Karl Ernst Osthaus

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Karl Ernst Osthaus. Gemälde von Ida Gerhardi (1903). Das Gemälde ist ausgestellt im Osthaus-Museum Hagen.

Karl Ernst Osthaus (* 15. April 1874 in Hagen; † 25. März 1921 in Meran) war einer der wichtigsten deutschen Kunstmäzene und Kunstsammler des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Ernst Osthaus wurde am 15. April 1874 in Hagen als Sohn von Carl Ernst August Osthaus und Selma Emilie Funke geboren. Der Vater war Bankier der Essener Credit-Anstalt, die Mutter entstammte einer Industriellenfamilie. In der wachsenden Wirtschaft des Ruhrgebiets hatte es die Familie schnell zu Wohlstand gebracht. Karl Ernst Osthaus zeigte früh schöngeistige Neigungen, die jedoch bei seinem Vater auf wenig Verständnis stießen. Dieser schickte ihn nach dem im August 1892 bestandenen Abitur als kaufmännischen Lehrling in die Mühlenthaler Spinnerei nach Dieringhausen, deren Teilhaber er war, damit sich Karl Ernst Osthaus im Geschäftsleben beweisen konnte. Nach einem Nervenzusammenbruch erlaubte ihm sein Vater aber bereits nach kurzer Zeit den Abbruch der Lehre.[1]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Sommersemester 1893 studierte Osthaus Philosophie und Kunstgeschichte in Kiel, Berlin, Straßburg, Wien, Bonn und München. Während seines Studiums nahm er Kontakt zu rechten, nationalistischen Gruppen auf. So wurde er Mitglied des Vereins Deutscher Studenten Straßburg und Berlin.[2][3] Trotz dieser politischen Verortung entwickelte Osthaus einen zunehmend radikalen Kunstgeschmack. In dieser Zeit wurde er aber auch von Julius Langbehns Buch Rembrandt als Erzieher beeinflusst. In Anschluss an dessen Kritik an einer zunehmend degeniererten Kultur der Moderne entwickelte Osthaus die Idee, das Leben positiv durch die Förderung von Kunst und Kultur zu beeinflussen.[4] Neben Langbehn übte auch Friedrich Nietzsche Einfluss auf Osthaus aus, ebenso dessen Position als Mitarbeiter von Julius Meier-Graefe, Harry Graf Kessler und Alfred Lichtwark. So kam er in Kontakt zahlreichen der neuen Ideen, welche die Kunstwelt im Deutschland des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts prägten.[5]

1896 erbte Osthaus von seinen Großeltern mütterlicherseits ein Vermögen, das es ihm in Zukunft erlauben sollte, seine Ideen in die Tat umzusetzen.[5] Nach Abschluss des Studiums lebte er ab 1898 wieder in seiner Heimatstadt Hagen und heiratete dort 1899 Gertrud Colsman (1880–1975), die Tochter eines Textilfabrikanten aus Langenberg.

Kulturelle Tätigkeit in Hagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osthaus' erstes kulturelles Projekt in Hagen war die Errichtung eines Museums, das den Namen Folkwang-Museum trug. Es sollte ursprünglich die naturkundliche Sammlung von Osthaus beherbergen, der Schwerpunkt verlagerte sich jedoch bereits vor dessen Eröffnung hin zur Kunst. Zwischen 1898 und 1902 errichtete der Berliner Architekt Carl Gérard das Museumsgebäude im Stil der Neorenaissance, in dem heute das Osthaus Museum Hagen untergebracht ist. Die Innenausstattung führte der belgischen Künstler Henry van de Velde im Jugendstil aus. Der Kontakt mit dem belgischen Künstler und Designer kam zustande, nachdem Osthaus 1900 einen Aufsatz Meier-Graefes über diesen gelesen hatte. Dieser Moment wird als ästhetisches Bekehrungserlebnis, das Osthaus für die Moderne geöffnet habe, beschrieben.[5] Van de Velde nahm nicht nur die Innenausstattung des Museums vor, sondern beeinflusste auch die Kunstkäufe von Osthaus. Am 9. Juli 1902 wurde das Museum Folkwang als Kunstmuseum eröffnet. Im Souterrain blieb die naturwissenschaftliche Sammlung noch einige Zeit präsent, bis sie nach und nach vollständig aus der Präsentation verschwand.

Bereits 1901 erfolgte die Gründung der Folkwang-Malschule. Künstler wie Christian Rohlfs, Emil Rudolf Weiß, Reinhard Hilker, Jan Thorn Prikker und Milly Steger wurden von Osthaus nach Hagen eingeladen und hatten hier die Möglichkeit, sich befreit von wirtschaftlicher Not zu entfalten. Emil Nolde nannte das Museum ein „Himmelszeichen im westlichen Deutschland“.

Osthaus bemühte sich aber auch im weiteren Sinne, das soziale Leben durch Kunst zu gestalten. So regte er an, eine Künstlerkolonie, Werkstätten und ein Lehrinstitut zu gründen. In diesem Zusammenhang entstanden die von J. L. Matthieu Lauweriks geleitete „Hagener Silberschmiede“ und das „Hagener Handfertigkeitsseminar“.

Der Deutsche Werkbund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osthaus war Mitglied des Deutschen Werkbunds und regte 1909 schließlich die Gründung eines weiteren Museums an, des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, dessen Konzept und Arbeit in engem Zusammenhang mit den Zielen des Deutschen Werkbundes stand. Ebenfalls im Jahr 1909 wurde der Sonderbund in Düsseldorf als eine Vereinigung von Künstlern wie Walter Ophey, Max Clarenbach, August Deusser, Sammlern und Museumsleuten unter seinem Vorsitz gegründet. Das Ziel war es, die Förderung künstlerischer Aktivitäten und die Zusammenarbeit von Künstlern und Publikum zu betreiben.

Tragisches Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mausoleum im Hohenhof

1916 wurde Osthaus als ungedienter Landsturmmann zum Kriegsdienst eingezogen und zog sich dabei ein schweres Leiden zu, an dessen Folgen er schließlich 1921 in Meran starb. 1919 veröffentlichte Osthaus sein Buch „Grundzüge der Stilentwicklung“ im Folkwang-Verlag. Aufgrund dieses Werks verlieh ihm die Philosophische Fakultät der Universität Würzburg die Ehrendoktorwürde. Einen zweiten Ehrendoktor-Titel erhielt er von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Schon ein Jahr nach seinem Tod verkauften die Erben Osthaus’ den größten Teil seiner Kunstsammlungen an die Stadt Essen, die – unterstützt vom dort ansässigen Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat – ein attraktives finanzielles Angebot machte und in Essen das Museum Folkwang neu errichtete. Die Sammlungen des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe kamen zum Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld.

1899 hatte Osthaus den Fotografen Hermann Burchardt mit dem Ankauf der prachtvollen Holzvertäfelung eines Salons in einem Damaszener Wohnhaus beauftragt. Diese aus dem Jahr 1810 stammenden Holzkassetten fanden die Erben nach Osthaus’ Tod auf dem Dachboden seiner Villa und schenkten sie dem Dresdner Völkerkundemuseum. Dort wurden sie vor der Kriegszerstörung 1945 in Sicherheit gebracht, anschließend vergessen und erst 1997 im Museumsdepot wiedergefunden.[6] Der heute als „Dresdner Damaskuszimmer“ bekannte Fund stellt nach seiner sorgfältigen Restaurierung seit 2012 den Mittelpunkt der Dauerausstellung im Dresdner Japanischen Palais dar.[7][8]

Der Hagener Impuls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Hagener Impuls“ ist heute weltweit ein fester Begriff in der Kunstgeschichte, dennoch blieb die relativ kurze Zeit des Wirkens von Osthaus für die Stadt Hagen nicht mehr als ein Impuls. Heute setzt das Osthaus Museum Hagen die Tradition fort. In der Gartenanlage des Hohenhofs befindet sich heute das von Johannes Ilmari Auerbach 1922 geschaffene Grabmal von Osthaus, das 1971 von Meran nach Hagen überführt wurde.

Das Folkwang-Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Einfluss van de Veldes wurde das Folkwang-Museum zu einem Gesamtkunstwerk. Jedes Element wie Schmuckmotive, Ausstellungsvitrinen, Türklinken und Geländer waren zu einem harmonischen Ganzen verbunden. Dabei hatte van de Velde zum Ziel, eine von historischen Überresten befreite Formsprache zur Entfaltung zu bringen. Diese wurde durch organische Formen, Wellenlinien und helle Farben bestimmt. Dies führte zu einem neutraleren Museumsgebäude, in dem sich die Ausstellungsstücke entfalten konnten.[9]

Neben Werken von Paul Cézanne, Anselm Feuerbach, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ferdinand Hodler, Henri Matisse, George Minne, Pierre-Auguste Renoir, Auguste Rodin, Georges Seurat und Paul Signac sind es vor allem die Sammlungen europäischen Kunstgewerbes und außereuropäischer Kunst, die den Ruf des Museums in den ersten Jahren ausmachten. Zwar fanden sich solche Werke auch in anderen großen Kunstmuseen in Deutschland, jedoch konnte Osthaus als Privatperson deutlich freier Erwerbungen dieser Art tätigen.[10]

Die Gartenstadt Hohenhagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch vorbildliche Bauwerke versuchte Osthaus, seine Mitbürger zu gutem und modernem Bauen anzuregen und durch angewandte Kunst die Trostlosigkeit des Industriezeitalters zu durchbrechen. So entstanden Bauprojekte wie die Gartenstadt Hohenhagen mit dem Hohenhof (erbaut zwischen 1906 und 1908 nach Plänen von Henry van de Velde), die Arbeitersiedlung Walddorfstraße von Professor Richard Riemerschmid aus München und Einfamilienhäuser in der Gartenstadt Emst. Osthaus ursprünglicher Plan war großzügig angelegt und umfasste die Gesamtanlage Hohenhagen mit ihrem Zentrum Hohenhof sowie Achsen zu verschiedenen anderen Orten und Gebäuden auf dem Hochplateau der Gartenstadt Emst. Gartenanlagen, ein Museum, eine Schule sowie eine Künstlerkolonie sollte hier einen baulichen und geistigen Komplex entstehen lassen, für den u. a. Bruno Taut einen gläsernen Turm, ein Museumsgebäude, die Folkwang-Schule, ein Gebäude für den Folkwang-Verlag und verschiedene Platzanlagen entwarf. Neben Taut und van de Velde wirkten Peter Behrens, J. L. M. Lauweriks, Adolf Loos, August Endell und Walter Gropius mit.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reden und Schriften. Folkwang – Werkbund – Arbeitsrat. Hrsg. Rainer Stamm. König, Köln 2002.
  • Van de Velde. Leben und Schaffen des Künstlers. Hagen 1920.
  • Erinnerungen an Renoir. In: Feuer. Illustrierte Monatszeitschrift für Kunst und Künstlerische Kultur. Band 1, Saarbrücken 1919/1920, S. 313–318.
  • Grundzüge der Stilentwicklung. Folkwang, Hagen 1918, 1919.
  • Lebenslauf. Anlage zu Grundzüge der Stilentwicklung. Dissertation. Universität Würzburg. Hagener Verlagsanstalt, Hagen 1918, S. I–VI.
  • Der Bahnhof. In: Der Verkehr. Jahrbuch des Deutschen Werkbundes 1914. Jena 1914, S. 33–41.* Das Schaufenster. In: Die Kunst in Industrie und Handel. Jahrbuch des Deutschen Werkbundes 1913. Jena 1913, S. 59–69.
  • Museum Folkwang. Moderne Kunst, Plastik, Malerei, Graphik. Band 1. Hagen 1912.
  • In: Im Kampf um die Kunst. Die Antwort auf den „Protest Deutscher Künstler“ mit Beiträgen deutscher Künstler, Galerieleiter, Sammler und Schriftsteller. München 1911, S. 16–19.
  • mit Heinrich Reifferscheid: Alte Bauten der Stadt Hagen i. W. und ihrer näheren Umgebung. Grafik-Mappe mit Radierungen. Folkwang, Hagen 1904. (Nachdruck: Lesezeichen, Hagen 1993, ISBN 3-930217-00-7)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tayfun Belgin, Christoph Dorsz (Hrsg.): Der Folkwang Impuls. Das Museum von 1902 bis heute. Katalog zur Ausstellung im Osthaus Museum Hagen, 21. Oktober 2012 bis 13. Januar 2013. Lüdenscheid 2012, ISBN 978-3-942831-53-6.
  • Rouven Lotz, Katja Stromberg: August Endell und Karl Ernst Osthaus. Projekte für die Gartenvorstadt Hohenhagen. In: Nicola Bröcker, Gisela Möller, Christiane Salge (Hrsg.): August Endell. 1871–1925. Architekt und Formkünstler. Petersberg 2012, ISBN 978-3-86568-654-1.
  • Rouven Lotz: Der Hagener Hohenhof – Das Landhaus für Karl Ernst Osthaus von Henry van de Velde. Hagen 2009, ISBN 978-3-932070-89-1.
  • Rouven Lotz: Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe. Das Bahnhofsfenster von Johan Thorn Prikker in Hagen. In: Myriam Wierschowski (Hrsg.): „mit der Sonne selbst malen“ – Johan Thorn Prikker und der Aufbruch der Moderne in der Glasmalerei. Ausstellungskatalog. Linnich 2007, ISBN 3-9810046-2-0.
  • Andrea Sinzel: Die Idee aber will weiter wachsen. Planung und Bau der Hagener Arbeitersiedlung „Walddorf“ durch Richard Riemerschmid. (Mit einem Beitrag von Christina Bleszynski) Neuer Folkwang Verlag im Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen 2002, ISBN 3-926242-44-2.
  • Lutz Jahre: Der Folkwang-Verlag. Weltmuseum in Buchform. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. Frankfurt am Main 80, 168.2001, S. 551–555. ISSN 0940-0044
  • Manfred Osthaus: Briefe an Karl Ernst Osthaus. (= Patrimonia. Band 189). Hrsg. von der Kulturstiftung der Länder in Verbindung mit dem KEOM Hagen. Hagen/ Berlin 2000. ISSN 0941-7036
  • Rainer Stamm: Der Folkwang-Verlag. Auf dem Weg zu einem imaginären Museum. Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-7657-2188-3.
  • Barbara Gerstein, Regine Sonntag: Osthaus, Karl Ernst. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 624 f. (Digitalisat).
  • Birgit Schulte (Hrsg.): Auf dem Weg zu einer handgreiflichen Utopie. Die Folkwang-Projekte von Bruno Taut und Karl Ernst Osthaus. Neuer Folkwang-Verlag im Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen 1994, ISBN 3-926242-15-9.
  • Herta Hesse-Frielinghaus (Hrsg.): Emil und Ada Nolde – Karl Ernst und Gertrud Osthaus. Briefwechsel. Bouvier Verlag Herbert Grundmann, Bonn 1985, ISBN 3-416-01879-6.
  • Hans Kruse: Karl Ernst Osthaus. In: Karl Maßmann, Rudolf Paul Oßwald (Hrsg.): VDSter – 50 Jahre Arbeit für Volkstum und Staat. Den Vereinen Deutscher Studenten zum 6. August 1931 gewidmet. Berlin 1931, S. 146–154.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karl Ernst Osthaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Erben, Karl Ernst Osthaus, Lebensweg und Gedankengut, in: Hertha Hesse-Frielinghaus et al., Karl Ernst Osthaus. Leben und Werk, Recklinghausen 1971, ISBN 3-7647-0223-0. S. 22-24.
  2. Hans Güldner, Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten: Verzeichnis der Ehrenmitglieder und Alten Herren. Gütersloh 1899, S. 26.
  3. James J. Sheehan, Geschichte der deutschen Kunstmuseen, München 2002, ISBN 3-406-49511-7. S. 262.
  4. James J. Sheehan, Geschichte der deutschen Kunstmuseen, München 2002. S. 212 und 262f.
  5. a b c James J. Sheehan, Geschichte der deutschen Kunstmuseen, München 2002. S. 263.
  6. Claudia Ott: Die Inschriften des Damaskuszimmers im Dresdner Völkerkundemuseum. In: Lorenz Korn, Eva Orthmann, Florian Schwarz (Hrsg.): Die Grenzen der Welt. Arabica et Iranica ad honorem Heinz Gaube. Reichert, Wiesbaden 2008, S. 211.
  7. Das Dresdner Damaskuszimmer und Wohntextilien aus dem Orient. (Memento vom 8. April 2015 im Webarchiv archive.is) Museum für Völkerkunde Dresden
  8. Das Dresdner Damaskuszimmer und Wohntextilien aus dem Orient. Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  9. James J. Sheehan, Geschichte der deutschen Kunstmuseen, München 2002. S. 264.
  10. James J. Sheehan, Geschichte der deutschen Kunstmuseen, C.H.Beck, München 2002. S. 252.