg getrieben hätte.[121]

Neuordnung Europas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1940 begann sich Müller für eine Neuordnung Europas im Sinne des nationalsozialistischen Deutschlands zu betätigen. Am 30. Januar 1940 und damit zum siebten Jahrestag der nationalsozialistischen Machtübernahme verfasste Müller für den Völkischen Beobachter einen Beitrag mit dem Titel Warum Deutschland siegen muß? Die geschichtlichen Grundlagen des deutschen Sieges. Darin skizzierte Müller seine Vorstellung eines unter deutschen Führung „geordneten Europas“. Nach Müller sei „das begrenzte Ziel eines von der verantwortlichen deutschen Mitte aus auf den neuen sozialen Grundlagen organisch geordneten Europas als einer Schicksalsgemeinschaft historisch erwachsener Völker, deren jedes nach seiner Kraft und nach seiner Eigenart Lebensraum und Freiheit zur eigenen Schöpfung besitzt und für deren Gesamtheit, bei der rassischen Stärke und Begabung unseres Erdteils, dadurch eine neue unerhörte Möglichkeit weltweiter Auswirkung sich eröffnet“.[122] Im Jahr 1940 beteiligte sich Müller an einem weiteren Propagandaprojekt des „Ahnenerbes“. Müller übernahm Konzeption und Gestaltung des 19. Jahrhunderts für die Ausstellung „Deutsche Größe“. Die in ihn gesteckten Erwartungen übertraf Müller noch. Er durfte deshalb das Einleitungskapitel für den Ausstellungskatalog verfassen.[123] Müller skizzierte darin die Geschichte als eine wiederkehrende Abfolge von Auf- und Niedergängen. Durch das Hitlerreich wurde diese Entwicklung unterbunden. Adolf Hitler schuf „kaum vierzehn Jahre nach Versailles einen neuen starken, den ersten völkischen deutschen Staat“. Der Führer wolle nun auch eine „neue Ordnung Europas“ schaffen.[124] Die Ausstellung wurde im November 1940 in München eröffnet und in verschiedenen deutschen Städten sowie in Brüssel, Prag und Straßburg gezeigt. Mehr als 650.000 Menschen besuchten die Ausstellung.[125] Nach Karen Schönwälder war die Ausstellung „schlichteste Geschichtspropaganda im Dienste der Apologie nationalsozialistischer Herrschaft“.[126]

Durch den militärischen Erfolg steigerte Müller nochmals sein publizistische Engagement für das nationalsozialistische Deutschland. Für die Zeitschrift des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund verfasste er einen Beitrag über die „deutsche Geschichtswissenschaft im Krieg“.[127] Müller lieferte den Beitrag in ungewohnter Pünktlichkeit ab.[128] Im Juli 1940 stellte die Reichsleitung der NSDAP den Antrag, Müller von den Prüfungsverpflichtungen zu entlasten. Müller konnte den Artikel im September 1940 vorlegen. Seit Januar 1941 arbeitete Müller für das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda an „einem populären historischen Werk über die Entwicklung des Deutschen Reiches“. Das Werk konnte nach Matthias Berg wohl aufgrund der Unzuverlässigkeit Müllers als Autor nicht erscheinen.[129] Im April 1941 wollte das Amt Rosenberg, dass Müller „an Hand des Materials der Ausstellung einen grösseren Bilderatlas zur deutschen Geschichte herausbringen“ sollte. Für die Mitarbeit erhielt Müller das großzügige Honorar von 3000 RM. Die Darstellung konnte erst 1944 erscheinen. In seinen Ausführungen knüpfte Müller an seine bereits getätigten Aussagen an. Müller betonte anders als bisher deutlich den Kampf an „zwei Fronten“, gegen „marxistischen Bolschewismus“ und die „demokratische Plutokratie“.[130]

Tätigkeit als Wissenschaftsorganisator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Förderung der nationalsozialistischen „Judenforschung“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müllers Schüler Walter Frank wurde im Sommer 1936 zum Präsidenten des neu geschaffenen Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands berufen. Müller wurde vom neuen Präsidenten die Leitung der neuen „Forschungsabteilung Judenfrage“ übertragen. Die Gründung sei nach Müllers Eröffnungsrede vom November 1936 „selbst ein Akt der Revolution, der großen nationalsozialistischen Revolution Adolf Hitlers“. Die Forschungsabteilung solle „als erste die wissenschaftlichen Pioniere rüsten zu den Fahrten in ein vielfach unbekanntes Land“. Die Geschichtswissenschaft könne „nicht die unmittelbaren Kämpfe um die Macht führen“, aber „Waffen kann sie schmieden für sie, Rüstungen kann sie liefern, Kämpfer kann sie schulen“. Die Forschungsabteilung erfülle nach Müller als „Waffenstätte“ ihren Zweck.[131] In die Arbeit der Abteilung brachte sich Müller nicht im besonderen Maß ein.[132] Auch inhaltliche Beiträge leistete Müller nicht zur „Judenforschung“.[133] Doch waren fast alle Autoren (Wilfried Euler, Clemens Hoberg, Hermann Kellenbenz, Walter Frank, Wilhelm Grau und Klaus Schickert) in der Abteilung des Reichsinstituts und im später von Alfred Rosenberg gegründeten Institut zur Erforschung der Judenfrage Schüler Müllers. Bereits im Mai 1935 hatten sich Frank und Müller darauf verständigt, „fähige Köpfe“ unter den Schülern Müllers zu rekrutieren.[134] Aus diesem Kreis ging ein Großteil der nationalsozialistischen Judenforschung hervor.

Müller war für nationalsozialistische Fragestellungen offen. Er förderte trotz fehlender fachlicher Qualifikation die Habilitation von Wilhelm Grau, des Geschäftsführers der Forschungsabteilung Judenfrage.[135] Arnold Oskar Meyer hatte ein vernichtendes Gutachten im März 1936 über Graus Habilitationsschrift zu Wilhelm von Humboldt und das Problem des Juden ausgestellt. Neben stilistischen Mängeln kritisierte Meyer die unklare Abgrenzung der Begriffe Aufklärung und Judentum. Zudem war nach Meyer die von Grau aufgestellte These „von der zerstörenden Wirkung des Judentums auf Humboldt unhaltbar“.[136] Mit Meyers Gutachten war Graus wissenschaftliche Reputation und die seiner Forschungsabteilung gefährdet. Müller hob in seinem Gutachten auf Graus leitende Position in der neuen Forschungsabteilung ab. Für Müller gehörten demnach Habilitation und Geschäftsführung zusammen. Als Mittelweg schlug Müller für den Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung vor, dass auf die Lehrbefugnis verzichtet werde. Müller würdigte das Buch als einen ersten „bahnbrechenden Versuch“ in diesem Themenfeld. Die stilistischen Mängel konnten bei Müller nicht „den Gesamteindruck einer gründlichen und gewissenhaften Arbeit“ erschüttern.[137] Der Mittelalterhistoriker Rudolf von Heckel folgte im Endurteil Müllers Empfehlung. Fast zwei Jahre nach Einreichung des Habilitationsgesuches konnte Grau im August 1937 trotz einer schlechten Habilitationsprüfung vor allem Dank der Fürsprache Müllers an der Philosophischen Fakultät habilitiert werden. Müller förderte auch weitere Arbeiten im Bereich der aufstrebenden „Judenforschung“ oder aber verhinderte unerwünschte Beiträge.[138]

Herausgeber der Historischen Zeitschrift (1935–1943)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde die Position Friedrich Meineckes als überzeugtem linksliberalen Anhänger der Weimarer Republik zunehmend unhaltbar. Ein Wechsel im Herausgeberamt der Historischen Zeitschrift betrieb vor allem der Verleger des Periodikums, Wilhelm Oldenbourg. Für ihn war Friedrich Meinecke aus Altersgründen und wegen seiner politischen Einstellung als Herausgeber nicht mehr geeignet. Oldenbourg fürchtete obendrein die Gründung einer möglichen Konkurrenzzeitschrift von nationalsozialistischer Seite. Unter dem Druck vermeintlicher oder wirklicher wirtschaftlicher Interessen beugte er sich dem Druck der neuen Machthaber und suchte nach einem neuen Herausgeber.[139] In der Diskussion um die Nachfolge Meineckes war Müller nach Gerhard A. Ritters (2006) Analyse „trotz seiner engen Verbindungen zum Verleger und zur Partei eher eine allerdings wichtige Figur auf dem Schachbrett als eine treibende Kraft“.[140] Für Albert Brackmann war nur Müller für die Position qualifiziert. Nach Brackmanns Meinung fehlten Müller allerdings Führereigenschaften. Den Vorschlag Müllers als Nachfolger kommentierte Oldenbourg wie folgt: „Was die Persönlichkeit von Herrn Prof. K. A. von Müller anbelangt, so würde sein Name zweifellos eine Zierde für die H.Z. sein, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass irgendwelche Arbeit, vor allem regelmässige und pünktliche Arbeit, von ihm nicht geleistet werden würde.“ Auch Meinecke selbst fand Müller für die ihm zugedachte Stellung als Herausgeber zu „weich und zu wenig arbeitsam“.[141] Als Herausgeber waren zwischen Oldenbourg, dem Leiter der Filiale des Verlages in Berlin Max Bierotte und weiteren Historikern auch Fritz Hartung, Rudolf Stadelmann und Helmut Berve im Gespräch. Am 11. April 1935 vollzog Oldenbourg die endgültige Trennung von Meinecke. Doch war immer noch kein Nachfolger gefunden. Bei der Ernennung Müllers zum Nachfolger spielten vor allem die bekennenden Nationalsozialisten Günther Franz und Walter Frank eine wesentliche Rolle.[142] Oldenbourg schätzte besonders Müller: „Es wäre mir ja auch an sich weitaus am liebsten, wenn er die Zeitschrift übernähme, wenn ich nicht andererseits wüsste, dass er einerseits überlastet und andererseits sehr unpünktlich ist.“[143] Ausschlaggebend für die Entscheidung Müllers als Nachfolger Meineckes war ein Brief von Walter Frank als „Referent für Geschichte beim Stellvertreter des Führers und beim Beauftragten des Führers für die gesamte weltanschauliche Erziehung der NSDAP“ am 24. Mai 1935 an Verleger Oldenbourg. Er schlug Müller als Leiter und als Mitherausgeber Erich Marcks und Heinrich von Srbik vor. Müller wurde schließlich alleiniger Herausgeber und Walther Kienast musste die redaktionelle Arbeit leisten.[144]

Als neuer Herausgeber gehörten zu Müllers ersten Maßnahmen, die Zeitschrift „judenfrei“ zu machen. Dafür musste er erhebliche Mühen aufbringen. Nach einem Brief an Wilhelm Engel vom November 1936 war Müller selbst „überrascht und erschreckt, wie viele Juden hier eingenistet waren, oft unter ganz harmlos klingenden Namen. Es war oft nicht leicht, Gewissheit zu erhalten; aber die Säuberung war dringend notwendig.“[145] Nach einer Briefäußerung Walther Kienasts an Wilhelm Oldenbourg vom November 1935 war unter dem neuen Herausgeber Müller die „Gleichschaltung [...] doch etwas stärker ausgefallen, als manche es zunächst erwartet haben“.[146]

Müller strebte nach einer möglichst breiten Repräsentanz der Historischen Zeitschrift. Ihm ging es um eine für den Nationalsozialismus geeinte Wissenschaft. Er übernahm die Rolle als Bindeglied zwischen der traditionellen und der nationalsozialistischen Wissenschaft. Bereits in seinem Geleitwort zum ersten Heft gab Müller das Bekenntnis zur aktiven Unterstützung der Geschichtswissenschaft für das Regime ab. Nach Müller komme die deutsche Geschichtswissenschaft nicht mit leeren Händen zum neuen deutschen Staat und seiner Jugend.[147] Als erster Aufsatz erschien im ersten Heft unter Müller der Beitrag von Walter Frank Zunft und Nation. Es war Franks Rede zur Eröffnung seines Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands. Er legte darin seine Vorstellungen einer nationalsozialistischen Geschichtswissenschaft dar und griff seine dem „neuen Deutschland“ kritisch eingestellten Kollegen aufs Schärfste an.[148] Erwin Hölzle untersuchte im anschließenden Beitrag das Volks- und Rassenbewusstsein in der englischen Revolution.[149] Mit seinem Vorgehen erntete Müller den Zuspruch Heinrich von Srbiks und Arnold Oskar Meyers. Im zweiten Heft setzte Müller sein Konzept fort. Arnold Oskar Meyer übernahm mit einer ausführlichen Besprechung zur Aktenveröffentlichung über die auswärtige Politik Preußens 1858–1871 den Part der traditionellen Geschichtswissenschaft. Mit Kleo Pleyer und Ernst Anrich wurden zwei Beiträge von Vertretern der nationalsozialistischen Ausrichtung der Geschichtswissenschaft in das Heft aufgenommen. Im zweiten von Müller betreuten Heft wurde außerdem die von Wilhelm Grau betreute Rubrik „Geschichte der Judenfrage“ eingerichtet.[150]

Die Vorworte der Historischen Zeitschrift versah Müller mit tagespolitischen Einleitungen zum „Anschluss“ Österreichs 1938 oder zur Situation nach dem Frankreichfeldzug 1940 und mit Lobreden auf den Führer. Den 158. Band der Historischen Zeitschrift leitete Müller mit seinem Vorwort Zum 10. April 1938 ein. Nach Müllers Ausführungen war es das erste Heft, welches „in dem neuen Großdeutschen Reich“ erscheine. Mit dem Anschluss werde „eine der bittersten Wunden unsrer Vergangenheit geheilt, ist das letzte schwere Vermächtnis der halbtausendjährigen einzelstaatlichen Zersplitterung unsres Volkes abgeschlossen.“[151] Mit Beginn des Krieges konzentrierten sich die Beiträge auf die neuere Militärgeschichte. Den 166. Band aus dem Jahr 1942 dominierte ein ausführlicher Nachruf von Walter Frank zum Musternationalsozialisten Kleo Pleyer.[152]

Nach einem quantitativen Ansatz von Ursula Wiggershaus-Müller über „die Identität mit den nationalsozialistischen Geschichtsvorstellungen, die die NS-Ideologen entworfen hatten“ zeigen in der gesamten NS-Zeit 44 und damit ein Anteil von 15,6 Prozent der Aufsätze, eine nationalsozialistische Tendenz. Darunter fand sich kein Aufsatz in der Zeit der Herausgeberschaft Meineckes. Dagegen wurden gleich im ersten Heft unter Müllers Herausgeberschaft sieben Aufsätze in dieser Kategorie publiziert, was einem prozentualen Anteil von 27 Prozent entspricht.[153] Nach Andreas Fahrmeir durchlief die HZ einen Wandel von einer wissenschaftlichen Zeitschrift „zu einem Organ, in dem häufiger historische Appelle von geringem wissenschaftlichen Innovationsgrad und einer bemerkenswerten quellenkritischen Naivität erschienen, die belegen wollten, daß Deutschland den vergangenen Weltkrieg nicht wegen des Versagens der eigenen Eliten oder einer strukturellen Unterlegenheit, sondern allein wegen des mangelnden Siegeswillens verloren hatte“.[154]

Mit Ausnahme seiner Geleit- und Vorworte war Müller selbst in der Zeitschrift kaum mit Beiträgen vertreten.[155] Im Jahr 1935 erschien von Müller ein Aufsatz unter dem Titel Ein unbekannter Vortrag Rankes aus dem Jahr 1862, der im Wesentlichen aus einem Text Leopold von Rankes bestand. Müller versah diesen Text mit einer kurzen Einleitung und einem Nachwort. Ähnlich ging Müller auch mit Texten Heinrich von Sybels vor.[156] Mit diesen Texten wollte Müller auch seine Zugehörigkeit zur historischen Disziplin hervorheben.[157]

Im Jahr 1943 organisierte Müller ein Doppelheft zu Ehren von Meinecke, der seinen 80. Geburtstag beging. Das erste Meinecke gewidmete Heft vereinte Beiträge von Fritz Hartung, Rudolf Stadelmann, Heinrich von Sribik, Wilhelm Mommsen, Gerhard Ritter, Siegfried A. Kaehler und Willy Andreas. Nationalsozialistische Historiker waren nicht unter den Beiträgern. Die Annäherung an seinen Vorgänger als Herausgeber der Historischen Zeitschrift sieht Berg als Beginn der „Ablösung“ vom Nationalsozialismus.[158] Die Historische Zeitschrift wurde 1943 mit dem Band 168 kriegsbedingt eingestellt.

Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1936–1943)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten brachte für die wissenschaftlichen Akademien zunächst keine einschneidenden Änderungen. Durch den unerwarteten Wechsel des amtierenden Präsidenten Leopold Wenger nach Wien ergaben sich für die Machthaber neue Gestaltungsmöglichkeiten. Die Akademie verlor ihr Recht auf die Wahl des Präsidenten. Im Juni 1935 unterband das Kultusministerium eine von der Akademie anberaumte Präsidentenwahl. Im Januar 1936 wurde durch Satzungsänderung die Ernennung des Präsidenten auf den Reichswissenschaftsminister übertragen. Die Akademie „könne“ lediglich eine geeignete Persönlichkeit vorschlagen.[159] Das bayerische Kultusministerium schlug im November 1935 Müller dem Reichswissenschaftsminister vor. In seinem Wirken als Mitglied der Akademie war Müller bis dahin nicht im besonderen Maße hervor getreten. Am 2. März 1936 wurde Müller zum Akademiepräsidenten ernannt. Die Akademie hatte sich in ihrem eigenen Vorschlag hingegen für Eduard Schwartz ausgesprochen.[160]

Im Juni 1937 hielt Müller seine erste Ansprache als Präsident und verherrlichte in seinen Ausführungen den NS-Staat und Adolf Hitler.[161] Als Akademiepräsident setzte Müller den Ausschluss der jüdischen Mitglieder noch konsequenter und noch vor den ministeriellen Anordnungen um.[162] Anfang September 1938 erteilte Müller Kanzleisekretär Gottlob Klingel den „vertraulichen“ Auftrag in Frage- und Personalbögen festzustellen, „welche der gegenwärtigen Mitglieder Juden oder jüdische Mischlinge, jüdisch versippt, und Mitglieder einer Freimaurerloge oder einer anderen logenähnlichen Organisation waren bzw. sind“.[163] Noch vor Eintreffen des entsprechenden Erlasses vom 15. November 1938 meldete das bayerische Kultusministerium beim Reichswissenschaftsministerium, dass den vier nichtarischen Mitgliedern Lucian Scherman, Alfred Pringsheim, Richard Willstätter und Heinrich Liebmann mitgeteilt worden sei, dass „sie der Akademie nicht mehr angehören können“. Im nächsten Jahr wurden die „jüdisch versippten“ Mitglieder zum Rücktritt gedrängt.[164]

Größere inhaltliche Änderungen konnten in der Akademie unter Müllers Präsidentschaft nicht ausgemacht werden. Die laufenden Projekte wurden fortgesetzt. Durch den Krieg verringerten sich allerdings die finanziellen Zuschüsse.[165]

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nachwelt hat Müller eine gewisse Bekanntheit als Herausgeber der Historischen Zeitschrift und als Münchener akademischer Lehrer, da nach dem Ersten Weltkrieg spätere NS-Größen in seinen Veranstaltungen saßen. Anders als Gerhard Ritter mit seiner Stein-Biographie oder Friedrich Meinecke mit seiner Darstellung Weltbürgertum und Nationalstaat blieb Müller nicht mit einem „großen Buch“ in Erinnerung. Müller war als Wissenschaftler keine prägende Persönlichkeit. Von ihm ging keine inhaltliche oder methodische Orientierung für die Geschichtswissenschaft aus. Durch den Wandel der Geistes- und Kulturwissenschaften seit den 1960er Jahren waren Müllers essayistische Biographik und seine prosaischen Ausschmückungen großer Männer nicht mehr zeitgemäß. Vor allem angesichts des grundlegenden methodischen und thematischen Wandels in der Geschichtswissenschaft versuchten Müllers Schüler Kontinuität herzustellen und eine vermeintlich ungebrochene wissenschaftliche Tradition zu demonstrieren.[166]

Seine in den 1950er Jahren veröffentlichten Lebenserinnerungen werden in der Geschichtswissenschaft oft als Zeugnis über München und Bayern im frühen 20. Jahrhundert zitiert. Der im dritten Band seiner Erinnerungen Im Wandel der Welt enthaltene Augenzeugenbericht zum Hitlerputsch 1923 ist für die Fachwelt eine wichtige Quelle für die frühe NS-Geschichte.[167] Für Matthias Berg sind es nicht seine Veröffentlichungen, sondern seine Biographie mit der er seinen Rang als Historiker besetzte.[168]

Diskussion über Müllers Rolle im Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Zeitgenossen nahmen Müller nicht als Nationalsozialist wahr.[169] Seine akademischen Schüler suchten nicht die kritische Auseinandersetzung mit ihrem Lehrer und ergaben sich bereits zu Müllers Lebzeiten in devoten Huldigungen. Noch 1952 gab Theodor Schieder in einer Rede zum siebzigsten Geburtstag Müllers von sich: „Es ist lange her, daß wir zu Ihren Füßen sitzen durften.“[170] Wilhelm Fichtl, ebenfalls ein früherer Schüler Müllers, schrieb 1951 Müller nach einem seiner Vorträge im Bayerischen Rundfunk, dass er „im Radio plötzlich, ohne darauf gefasst zu sein, ‚die Stimme meines Herrn‘“ vernommen habe.[171] Schieder wies wenige Tage nach Müllers Tod in einem Brief an Kurt von Raumer den Vorwurf des „moralischen Versagens“, der dem akademischen Lehrer wegen seines Verhaltens zwischen 1933 und 1945 gemacht worden war, vehement zurück.[172] Noch 1982 und damit zum 100. Geburtstag legten mehrere seiner Schüler, darunter Theodor Schieder, Fritz Wagner, Wolfgang Zorn, Heinz Gollwitzer und Karl Bosl einen frischen Kranz auf das schon seit Jahren bestehende Grab.[173]

Müllers Schüler Heinz Gollwitzer und Karl Bosl betonten in ihren Nachrufen, dass Müller kein Nationalsozialist gewesen sei.[174] Theodor Schieder bemühte sich als Herausgeber für die Historische Zeitschrift um einen „würdigen“ Nachruf. Er selbst wollte den Nachruf nicht schreiben, weil „mein Verhältnis zu Müller ein so persönliches gewesen ist, dass dies so bekannt ist, dass ich besser in diesem Falle nicht unmittelbar hervortrete“.[175] Hermann Heimpel sollte zunächst den Nachruf verfassen. Doch Heimpel erklärte sich im September 1965 außerstande, einen Nachruf auf Müller zu schreiben. Schieder fragte deshalb Heinz Gollwitzer. Dieser verfasste den Nachruf und beschrieb Müller als einen Nationalkonservativen, der sich gegenüber dem Nationalsozialismus allenfalls passiv verhalten habe und zum Eintritt in die NSDAP gezwungen wurde.[176] Gollwitzers Nachruf löste im März 1968 einen Skandal aus. Geschichtsstudenten der Freien Universität Berlin beschwerten sich über den ihrer Meinung nach geschönten Artikel und verschickten eine Protestresolution mit Unterschriftenliste an alle Historischen Seminare in Deutschland. Weit aus kritischer aber auch mit einen gewissen Respekt urteilte Helmut Heiber in seinem 1966 veröffentlichten Buch über Walter Frank und sein Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands. Nach Heiber war Müller „zweifellos Nationalsozialist aus Überzeugung, der eben nicht doktrinär, nicht engstirnig war“.[177] Heibers Manuskript hatte zuvor Schieder begutachtet. Er versuchte bei einigen Abschnitten, die seinen Doktorvater belasteten, deren Streichung durchzusetzen.[178] Klaus Schwabe sah 1989 in Müller den „Typus des rückhaltlos überzeugten Nationalsozialisten“.[179] Vorherrschend blieb aber das Bemühen der Historiker, Müllers Wirken in der NS-Zeit zu relativieren.

Die Mehrzahl der Professoren in der Geschichtswissenschaft war bis in die 1960er Jahre vom Nationalsozialismus ausgebildet oder entscheidend geprägt worden. Erst im Zuge des einsetzenden Universitätsausbaus und der Zunahme der Professuren begann die Generation der ab 1930 Geborenen langsam an Einfluss zu gewinnen.[180] Seit Mitte der 1990er Jahre befasste sich die Geschichtswissenschaft verstärkt mit den Verstrickungen ihrer Vertreter in das „Dritte Reich“. Der Umstand, dass sich die deutsche Geschichtswissenschaft erst sehr spät mit der Rolle einiger prominenter Historiker in der NS-Zeit, kritisch auseinandersetzte, löste 1998 auf dem Frankfurter Historikertag heftige Debatten aus.[181] Die stärkste Beachtung fand die Sektion Deutsche Historiker im Nationalsozialismus am 10. September 1998, die von Otto Gerhard Oexle und Winfried Schulze geleitet wurde.[182] Die Rolle von Karl Alexander von Müller im Nationalsozialismus stand dabei nicht im Mittelpunkt der Diskussion. Vielmehr konzentrierte sich die Forschung auf Karl Bosl, Theodor Schieder oder Werner Conze, die in der NS-Zeit aufstrebende Nachwuchshistoriker waren und erst zwischen 1950 und 1980 wichtige Lehrstühle in der Geschichtswissenschaft bekleideten.[183] Einzig Karen Schönwälder untersuchte bereits Anfang der 1990er Jahre in größerem Umfang die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus und räumte in ihrer Untersuchung auch Müller größere Bedeutung ein. Sie stützte sich dabei auf Müllers Ansprachen und Vorworte in seinen veröffentlichten Schriften.[184] Für Schönwälder war Müller ein „Aushängeschild des Dritten Reiches“.[185] Noch ohne Auswertung des Nachlasses legte Margareta Kinner mit ihrer 1997 veröffentlichten Dissertation eine biographische Studie vor. Nach ihrem Fazit musste Müller „in einer Zeit leben, der er nicht gewachsen, für die er selbst zu weich war“. Müller reihte sich „selbst in die große willenlose Herde der ‚Mitläufer‘ ein“.[186] Die Arbeit konnte angesichts ihrer unkritischen Interpretationen in der Fachwelt nicht überzeugen.[187] Ein Jahr später untersuchte Ferdinand Kramer weit aus kritischer Müllers Rolle in der bayerischen Landesgeschichte.[188]

In jüngerer Zeit befasste sich Winfried Schulze in zwei Beiträgen mit Müller. Für Schulze war Müller ohne Zweifel ein Nationalsozialist.[189] Eine wissenschaftlich einschlägige monographische Darstellung blieb jedoch eine Forschungslücke und wurde erst durch die 2014 veröffentlichte Biographie von Matthias Berg geschlossen. Er wertete für seine Arbeit zahlreiche Archivbestände aus. Erstmals vollständig wurde in dieser Arbeit der Nachlass Müllers im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München einbezogen.[190]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Schriftenverzeichnis erschien in Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 88). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-36013-2, S. 465–490.

Monographien

  • Bayern im Jahre 1866 und die Berufung des Fürsten Hohenlohe. Eine Studie (= Historische Bibliothek. Bd. 20). Oldenbourg, München, Berlin 1909.
  • Karl Ludwig Sand. Beck, München 1925.
  • Deutsche Geschichte und deutscher Charakter. Aufsätze und Vorträge. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1926.
  • Zwölf Historikerprofile. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1935.
  • Danton. Ein historischer Essay. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1949.
  • Aus Gärten der Vergangenheit. Erinnerungen 1882–1914. Kilpper, Stuttgart 1951.
  • Mars und Venus. Erinnerungen 1914–1919. Kilpper, Stuttgart 1954.
  • Im Wandel einer Welt. Erinnerungen Band 3. 1919–1932. Herausgegeben von Otto Alexander von Müller. Kilpper, Stuttgart 1966.

Herausgeberschaften

  • mit Erich Marcks: Meister der Politik. Eine weltgeschichtliche Reihe von Bildnissen. 3 Bände. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1922–1923.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 35. Vgl. dazu Karl Alexander von Müller: Aus Gärten der Vergangenheit. Erinnerungen 1882–1914. Stuttgart 1951, S. 420.
  2. Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 645.
  3. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 54 und 70.
  4. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 23 und 53.
  5. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 72–74.
  6. Vgl. die Auflistung von Christoph Cornelißen: Die Frontgeneration deutscher Historiker und der Erste Weltkrieg. In: Jost Dülffer, Gerd Krumeich (Hrsg.): Der verlorene Frieden. Politik und Kriegskultur nach 1918. Essen 2002, S. 311–337, hier: S. 316.
  7. Ernst Schulin: Weltkriegserfahrung und Historikerreaktion. In: Wolfgang Küttler, Jörn Rüssen, Ernst Schulin (Hrsg.): Geschichtsdiskurs. Bd. 4: Krisenbewußtsein, Katastrophenerfahrung und Innovationen 1880-1945. Frankfurt am Main 1997, S. 165–188, hier: S. 174.
  8. Zitiert nach Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 645.
  9. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 176.
  10. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 181.
  11. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406, hier: S. 344–350.
  12. Vgl. Karl Alexander von Müller: Des deutschen Volkes Not und der Vertrag von Versailles. München 1922.
  13. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 155.
  14. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 213; Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 289 f.
  15. Elina Kiiskinen: Die Deutschnationale Volkspartei in Bayern (Bayerische Mittelpartei) in der Regierungspolitik des Freistaats während der Weimarer Zeit. München 2005, S. 21.
  16. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 133; Nikola Becker: Bürgerliche Lebenswelt und Politik in München. Autobiographien über das Fin de Siècle, den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Kallmünz 2014, S. 491.
  17. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 154.
  18. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 171.
  19. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 94; Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 31.
  20. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 107 und 228.
  21. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 178.
  22. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 160 f.
  23. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 153.
  24. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406, hier: S. 376.
  25. Wolfgang Zorn: Studium der Geschichte im Geschichtserleben vor und nach Kriegsende. In: Hartmut Lehmann, Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Erinnerungsstücke. Wege in die Vergangenheit. Rudolf Vierhaus zum 75. Geburtstag gewidmet. Wien u. a. 1997, S. 249–270, hier: S. 251 f. Vgl. mit weiteren Nachweisen Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 36 f.
  26. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 212; Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 151.
  27. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 192.
  28. Christian Jansen: Professoren und Politik. Politisches Denken und Handeln der Heidelberger Hochschullehrer 1914–1935. Göttingen 1992, S. 229; Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 203.
  29. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 215.
  30. Nikola Becker: Bürgerliche Lebenswelt und Politik in München. Autobiographien über das Fin de Siècle, den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Kallmünz 2014, S. 556.
  31. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406, hier: S.371
  32. Helmut Böhm: Von der Selbstverwaltung zum Führerprinzip. Die Universität München in den ersten Jahren des Dritten Reiches (1933–1936). Berlin 1995, S. 404.
  33. Monika Stoermer: Kommentar zum Vortrag von Matthias Berg. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 203–208, hier: S. 203.
  34. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 212.
  35. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 227.
  36. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406, hier: S. 376.
  37. Helmut Böhm: Von der Selbstverwaltung zum Führerprinzip. Die Universität München in den ersten Jahren des Dritten Reiches (1933–1936). Berlin 1995, S. 404.
  38. Helmut Böhm: Von der Selbstverwaltung zum Führerprinzip. Die Universität München in den ersten Jahren des Dritten Reiches (1933–1936). Berlin 1995, S. 408.
  39. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 233.
  40. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 293.
  41. Vgl. dazu Matthias Berg: Die „Forschungsabteilung Judenfrage“ des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands. In: Ingo Haar und Michael Fahlbusch (Hrsg.): Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen - Institutionen - Forschungsprogramme – Stiftungen. München 2008, S. 168–178.
  42. Karl Alexander von Müller: Der 10. April 1938 in der deutschen Geschichte. Rede, gehalten vor den Dozentenschaften der Münchener Hochschulen. München 1938 (online).
  43. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 316.
  44. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 117–130.
  45. Zitiert nach Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 126.
  46. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 127.
  47. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 328.
  48. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 108.
  49. Karl Alexander von Müller: Deutschland und England. Ein weltgeschichtliches Bild. Berlin 1939. (online)
  50. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 327.
  51. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 303 f.
  52. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 221.
  53. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 297.
  54. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 332.
  55. Rosemarie Schumann: Leidenschaft und Leidensweg. Kurt Huber im Widerspruch zum Nationalsozialismus. Düsseldorf 2007, S. 138 ff.
  56. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 341.
  57. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 378.
  58. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 342.
  59. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 332 und 340.
  60. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 340.
  61. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 346.
  62. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 347 f.
  63. Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 672.
  64. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 198.
  65. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 360.
  66. Zitiert nach Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 643.
  67. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 199.
  68. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 364 f.
  69. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 366.
  70. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 367 f.
  71. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 370.
  72. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 382.
  73. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 301.
  74. Karl Alexander von Müller: Fischhausen im Jahre 1903. In: Der Zwiebelturm 4 (1949), S. 133–137.
  75. Besprechung von Wolfgang Zorn in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 16 (1951), S. 396 (Digitalisat)
  76. Besprechung von Wilhelm Treue in: Historische Zeitschrift 170 (1950), S. 659 f.
  77. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 373.
  78. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 375.
  79. Karl Alexander von Müller: Paul Nikolaus Cossmanns Ende. In: Hochland 42 (1949/1950), S. 369–379, hier: S. 374. Vgl. dazu Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 228.
  80. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 381.
  81. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 399.
  82. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 411.
  83. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 384 f.
  84. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 403.
  85. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 435–437.
  86. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 201.
  87. Zitiert nach Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 300.
  88. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 305; Vgl. dazu auch der Verzeichnis der von Müller betreuten Dissertationen Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 498.
  89. Land und Volk, Herrschaft und Staat in der Geschichte und Geschichtsforschung Bayerns. Festschrift für Karl Alexander von Müller zum 80. München 1964 (Digitalisat)
  90. Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 36.
  91. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 172.
  92. Besprechung von Georg von Below in: Deutschlands Erneuerung, Monatsschrift für das deutsche Volk 9 (1925), Heft 12, S. 760. Vgl. dazu Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 178.
  93. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 110.
  94. Karl Alexander von Müller: Bismarck und Ludwig II. im September 1870. In: Historische Zeitschrift 111, 1913, S. 89–132, hier: S. 124.
  95. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 129.
  96. Karl Alexander von Müller: Görres in Strassburg 1819/20. Eine Episode aus dem Beginn der Demagogenverfolgungen. Stuttgart 1926.
  97. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 131 f.
  98. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 129; Florian Krobb: Seher und Rufer zu nationalem Selbstbewusstsein: Zur Goerres-Rezeption in der Zeit der Weimarer Republik. In: Thomas Pittrof, Walter Schmitz (Hrsg.): Freie Anerkennung uebergeschichtlicher Bindungen. Katholische Geschichtswahrnehmung im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts. Freiburg i. Br. u. a. 2010, S. 141–159, hier: S. 143.
  99. Besprechung von Karl Brandi in: Historische Zeitschrift 127 (1923), S. 283–286.
  100. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 114.
  101. Karl Alexander von Müller: Der ältere Pitt. In: Meister der Politik. Eine weltgeschichtliche Reihe von Bildnissen. Bd. 3. Stuttgart 1923, S. 297–408.
  102. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 115.
  103. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 110, 244 f. 260.
  104. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 270.
  105. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 412.
  106. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 374.
  107. Karl Alexander von Müller: Danton. Ein historischer Essay. Stuttgart 1949, S. 140.
  108. Nicolas Berg: Zwischen individuellem und historiographischem Gedächtnis. Der Nationalsozialismus in Autobiographien deutscher Historiker nach 1945. In: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung und Oral History. Bd. 13, 2000, S. 181–207, hier: S. 191–193, hier: S. 202; Karl Alexander von Müller: Im Wandel einer Welt. Erinnerungen Band 3. 1919–1932. Herausgegeben von Otto Alexander von Müller. Kilpper, Stuttgart 1966, S. 316 f.
  109. Hans-Christof Kraus: Kulturkonservatismus und Dolchstoßlegende – Die „Süddeutschen Monatshefte“ 1904–1936. In: Hans-Christof Kraus (Hrsg.): Konservative Zeitschriften zwischen Kaiserreich und Diktatur – Fünf Fallstudien. Berlin 2003, S. 13–43, hier: S. 15.
  110. Hans-Christof Kraus: Kulturkonservatismus und Dolchstoßlegende – Die „Süddeutschen Monatshefte“ 1904–1936. In: Hans-Christof Kraus (Hrsg.): Konservative Zeitschriften zwischen Kaiserreich und Diktatur – Fünf Fallstudien. Berlin 2003, S. 13–43, hier: S. 26.
  111. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 72.
  112. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 77.
  113. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 303.
  114. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 80.
  115. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 307.
  116. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 307 f.
  117. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 311.
  118. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 217.
  119. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 109.
  120. Zitiert nach Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 294; Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 361.
  121. Zitiert nach Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 111.
  122. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 320.
  123. Karl Alexander von Müller: Deutsche Größe. In: Ausstellung Deutsche Größe. Berlin 1940, S. 9–37.
  124. Vgl. dazu Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 113; Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 318.
  125. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 111–114.
  126. Karen Schönwälder: Historiker und Politik. Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus. Frankfurt am Main u. a. 1992, S. 235.
  127. Karl Alexander von Müller: Die deutsche Geschichtswissenschaft im Kriege. In: Die Bewegung. Zentralorgan des NSD-Studentenbundes, H. 1/2 vom 14. Januar 1941, S. 11.
  128. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 383.
  129. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 324.
  130. Die Zitate nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 324.
  131. Karl Alexander von Müller: Ansprache zur Eröffnung der Forschungsabteilung Judenfrage des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands, gehalten am 19. November 1936 in der großen Aula der Universität München. In: Walter Frank: Deutsche Wissenschaft und Judenfrage. Rede zur Eröffnung der Forschungsabteilung Judenfrage des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands. Hamburg 1937, S. 5–14. Vgl. die Zitate nach Matthias Berg: „Die 760 Kisten gehen übermorgen nach Frankfurt.“ Von der paradigmatischen zur physischen Aneignung von Archivalien durch die nationalsozialistische „Judenforschung“. In: Matthias Berg, Jens Thiel und Peter Th. Walther (Hrsg.): Mit Feder und Schwert. Militär und Wissenschaft - Wissenschaftler und Krieg. Stuttgart 2009, S. 241–257, hier: S. 245.
  132. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 266.
  133. Matthias Berg: „Die 760 Kisten gehen übermorgen nach Frankfurt.“ Von der paradigmatischen zur physischen Aneignung von Archivalien durch die nationalsozialistische „Judenforschung“. In: Matthias Berg, Jens Thiel und Peter Th. Walther (Hrsg.): Mit Feder und Schwert. Militär und Wissenschaft - Wissenschaftler und Krieg. Stuttgart 2009, S. 241–257, hier: S. 244.
  134. Karsten Jedlitschka: Professor von Hitlers Gnaden: Der Münchner Neuzeithistoriker Ulrich Crämer (1907–1992). In: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Teil I, München 2006, S. 299–344, hier: S. 307.
  135. Patricia von Papen-Bodek: Judenforschung und Judenverfolgung. Die Habilitation des Geschäftsführers der Forschungsabteilung Judenfrage, Wilhelm Grau, an der Universität München 1937. In: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Bd. 2, München 2008, S. 209–264, hier: S. 249–257.
  136. Zitiert nach Patricia von Papen-Bodek: Judenforschung und Judenverfolgung. Die Habilitation des Geschäftsführers der Forschungsabteilung Judenfrage, Wilhelm Grau, an der Universität München 1937. In: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Bd. 2, München 2008, S. 209–264, hier: S. 249.
  137. Zitiert nach Patricia von Papen-Bodek: Judenforschung und Judenverfolgung. Die Habilitation des Geschäftsführers der Forschungsabteilung Judenfrage, Wilhelm Grau, an der Universität München 1937. In: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Bd. 2, München 2008, S. 209–264, hier: S. 251 f.
  138. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 262–268.
  139. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 247; Gerhard A. Ritter: Die Verdrängung von Friedrich Meinecke als Herausgeber der Historischen Zeitschrift 1933–1935. In: Dieter Hein, Klaus Hildebrand, Andreas Schulz (Hrsg.): Historie und Leben. Der Historiker als Wissenschaftler und Zeitgenosse. Festschrift für Lothar Gall zum 70. Geburtstag. München 2006, S. 65–88, hier: S. 66.
  140. Gerhard A. Ritter: Die Verdrängung von Friedrich Meinecke als Herausgeber der Historischen Zeitschrift 1933–1935. In: Dieter Hein, Klaus Hildebrand, Andreas Schulz (Hrsg.): Historie und Leben. Der Historiker als Wissenschaftler und Zeitgenosse. Festschrift für Lothar Gall zum 70. Geburtstag. München 2006, S. 65–88, hier: S. 88.
  141. Beide Zitate nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 248.
  142. Gerhard A. Ritter: Die Verdrängung von Friedrich Meinecke als Herausgeber der Historischen Zeitschrift 1933–1935. In: Dieter Hein, Klaus Hildebrand, Andreas Schulz (Hrsg.): Historie und Leben. Der Historiker als Wissenschaftler und Zeitgenosse. Festschrift für Lothar Gall zum 70. Geburtstag. München 2006, S. 65–88, hier: S. 87.
  143. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 248.
  144. Gerhard A. Ritter: Die Verdrängung von Friedrich Meinecke als Herausgeber der Historischen Zeitschrift 1933–1935. In: Dieter Hein, Klaus Hildebrand, Andreas Schulz (Hrsg.): Historie und Leben. Der Historiker als Wissenschaftler und Zeitgenosse. Festschrift für Lothar Gall zum 70. Geburtstag. München 2006, S. 65–88, hier: S. 82.
  145. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 251.
  146. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 253.
  147. Karl Alexander von Müller: Zum Geleit. In: Historische Zeitschrift 153 (1936), S. 1–5, hier: S. 4.
  148. Walter Frank: Zunft und Nation. Rede Zur Eröffnung des „Reichsinstituts für Geschichte des Neuen Deutschlands“ am 19. Oktober 1935 in der Universität Berlin. In: Historische Zeitschrift 153 (1936), S. 6–23.
  149. Erwin Hölzle: Volks- und Rassenbewusstsein in der englischen Revolution. In: Historische Zeitschrift 153 (1936), S. 24–42.
  150. Vgl. dazu Ursula Wiggershaus-Müller: Nationalsozialismus und Geschichtswissenschaft. Die Geschichte der Historischen Zeitschrift und des Historischen Jahrbuchs 1933–1945. Hamburg 1998, S. 128–133.
  151. Zitiert nach Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 302.
  152. Walter Frank: Kleo Pleyer: Ein Kampf um das Reich. In: Historische Zeitschrift 166, 1942, S. 507–533
  153. Ursula Wiggershaus-Müller: Nationalsozialismus und Geschichtswissenschaft. Die Geschichte der Historischen Zeitschrift und des Historischen Jahrbuchs 1933–1945. Hamburg 1998, S. 95 f.
  154. Andreas Fahrmeir: Ort des Konsenses oder Historische Streitschrift? Zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in der Historischen Zeitschrift. In: Historische Zeitschrift 289, 2009, S. 199–222, hier: 203
  155. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 332.
  156. Karl Alexander von Müller: Ein unbekannter Vortrag Rankes aus dem Jahr 1862. In: Historische Zeitschrift 151 (1935), S. 311–331; Karl Alexander von Müller: Historisch-politische Denkschriften Sybels für König Maximilian II. von Bayern aus den Jahren 1859–1861. In: Historische Zeitschrift 162 (1940), S. 59–95, S. 269–304.
  157. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 245.
  158. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 332.
  159. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 183.
  160. Vgl. dazu Monika Stoermer: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften im Dritten Reich. In: Acta historica Leopoldina 22, 1995, S. 89–111, hier: S. 92–94.
  161. Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 657.
  162. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 284.
  163. Matthias Berg: „Morgen beginnen die ersten Detonationen“. Karl Alexander von Müller und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72 (2009), S. 643–681, hier: S. 661f.
  164. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 283 f.; Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 189.
  165. Matthias Berg: Nationalsozialistische Akademie oder Akademie im Nationalsozialismus. Die bayerische Akademie der Wissenschaften und ihr Präsident Karl Alexander von Müller. In: Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): Wendepunkte der Akademiegeschichte. Studien zur Wissenschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Regensburg 2011, S. 173–202, hier: S. 186.
  166. Matthias Berg: Lehrjahre eines Historikers. Karl Bosl im Nationalsozialismus. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 59 (2011), Heft 1, S. 45–63, hier: S. 61; Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 446
  167. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 17 und 447 f.
  168. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 462.
  169. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406, hier: S. 372.
  170. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 420.
  171. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 425.
  172. Zitiert nach Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 259.
  173. Matthias Berg: Lehrjahre eines Historikers. Karl Bosl im Nationalsozialismus. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 59 (2011), Heft 1, S. 45–63, hier: S. 59.
  174. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 284. Vgl. etwa den Nachruf von Karl Bosl: Karl Alexander von Müller †. In Memoriam. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 28 (1965), S. 920–928, hier: S. 924 (Digitalisat).
  175. Zitiert nach Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 260.
  176. Heinz Gollwitzer: Karl Alexander von Müller 1882–1964. In: Historische Zeitschrift 205 (1967), S. 295–322. Vgl. dazu Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 261.
  177. Helmut Heiber: Walter Frank und sein Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands. Stuttgart 1966, S. 575.
  178. Christoph Nonn: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert. Düsseldorf 2013, S. 261.
  179. Klaus Schwabe: Deutsche Hochschullehrer und Hitlers Krieg. In: Martin Broszat, Klaus Schwabe (Hrsg.): Die deutschen Eliten und der Weg in den Zweiten Weltkrieg. München 1989, S. 291–333, hier: S. 303.
  180. Matthias Berg: Lehrjahre eines Historikers. Karl Bosl im Nationalsozialismus. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 59 (2011), Heft 1, S. 45–63, hier: S. 62.
  181. Die Vorträge und Diskussionsbeiträge der Sektion über Historiker im Nationalsozialismus in: Winfried Schulze, Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Deutsche Historiker im Nationalsozialismus. Frankfurt am Main 1999.
  182. Winfried Schulze, Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Deutsche Historiker im Nationalsozialismus. Frankfurt am Main 1999.
  183. Matthias Berg: Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus. Göttingen 2014, S. 226.
  184. Karen Schönwälder: Historiker und Politik. Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus. Frankfurt am Main u. a. 1992.
  185. Karen Schönwälder: „Lehrmeisterin der Völker und der Jugend“. Historiker als politische Kommentatoren 1933-1945. Peter Schöttler (Hrsg.): Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918–1945. Frankfurt am Main 1997, S. 128–165, hier: S. 140.
  186. Margareta Kinner: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker und Publizist. Dissertation, Universität München 1997, S. 361.
  187. Karsten Jedlitschka: Wissenschaft und Politik. Der Fall des Münchner Historikers Ulrich Crämer (1907–1992). Berlin 2006, S. 98.
  188. Ferdinand Kramer: Der Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte von 1917 bis 1977. In: Wilhelm Volkert, Walter Ziegler (Hrsg.): Im Dienst der bayerischen Geschichte. 70 Jahre Kommission für bayerische Landesgeschichte. 50 Jahre Institut für Bayerische Geschichte. München 1998, S. 351–406.
  189. Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). Historiker, Syndikus und Akademiepräsident im „Dritten Reich“. In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. München 2009, S. 281–306, hier: S. 306; Winfried Schulze: Karl Alexander von Müller (1882–1964). In: Katharina Weigand (Hrsg.): Münchner Historiker zwischen Politik und Wissenschaft. 150 Jahre Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität. München 2010, S. 205–231, hier: S. 230.
  190. Vgl. dazu die Besprechung von Karsten Jedlitschka in: Historische Zeitschrift 301 (2015), S. 557–559.
Vorgänger Amt Nachfolger
Leopold Wenger Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1936–1944
Mariano San Nicolò
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