Karl Clauss Dietel

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Clauss Dietel (2011)

Karl Clauss Dietel (* 10. Oktober 1934 in Reinholdshain) ist ein deutscher Gestalter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Clauss Dietel absolvierte von 1949 bis 1952 eine Ausbildung zum Maschinenschlosser in Glauchau. Er studierte 1953 bis 1956 an der Ingenieurschule für Kraftfahrzeugbau Zwickau und 1956 bis 1961 an der Weissensee Kunsthochschule Berlin. Anschließend arbeitete er als Formgestalter zunächst bis 1963 im „Zentrale Entwicklung und Konstruktion für den Fahrzeugbau“ Karl-Marx-Stadt. Ab 1963 wirkte er freischaffend. In seiner Diplomarbeit stellte er den Fahrzeugen der DDR aus gestalterischer Sicht ein negatives Urteil aus. Sie hätten meist das Prädikat „gestaltet“ nicht verdient bzw. seien als „nicht gestaltet“ zu bewerten.[1]

Ausgehend von seiner Diplomarbeit für einen PKW mit erstmals rundem Fahrzeugbug und aerodynamisch optimalen Vollheck gestaltete er 1962 für AWE Eisenach den Grundentwurf zum Wartburg 353. Die Innengestaltung dazu entwarf er zusammen mit Lutz Rudolph.

Zwischen 1963 und 1984 arbeitete Dietel an der Gestaltung von insgesamt sieben Nachfolgemodellen zum PKW Trabant, ab ca. 1965 gemeinsam mit Lutz Rudolph. Vier dieser Fahrzeuge wurden komplett entwickelt (1:1-Modelle, Windkanal, Testfahrten mit Musterfahrzeugen etc.) und standen praktisch vor der Serienfertigung, wurden jedoch nicht realisiert.[2]

VIII. Kongress des Verbandes Bildender Künstler der DDR, Berlin 1978. V. l. n. r.: Herbert Sandberg, Grafiker, Konrad Naumann, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der Bezirksleitung Berlin, Walter Womacka, Maler, Jo Jastram, Bildhauer, Kurt Hager, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, Willi Sitte, Maler, Bernhard Heisig, Maler, Paul Verner, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, Clauss Dietel, Klaus Wittkugel, Grafiker

Von 1967 bis 1975 unterrichtete er im Honorarauftrag an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein, danach an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg, deren Direktor er dann von 1986 bis 1990 war. Seit 1965 war er Mitglied des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands, später VBK/DDR. Von 1970 bis 1974 war er Vorsitzender der Sektion Formgestaltung/Kunsthandwerk des Verbandes. Von der Funktion eines der Vizepräsidenten des VBK, die er seit 1974 innehatte, trat er aus Protest gegen die Repressalien des Amtes für Industrielle Formgestaltung AIF der DDR am 25. Juni 1981 zurück.[3] In der Wendezeit war er 1988–1990 Präsident des VBK.

Clauss Dietel war Mitglied der SED und Mitglied der Bezirksleitung der SED in Karl-Marx-Stadt.[4]

Seit 1959 wurde er durch das MfS observiert, unter anderem im Zusammenhang mit der Künstlergruppe Clara Mosch in Karl-Marx-Stadt. Nach Rücktritt 1981 als VBK-Vizepräsident wurde daraus ein „Operativer Vorgang“ des MfS/DDR.

Besondere Beachtung fanden Dietels definierte Gestaltungsprinzipien. Unter anderem ist hier das Offene Prinzip zu benennen, das Entwürfe ermöglicht, die Zugang für Austausch, Pflege und Reparatur bieten. So können letztlich nicht nur technische Neuerungen an das Objekt angepasst werden, sondern ebenso die sich ändernden Ansprüche und Vorlieben der Nutzer. Eine anschauliche Umsetzung fand dieses Prinzip an den Kleinkrafträdern Simson S 50 und S 51.[5]

1984 wurde er zum Professor berufen. Diese Berufung wurde 1992 bestätigt.

Als erster ostdeutscher Gestalter erhielt Clauss Dietel am 25. September 2014 den vom Bundeswirtschaftsministerium als höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design verliehenen Bundesdesignpreis für sein Lebenswerk.[6] Dietel habe, so die Jury, die ostdeutsche Designentwicklung bis zur Jahrtausendwende maßgeblich mitgeprägt.[7]

Dietel lebt als freischaffender Formgestalter in Chemnitz.

Zitate, Konzepte, Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Offenes Prinzip, 1967
  • Zu Macht und Kultur im alten Sachsen: „in chemnitz wurde gearbeitet, um zu überleben; vom verkauf des erarbeiteten ließ es sich in leipzig leben und verlebt wurde das ganze in dresden“. 1976 gesprochen, 1977 veröffentlicht in Zeitschrift Bildende Kunst / DDR
  • Gebrauchspatina, 1971/72, Erstveröffentlichung in form+zweck
  • „Die großen 5 L“ (Langlebig, Leicht, Lütt, Lebensfreundlich, Leise)[8], 1981
  • Hand und Serielles – Unikat und Serie, 1983
  • Poesie des Funktionalen, 2000

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schreibmaschine Robotron Cella 1987

Gestaltung

  • Sportwagenstudie / Modell 1:5, Ing.-Schule KfZ.-Bau Zwickau, 1955
  • PKW-Modelle Diplomarbeit, Weissensee Kunsthochschule Berlin, 1960/61
  • Rundfunkgeräte „Heliradio“, K. C. Dietel und L. Rudolph, 1960–1991
  • Frontgestaltung LKW W 50 auf Basis Grundentwurf W 50 von Peter Thieme
  • Mokicks der Reihe Simson SR 4-2 K. C. Dietel, 1962–1967; Mokicks/Roller S 50 bis SR50C,
  • Realisierung Offenes Prinzip, K. C. Dietel, L. Rudolph, 1967–1990
  • Grundentwurf PKW AWE Wartburg 353, 1962, Innengestaltung K. C. Dietel und L. Rudolph 1963–1965
  • Kleinrechner D4a, 1963–64; Technische Universität Dresden / Lehmann
  • Aufschnittmaschine MS 1; 1964; FEUMA Gastromaschinen Gössnitz/Thür.
  • Pkw Trabant-Nachfolgefahrzeuge von P 603 bis P 601/W II, Sachsenring Zwickau, seriell nicht gefertigt, K. C. Dietel ab 1963 und mit L. Rudolph ab 1965; bis 1984
  • Lkw 515, 1013, L60 der IWL Ludwigsfelde, seriell nicht gefertigt, K. C. Dietel 1963–1974;
  • Lkw O 611 Robur Zittau; Bus O 611, VEB Karosseriewerke Halle, K. C. Dietel und L. Rudolph 1973–1976, Robur LO 3004 1993–1994
  • EDV-Anlage Großrechner R300, R21 Robotron, K. C. Dietel, teilweise mit C. Berndt, 1963–1967
  • Lochkarten-Stanzgerät, 1963; Zentronik Sömmerda
  • Magnetbandspeicher ZMB 30, ZMB 61 Carl Zeiss Jena, K. C. Dietel 1963–1970
  • Pallettieranlage, 1967, PAMA Freiberg
  • Modellstudie Schreibmaschine, 1. Preis Wettbewerb 1965, Schreibmaschinenwerke SWD Dresden
  • Schreibmaschinen Erika 50/60, Erika 110/120, SWD Dresden, 1965–1981
  • PKW „Repräsentant“, 1969, Sachsenring Zwickau / AWE Eisenach; mit E.Heinig, L. Rudolph
  • PKW-Studie 1971/72, AG Rat Bezirk Karl-Marx-Stadt / Kultur; mit L. Rudolph
  • Studie PKW-Bedienbereich, 1976, Kulturfond/DDR, mit L. Rudolph
  • SIMSON Motor M 531, 1976–78, mit L. Rudolph
  • Elektronische Schreibmaschine PKSM, 1981, SWD Dresden
  • Numerische Steuerung CNC 700, 1983–1985, Numerik Karl-Marx-Stadt
  • Schreibmaschine Robotron Cella, 1983–1985; Rechenelektronik Zella-Mehlis
  • Flachrundstrickmaschinen (FRJ 5480 bis FRJ 2000, 1982–1994, Elite-Diamant, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz)
  • Motorräder MZ ES 250/1, 1962 K. C. Dietel; MZ ETZ 125/150, MZ ETZ 251 1986–88, K. C. Dietel, L. Rudolph 1981–85, MZ Zschopau
  • Gastromaschinen Feuma, 1964–1992; Feuma Gössnitz
  • Elektrofahrrad „Cityblitz“, 1991; Elite-Diamant Chemnitz
  • Elektro-PKW „E-SAX“, Studie, 1991, BHL Limbach-Oberfrohna
  • Vakuumgießmaschine VGM 750, 1992; VG Kunststofftechnik Chemnitz
  • Laserschweißkopf, 1992/93, Thyssen Krupp Drauz Hohenstein-Ernstthal
  • Waggon REX Regionalexpress, Wettbewerbsbeitrag für DB AG, 1994; mit L. Rudolph, D. v. Amende
  • Laserschweissanlage CWL, 1990, für Krupp Drauz Ing.-Betrieb Hohenstein-E.
  • „Teampunkt“ – Kommunikationstresen, 1999, für Krupp Drauz Ing.-Betrieb Hohenstein-E.
  • Textilmaschinen Terrot, ab 2003; Terrot Strickmaschinen Chemnitz
  • Lasermaschinen Excimer 193-1, 2005, 3D-Micromac Chemnitz
  • Multifunktionstelefone Swingline I, Swingline II; K. C. Dietel und L. Rudolph 1995–1998; Sigma Chemnitz / Philips Bautzen
  • Schweißanlage Turboweld, Thyssen Krupp Ravensburg, 2007; installiert im Werk Duisburg
  • Heckenschere HQM, 2015, Mogatec Drebach

Architekturbezogene Arbeiten

  • Formgestaltungsprogramm Karl-Marx-Stadt / Chemnitz 1969
  • FDGB-Heim „Am Fichtelberg“ Oberwiesenthal, 1972–1975;
  • Wasserspiel „Kugelbrunnen“, VZ Yorckgebiet, Karl-Marx-Stadt / Chemnitz, 1972, mit R. Grütz
  • Deckenelemente Großer Saal / Palast der Republik Berlin, 1973–74; mit L. Rudolph, D. v. Amende
  • Bauplastik, Edelstahl, FDGB-Heim „Am Fichtelberg“, 1975
  • Bauplastik Edelstahl / Holz, Mensa Bergakademie Freiberg, 1975, mit H. Brockhage
  • „Konstruktive Plastik“ / „Teilung“; Brückenstraße Chemnitz, 1976–80
  • „Ehrenhain der Sozialisten“, Friedhof Wartburgstraße Chemnitz, 1976–81; mit H. Brockhage, G. Kohl, H. Schumann
  • „Garten der Freundschaft K.-M.-Stadt“, Wettbewerbsbeitrag, 1. Preis, 1976, mit L. Hahn, K. Wienke, H. Stephan,
  • Wasserspiel im Stadtbad Chemnitz, 1978–80
  • Oper Karl-Marx-Stadt / Chemnitz – Grundkonzept Rekonstruktion mit P. Koch; später mit K. H. Barth, G. Hauptmann, J. Krüger 1984–1992;
  • Farbbügel Schmidtbank-Passage Chemnitz, mit L. Rudolph, 1999;
  • Mercure-Hotel Chemnitz 1996–1998; Wasserwand, Lichtleitern „Himmelsleiter“
  • FDGB-Heim Schöneck 1978–1984;
  • Wasserspiel, Stadtbad Chemnitz 1981–1982;
  • "Raum der Stille" Bethanien-Kliniken Chemnitz 2003, mit Steffen Volmer
  • Hauszeichen für Stefan Heym, Chemnitz – an Geburts-, Wohnhaus; Edelstahl; 2003, 2007
  • Beitrag zu Wettbewerb „Rathausplatz Oelsnitz / Erzgebirge“, 2007; mit K.-L. Keller
  • Restaurant SCHALOM, chemnitz - Gestaltkonzept Material, Licht, Farbe, Eingangsüberdachung Edelstahl 2010-2012
  • Farbkonzept / Visuelle Kommunikation für Türme MESSE CHEMNITZ 2017
  • Farbkonzept Kino "Metropol" Chemnitz 2021

Freie Arbeiten

  • Plastik „Für Peter Mitterhofer“, 1979
  • Plastik „Das alte Neue“; Edelstahl / Holz, 1981, mit H. Brockhage
  • Plastik „Wandel“ vor Industriemuseum Chemnitz, 2007–2013
  • Plastik "Teilung" Brückenstraße Chemnitz 1976-´81

Arbeitsumweltgestaltung

  • Harlass-Gießerei Wittgensdorf 1974–1984; Leitung Konzeptionsgruppe
  • Krupp Drauz Hohenstein-Ernstthal 1991–1997;
  • Porsche AG Stuttgart 1994–1998 mit L. Rudolph;
  • VW Slovakia Bratislava 1992–2001, VW Sachsen / Mosel 1999–2000, VW Hannover 1998–2001 mit L. Rudolph;
  • Scherdel Marienberg ab 2008, u. a.

Signets, Produktgrafik

  • ab 1960, u. a. HELIRADIO (mit L. Rudolph); SIMSON, DIAMANT, FEUMA, IFA WTZ Hohenstein-E., Theater Zwickau-Plauen, M. Brandt – Gesellschaft Chemnitz, NUMERIK, BASEG, Automotive Cluster Ostdeutschland u. v. a.

Architektur

  • Krupp Drauz Hohenstein-Ernstthal, Werkserweiterung 1999–2002
  • Haus Freitag Chemnitz, 1999–2001
  • Pavillongruppe Schmidtbankpassage Chemnitz, 1999–2001
  • Umbau Kindergarten zu Betriebsstätte VG Kunststofftechnik Chemnitz; 1997–2001

Farbkonzepte, Visuelle Kommunikation

  • Neue Sächsische Galerie / Aktienspinnerei Chemnitz, 2000–2001
  • Bethanien-Kliniken Chemnitz, ab 2002, teilweise mit S. Volmer
  • Stadthalle Chemnitz, 2004–2006
  • Diakonissenkrankenhaus Dessau, 2004–2006

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Teilnahme an allen Bezirkskunstausstellungen Bezirk K.-M.-Stadt/Chemnitz seit 1965
  • Teilnahme an allen DDR-Kunstausstellungen Dresden seit 1962
  • Teilnahme an Ausstellungen „Gute Form“ bzw. später „DDR Form“ seit 1962 GRASSI Museum Angewandte Kunst Leipzig
  • „Für den Gebrauch“, K. C. Dietel und L. Rudolph, Meerane 1978–1979 Kleine Galerie des Kulturbund/DDR Meerane
  • „Suche nach Gestalt unserer Dinge“. K. C. Dietel und L. Rudolph, Karl-Marx-Stadt, Kunstsammlungen, 1985
  • „SEKTOR SIEBEN“, Plauen/Vogtland, 1998
  • „Clauss Dietel und Lutz Rudolph – Gestaltung ist Kultur“, Sammlung Industrielle Gestaltung Berlin, 24. Oktober 2002 bis 9. März 2003
  • „Clauss Dietel, Sachsen – Fahrzeugformen ab 1961“, Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, 14. November 2004 bis 23. Januar 2005
  • Teilnahme an „Im Designerpark“, 2004/2005, Darmstadt / Mathildenhöhe
  • Teilnahme an „Gebrauchsgut“, 2005, Kestner-Museum Hannover
  • Teilnahme an „Gute Form aus Sachsen“, Wasserschloss Chemnitz-Klaffenbach, 2011
  • „HELIRADIO – Moderne in Limbach-Oberfrohna“ Esche-Museum Limbach-O., 2014
  • Teilnahme an „Design DDR / BRD“ Neues Museum Nürnberg, 2015
  • Teilnahme an „Alles nach Plan?“, Haus der Geschichte Bonn / Kulturbrauerei Berlin, III/2016–I/2017
  • Teilnahme an „Farebna Sed – Buntes Grau“, Design Museum Bratislava, 10/2016–2/2017
  • Teilnahme an „Ostform – Formgestaltung in der DDR“, Sachsenlandhalle Glauchau, 2020
  • Teilnahme an „IV. Sächsische Landesausstellung“, Zwickau / AUDI-Bau, 7/2020–12/2020
  • „Trotzdem Chemnitz – Industrie, Brüche, Anspruch“. Galerie Denkart Chemnitz, 2. September–10. Dezember 2020

Vorträge

  • „Ostform“
  • „Unterm Rad“
  • „Marianne Brandt. 3 Zeiten“
  • „Avantgarde!?“
  • „Design oder Nichtsein – ist das eine Frage?“

Exponate in Ausstellungen und Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturpreis Rat des Bezirkes Karl Marx-Stadt / Chemnitz, 1969
  • Johannes-R.-Becher-Medaille des Kulturministeriums DDR, 1972
  • FDGB-Kunstpreis im Kollektiv für Gestaltung FDGB-Heim „Am Fichtelberg“, 1976
  • Wettbewerb „Freundschaftsgarten Karl-Marx-Stadt“, 1. Preis / im Kollektiv, 1976
  • Nationalpreis der DDR für Kunst und Kultur III. Klasse, 1980
  • Designpreis DDR im Kollektiv, 1984
  • FDGB-Kunstpreis im Kollektiv für Gestaltung Harlass-Giesserei Wittgensdorf, 1985
  • Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, 2014
  • DWB Sachsen Ehrenmitglied, 2014
  • „Goldenes Lenkrad“ Prag/Tschechien, 2018

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom aufrechten Sitz zum aufrechten Gang – die Gestalter K. C. Dietel und L. Rudolph, NDR TV, Autor Klaus Goldinger, Erstsendung 13. Dezember 1992
  • Zeitzeugeninterview Karl Clauss Dietel, Haus der Geschichte Bonn, 2015
  • Stop Styling, Film von Gregor Hutz, 2016
  • Die nie gebauten Autos – Made in GDR, MDR TV, 2018
  • Zur Gestaltung Tischrechner D4a der TU Dresden, Interview mit K. C. Dietel; Kustodie TU Dresden 2018

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • R. Magerkord: Clauss Dietel. Suche nach Gestalt unserer Dinge. Bezirkskunstmuseum Karl-Marx-Stadt, 1983/85.
  • Neue Sächsische Galerie Chemnitz, Jens Kassner: Clauss Dietel. Gestalter. Ed. Vollbart, Chemnitz 2001, ISBN 3-935534-02-7.
  • Jens Kassner (Hrsg.): Clauss Dietel und Lutz Rudolph – Gestaltung ist Kultur. Ed. Vollbart, Chemnitz 2002, ISBN 3-935534-05-1.
  • Clauss Dietel: Clauss Dietel – Texte. Sächsisches Industriemuseum, Chemnitz 2004, ISBN 3-934512-12-7.
  • Jens Kassner (Hrsg.): Ostform – Der Gestalter Karl Clauss Dietel. Ed. Vollbart, Chemnitz 2010, ISBN 978-3-935534-19-2.
  • K. C. Dietel: Gebrauchspatina. In: Klaus Thomas Edelmann (Hrsg.): Gestaltung denken. Grundlagentexte zu Design und Architektur. Birkhäuser, Basel 2010, ISBN 978-3-0346-0515-1.
  • Marlen Hobrack: Meine Jahre mit Erika. In: Mensch & Maschine. Freistaat Sachsen (Hrsg.). Res Publica Verlags GmbH, Dresden 2020 (monopol-magazin.de. In: Monopol. Abgerufen am 11. Juli 2020.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Automobilentwicklung im Sozialismus. In: Kraftfahrzeugtechnik. 6/1962, S. 225–229.
  2. Stop Styling – Teaser 2014. In: stop-styling.de. Abgerufen am 31. Dezember 2017.
  3. Günther Höhne: Besuch bei Clauss Dietel. Die ostdeutsche Designlegende im Gespräch. In: design report. 11/2004, ISSN 0932-3724, S. 42–47 (design-report.de).@1@2Vorlage:Toter Link/www.design-report.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) , abgerufen am 15. Oktober 2012 (keine Mementos).
  4. Günther Höhne: Was macht eigentlich Clauss Dietel? In: Monika Zimmermann (Hrsg.): Was macht eigentlich…? 100 DDR-Prominente heute. Ch. Links, Berlin 1994, ISBN 3-86153-064-3, S. 44–45 (Scan in der Google-Buchsuche).
  5. 2.7.2 Karl Clauss Dietel (Memento vom 30. April 2017 im Internet Archive). In: ddr-design.info, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  6. Heiko Kleinschmidt: Konstrukteur Hans Fleischer formte die Karosserie vom Wartburg. Eisenach. Die Ehrung für den Chemnitzer Gestalter Karl Clauss Dietel mit dem Bundesdesignpreis stößt in Eisenach auf Widerspruch. In: Thüringer Allgemeine. 20. September 2014, abgerufen am 5. November 2020.
  7. Karl Clauss Dietel erhält Bundes-Designpreis (Memento vom 18. August 2016 im Internet Archive). In: berlinonline.de, 23. September 2014.
  8. Die großen 5 L. In: form-gestaltung-ddr.de, abgerufen am 30. März 2017.