Karl August Muffat

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Karl August Muffat, ab 1877 Karl August von Muffat (* 29. Oktober 1804 in Sulzbach; † 28. September 1878 in München) war ein bayerischer Historiker, Archivar und Numismatiker.

Muffat wurde an der königlichen Hof- und Staatsbibliothek in München ausgebildet, um dann als Kanzlist und ab 1859 als Rat am königlichen allgemeinen Reichsarchiv tätig zu sein. 1837 war er an der Gründung des Historischen Vereins von Oberbayern beteiligt. 1852 wurde er zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt und durfte 1858 die offizielle Festrede zum 700. Stadtgeburtstag Münchens im Rathaus halten. Er beschäftigte sich vor allem mit der bayerischen Geschichte unter den Wittelsbachern sowie mit der Münzkunde.

Der Architekt Karl Muffat war der Bruder von Karl August Muffat. Die Münchener Muffathalle ist nach den beiden Brüdern benannt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl August Muffat: Über das Gewicht und den Gehalt der österreichischen Pfennige von der Mitte des 13. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts und der böhmischen Groschen im 14. Jahrhundert. In: Abhandlungen der königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften [...] XII, I. Abteilung, 1872, S. 84 ff.
  • Muffat: Heinrich von Pfolspeunt (nicht Pfolsprunt), Bruder des deutschen Ordens. Ein medizinischer Schriftsteller des fünfzehnten Jahrhunderts, aus Bayern gebürtig. In: Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: phil.-historische Klasse, 1869, I, S. 564–570.
  • Karl August Muffat: Beiträge zur Geschichte des bayerischen Münzwesens unter dem Hause Wittelsbach vom Ende des 12. bis in das 16. Jahrhundert. München 1896.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]