Karl Friedrich Stellbrink

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Karl Friedrich Stellbrink

Karl Friedrich Stellbrink (* 28. Oktober 1894 in Münster; † 10. November 1943 in Hamburg) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pastor in Lübeck. Kurz nach dem alliierten Luftangriff des 28. /29. März 1942 auf Lübeck, bei dem 320 Personen getötet, über 700 verletzt, 16.000 Menschen obdachlos sowie große Teile der Altstadt zerstört wurden, äußerte Stellbrink sich von der Kanzel herab kritisch über die Politik der Nationalsozialisten. Einige Tage später wurde er von der Gestapo verhaftet und kurze Zeit später in einem Prozess vor dem Volksgerichtshof mit drei katholischen Geistlichen zum Tode verurteilt. Am 10. November wurden die vier in Hamburg hingerichtet. Sie gelten als die Lübecker Märtyrer.

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Friedrich Stellbrink war das zweite Kind des Oberzollsekretärs Karl Stellbrink und seiner Frau Helene Kirchhoff. Ab 1904 besuchte er das humanistische Gymnasium Leopoldinum in Detmold, dann wechselte er nach Spandau und verließ 1913 nach der Mittleren Reife die Schule. Nach erfolgloser Bewerbung an der Kunstakademie in Düsseldorf, weil er das vorgeschriebene Alter noch nicht erreicht hatte, wandte er sich der Theologie zu.[1] 1913 trat er in das Diaspora-Seminar der preußischen Landeskirche in Soest ein, das speziell für den Dienst im Ausland vorbereitete.

Der Erste Weltkrieg verzögerte seine Ausbildung. Im Februar 1915 wurde er als Soldat eingezogen und kam an die Westfront, wo er am 14. Januar 1916 so schwer verwundet wurde, dass die linke Hand versehrt blieb.

Als „50 % kriegsversehrt“ wurde Stellbrink am 1. Oktober 1917 aus dem Kriegsdienst (Heerdienst) nach Berlin entlassen. Hier leistete er soziale Arbeit für die Kirche und einen Kinderrettungsverein, leitete einen Männer- und Jünglingsverein und bereitete sich auf seine Reifeprüfung vor. Das Abitur bestand er am 31. März 1919; ein Jahr später legte er die Abschlussprüfung am Predigerseminar Soest ab. Für ein knappes Jahr kam er nun als Vikar nach Barkhausen im Synodalbezirk Minden. Am 5. März 1921 heiratete er die Lehrerin Hildegard Dieckmeyer. Kurz danach wurde er in Witten für das geistliche Amt in Übersee ordiniert.

Auslandsaufenthalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. April 1921 schiffte er sich mit seiner Frau von Hamburg aus nach Brasilien ein, traf in Rio Grande do Sul ein, setzte seinen Weg fort nach Porto Alegre und wurde als Seelsorger in Arriva de Padre bei Pelatos eingeteilt. Dort begann er am 1. Juni 1921 seinen Dienst als Pastor deutscher Siedler und wechselte einige Jahre später in die Gemeinde Montalverne bei Santa Cruz. Die Familie blieb acht Jahre in Brasilien; ihre vier Kinder wurden dort geboren.[2]

Stellbrink war schon zu dieser Zeit Mitglied in mehreren völkischen Organisationen, unter anderem im Alldeutschen Verband.

Pfarrstellen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lutherkirche in Lübeck

Im Sommer 1929 beschloss er nach einem Urlaub in der Heimat nicht nach Brasilien zurückzukehren, sondern sich in Deutschland um eine Pastorenstelle zu bewerben. Nach einem Examen (das für ihn als Nicht-Volltheologen nötig war) wurde er 1930 Pfarrer in Steinsdorf bei Weida in Thüringen. Einige Gemeindeglieder beschwerten sich schriftlich über Stellbrinks „herrisches Wesen“ und seine „politisierenden Reden“. Stellbrink ergriff offen Partei für die NSDAP und die Deutschen Christen und vertrat nach Ansicht von Hansjörg Buss ein „völkisch-rassistisches Weltbild“.[3]

1930 trat Stellbrink der NSDAP bei[4] und danach dem stark völkisch geprägten Bund für Deutsche Kirche, der als „evangelische Bruderschaft mit stark nationalem Charakter“ charakterisiert wird.[5][6] In einem biografischen Artikel heißt es: „National gesonnen <sic!> und gesellschaftspolitisch engagiert, hatte S[tellbrink] nach seiner Rückkehr aus Brasilien große Sympathie für Hitler und die NSDAP“.[7]

Im Frühjahr 1934 bewarb er sich erfolgreich als Nachfolger von Hauptpastor Wilhelm Mildenstein für die Pfarrstelle des ersten Bezirks der Lübecker Lutherkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Lübeckischen Staate und trat sein Amt im Juni 1934 an. Die Lutherkirche galt in dieser Zeit als Hochburg der Deutschen Christen in Lübeck, wie zum Beispiel des Pastors und NSDAP-Senators Ulrich Burgstaller, denen sich Stellbrink aber nicht anschloss. Als Individualist grenzte er sich von den Deutschen Christen und von der Bekennenden Kirche ab.[8]

Wandlung und Gegnerschaft zur NSDAP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1934 legte Stellbrink seine Parteiämter nieder; vermutlich veranlassten ihn antikirchliche Strömungen in Partei und Staat sowie ständige Konflikte zwischen Hitler-Jugend und Evangelischer Jugend zu diesem Schritt.[9] Sein Pflegebruder wurde aus der HJ ausgeschlossen, weil er den Gottesdienst besuchte statt den zeitgleich stattfindenden Dienst der HJ. Seine Kinder traten aus der HJ aus. Stellbrink half einer benachbarten jüdischen Familie und wurde zum Kritiker des Regimes. Nach mehreren Verwarnungen durch die Geheime Staatspolizei wurde Stellbrink 1937 wegen parteischädigender Kritik aus der NSDAP ausgeschlossen; schon vorher war er aus dem Bund für Deutsche Kirche ausgetreten. Ab 1937 wurde er von der Gestapo überwacht.[10]

Seine ablehnende Haltung gegenüber dem Krieg, in dem ein Pflegesohn Stellbrinks 1940 fiel, verstärkte seine Gegnerschaft zum Regime. Die so genannte Euthanasie, von der er seit Sommer 1941 Kenntnis hatte, lehnte er entschieden ab.[11] Ab 1941 stand er in freundschaftlichem Kontakt mit dem römisch-katholischen Kaplan Johannes Prassek, mit dem er Predigten Clemens August Graf von Galens und Informationen von abgehörten „Feindsendern“ austauschte, die er auch an andere weitergab. Stellbrink schloss sich allerdings nicht der Bekennenden Kirche an, blieb in der Landeskirche isoliert und suchte stattdessen den Kontakt zu den römisch-katholischen Geistlichen der Herz-Jesu-Kirche.

Nach dem schweren Bombenangriff auf Lübeck in der Nacht zum Palmsonntag vom 28. März auf den 29. März 1942 soll Stellbrink in seiner Predigt im Konfirmationsgottesdienst am Palmsonntag unmittelbar danach gesagt haben, dass Gott mit mächtiger Sprache geredet habe, und „Ihr werdet wieder beten lernen.“[12] Das wurde in einem Gestapo-Bericht so dargestellt und verbreitete sich „wie ein Lauffeuer“ in der Stadt, dass Stellbrink den Angriff als „Gottesgericht“ gedeutet habe, wodurch „die Bevölkerung … auf das äußerste erregt“ worden sei.[13]

Ein Beauftragter der Gestapo suchte den Kirchenrat auf. Dieser ordnete ein Disziplinarverfahren an und enthob Stellbrink seines Amtes. Am 8. April wurde Stellbrink bei der Vorsprache bei der Gestapo verhaftet und in das Gefängnis Lauerhof eingeliefert. Die Versorgungsbezüge entfielen, die Familie wurde isoliert und die Kirche half nicht.[14]

Prozess und Hinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg, Untersuchungsgefängnis Holstenglacis, Holstenglacis 3: Stolpersteine für die in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg, Holstenglacis hingerichteten Lübecker Märtyrer

Im Saal 40 des Lübecker Landgerichts im Burgkloster in der Großen Burgstraße wurden 20 Lübecker Christen vom zweiten Senat des Berliner Volksgerichtshofes am 22.–24. 1943 angeklagt. Das Verfahren und Urteil gegen Stellbrink wurde am Vormittag des 23. Juni 1943 durchgeführt. Das schriftliche Todesurteil umfasste mehrere Seiten und wurde vom Vizepräsidenten des Volksgerichtshofs Wilhelm Crohne als Vorsitzendem und dem Landgerichtsdirektor Preußner unterzeichnet.[15] Zusammen mit den römisch-katholischen Kaplänen der Lübecker Herz-Jesu-Gemeinde Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange, die mit Stellbrink einen Protestbrief von Bischof Theophil Wurm an Reichsinnenminister Frick vom 19. Juli 1940 und die sogenannte Galen-Predigt öffentlich machten,[16] wurde er im Juni 1943 vom Volksgerichtshof wegen „Wehrkraftzersetzung“, „landesverräterischer Feindbegünstigung“ sowie wegen „Vergehen gegen das Rundfunkgesetz“ und „Vergehen gegen das Heimtückegesetz“ angeklagt, am 23. Juni zum Tode verurteilt[17] Am 10. November 1943 wurden die vier Märtyrer ab 18:20 Uhr im Abstand von drei Minuten und in der Reihenfolge Müller, Prassek, Lange, Stellbrink in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg am Holstenglacis durch Scharfrichter Friedrich Hehr[18] mit dem Fallbeil hingerichtet.[19]

Historische Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehabilitierung durch Kirche und Staat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1945 gewährte die Kirchenleitung der Familie Stellbrinks eine Versorgungsrente und widerrief damit postum die Entlassung Stellbrinks aus dem Dienst der Landeskirche. Am zweiten Jahrestag der Hinrichtung der Lübecker Märtyrer schloss sich mit Senior Pautke der leitende Geistliche der Lübecker Landeskirche der besonders von der römisch-katholischen Kirche getragenen Deutung des Todes der vier Lübecker Geistlichen Prassek, Lange, Müller und Stellbrink als Martyrium an. Diese Würdigung war nicht unumstritten. Aus den Kreisen der Bekennenden Kirche wurde u. a. eingewandt, Stellbrink habe „mit krassen Worten […] das Alte Testament beschimpft“ und sein Leben „nicht im Kampf um das Evangelium“, sondern „im politischen Kampf gegen das Dritte Reich“ verloren.[20] Diese Einwände riefen ihrerseits Widerspruch hervor. 1959 beschloss der Lübecker Kirchenrat ein „alljährliches Gedenken“ aller vier Hingerichteten. Durch das Todesurteil verlor Stellbrink nach damaligem Recht sämtliche Besoldungs- und Versorgungsansprüche. Am 18. Juni 1945 wurde der Witwe von Stellbrink vom neu zusammengesetzten Kirchenrat die Versorgung eines im Amt verstorbenen Pastors zuerkannt.[21] 1993 erwirkte der damalige Lübecker Bischof Karl Ludwig Kohlwage zusammen mit dem Rechtsanwalt und ehemaligen Landesjustizminister Heiko Hoffmann anlässlich des 50. Jahrestages der Hinrichtung die förmliche Aufhebung von Stellbrinks Todesurteil.

„Die Kirchenleitung ehrt in Karl-Friedrich Stellbrink einen Pastor, der in der Bindung an das Wort Gottes und geleitet durch sein Gewissen immer deutlicher und immer klarer das Unrecht eines totalen Regimes erkannte und kritisierte. Er ist den schweren Leidensweg eines Zeugen der evangelischen Wahrheit gegangen, der sein Leben für die von ihm erkannte Wahrheit geben mußte.

Die vier Lübecker Märtyrer stehen für die Kirche Jesu Christi, die nicht lavieren und sich nicht in den Dienst des Unrechts stellen darf.“

Auszug aus: Die Lübecker Märtyrer – eine Stellungnahme der Kirchenleitung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, am 24. Juni 1993, Bischof Karl Ludwig Kohlwage.[22]

Das gemeinsame Schicksal Stellbrinks und seiner drei römisch-katholischen Amtskollegen ist für die ökumenischen Beziehungen zwischen der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche von Bedeutung.

Bei der Seligsprechung der drei katholischen Geistlichen der vier Lübecker Märtyrer am 25. Juni 2011 in Lübeck gedachte Kardinal Walter Kasper in seiner Predigt ausdrücklich auch des Protestanten Stellbrink.[23][24] Die Evangelische Kirche in Deutschland erinnert mit einem Gedenktag im Evangelischen Namenkalender am 10. November an Stellbrink.[25] Die Römisch-katholische Kirche führt Karl Friedrich Stellbrink in ihrem Deutschen Martyrologium des 20. Jahrhunderts als Märtyrer auf.[26]

Kritiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stellbrink hatte nach Einschätzung von Hansjörg Buss den Vorstellungen eines „rückwärtsgewandten übersteigerten Nationalismus“ und einer „religiös fundierten und rassisch definierten Volksgemeinschaft“ angehangen.[27] Zweifellos stand Stellbrink der Demokratie ablehnend gegenüber. Zeitgenossen galt er als „schwierig“, als „Wahrheitsfanatiker“, teils auch „als unangenehm empfundene Persönlichkeit“.[28] Das Gedenken an ihren Tod wird seit den 1960er Jahren von einer kritischen Auseinandersetzung mit den Biografien der vier Geistlichen begleitet.[29] Oftmals wird Stellbrinks „gebrochene Biografie“ benannt, meist verbunden mit dem „Interpretationsschema des Geläuterten“. Der Historiker Hansjörg Buss vertritt die Ansicht, „dass eine historisch fundierte und kritische Auseinandersetzung mit Pastor Stellbrink nicht stattgefunden“ habe.[30]

Gedenkorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel in Wallanlagen beim Untersuchungsgefängnis Hamburg

Seit 1945 trafen sich jährlich am 10. November zunächst die ehemaligen Mithäftlinge, später Laien und Geistliche der beiden Gemeinden.[31] Nach Stellbrink sind Straßen in Hamburg, Lübeck und anderen Orten benannt; sie erinnern an seine Verfolgung durch die nationalsozialistische Terror-Justiz.

Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stellbrinks Nachlass wurde im April 2015 von der Familie dem Archiv der Hansestadt Lübeck übergeben.[32]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Else Pelke: Der Lübecker Christenprozess 1943. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1961.
  • Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994
  • Rolf Saltzwedel: Die Luthergemeinde in Lübeck während der Zeit des Nationalsozialismus. In: Der Wagen 1995/96 (1995), S. 119–138.
  • Peter Voswinckel: Nach 61 Jahren komplett. Abschiedsbriefe der Vier Lübecker Märtyrer im historischen Kontext. In: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde 85 (2005), S. 279–330.
  • Heiko Hoffmann, Karl Ludwig Kohlwage: Karl Friedrich Stellbrink. In: Isabella Spolovnjak-Pridat, Helmut Siepenkort (Hrsg.): Ökumene im Widerstand. Der Lübecker Christenprozeß 1943. 3. Auflage. Schmidt-Römhild, Lübeck 2006, S. 11–19.
  • Harald Schultze, Andreas Kurschat (Hrsg.): „Ihr Ende schaut an …“ Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2006, S. 27, 36, 74f., 446–448; 2. Auflage, 2008, S. 478–480.
  • Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche. Anmerkungen zu dem Lübecker Pastor Karl Friedrich Stellbrink. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 55 (2007), H. 7/8, S. 624–644.
  • Franz Mecklenfeld, Petra Kallies, Regina Pabst (Hrsg.): Denn sie waren Freunde Gottes. Dokumentation des Lübecker Märtyrer-Gedenkens 2003 bis 2008. Römisch-Katholische Kirche, Dekanat Lübeck und Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Lübeck, 2009.
  • Martin Thoemmes: Karl Friedrich Stellbrink. In: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck. Band 11, Wachholtz Verlag Neumünster 2000, ISBN 3-529-02640-9, S. 350–352; aktualisierte Fassung in: Neue Lübecker Lebensläufe. Herausgegeben im Auftrag des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde von Alken Bruns, Neumünster 2009, ISBN 978-3-529-01338-6, S. 569–572.
  • Wolf-Dieter Hauschild: Märtyrergedenken in der evangelischen Kirche. In: Zeitschrift für Kirchengeschichte 120 (2009), S. 323–339.
  • Peter Voswinckel: Abwege des Nationalprotestantismus und die Umkehr des Pastors Karl-Friedrich Stellbrink (1894–1943). Neue Perspektiven der Kirchengeschichtsschreibung durch ökumenische Perspektiven. In: Der Wagen 2010, ISBN 978-3-87302-113-6, S. 43–71.
  • Peter Voswinckel: Geführte Wege. Die Lübecker Märtyrer in Wort und Bild. Butzon & Bercker, Hamburg 2010, ISBN 978-3-7666-1391-2.
  • Peter Voswinckel: Dokumente zum Thema Lübecker Märtyrer 1941–1945, im Auftrag des Kulturbüros der Hansestadt Lübeck, gefördert von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, zusammengestellt von Peter Voswinckel. (Ohne Verlag), Lübeck Juni 2011.
  • Martin Thoemmes: „Sag niemals drei, sag immer vier“. Das Gedenken an die Lübecker Märtyrer von 1943 bis heute. Ansgar, Hamburg 2012, ISBN 978-3-932379-93-2.
  • Ann-Helena Schlüter: ''Frei wie die Vögel: Die Helden von Lübeck – Eine Erzählung gegen das Vergessen'', SCM Hänssler (23. August 2018), ISBN 978-3-7751-5865-7.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Widerstehen im Geiste Christi – Die Lübecker Märtyrer. Dokumentarfilm von Jürgen Hobrecht, Copyright Polis Film, Berlin 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Karl Friedrich Stellbrink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994
  2. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994. S. 28–29.
  3. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 626–628.
  4. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 627.
  5. Else Pelke: Der Lübecker Christenprozeß 1943. Mainz 1961, S. 187.
  6. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994
  7. Harald Schultze, Andreas Kurschat (Hrsg.): „Ihr Ende schaut an …“. S. 447.
  8. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994. S. 30–31.
  9. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 628–637
  10. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994. S. 32.
  11. Harald Schultze, Andreas Kurschat (Hrsg.): „Ihr Ende schaut an …“. S. 447; Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 634.
  12. Der genaue Wortlaut dieser Predigt ist nicht überliefert; diese Darstellung folgt der 1946 aufgeschriebenen Erinnerung der Tochter, siehe Else Pelke (Lit.), S. 176
  13. Peter Voswinckel: Geführte Wege. Die Lübecker Märtyrer in Wort und Bild. Butzon & Bercker / St. Ansgar Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-7666-1391-2, S. 118, 207.
  14. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994. S. 32.
  15. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994, S. 55–65.
  16. Kurt Nowak: Widerstand, Zustimmung, Hinnahme. Das Verhalten der Bevölkerung zur „Euthanasie“. In: Norbert Frei (Hrsg.): Medizin und Gesundheitspolitik in der NS-Zeit (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer). R. Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-486-64534-X, S. 235–251; hier: S. 246.
  17. VGH, 23. Juni 1943 – 2 H 64/43 in: OpinioIuris – Die freie juristische Bibliothek.
  18. Ökumenischer Widerstand endete unter dem Fallbeil auf www.evangelisch.de
  19. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994, S. 74.
  20. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 640.
  21. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994
  22. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994, S. 76–79.
  23. Tausende bei Seligsprechung von Nazi-Widerständlern in Lübeck. (Memento vom 17. Juli 2011 im Internet Archive) In: Lübecker Nachrichten online vom 25. Juni 2011
  24. Tausende bei Seligsprechung der Märtyrer. (Memento vom 26. Juni 2011 im Internet Archive) In: NDR.de, 25. Juni 2011
  25. Karl Friedrich Stellbrink im Ökumenischen Heiligenlexikon
  26. Erzbistum Köln (Hrsg.): Ökumene der Martyrer – Glaubenszeugen aus dem deutschen Martyrologium des 20. Jahrhunderts.
  27. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 636.
  28. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 637.
  29. Else Pelke: Der Lübecker Christenprozeß.
  30. Hansjörg Buss: Ein Märtyrer der evangelischen Kirche … S. 643.
  31. Brigitte Templin und Ingaburgh Klatt: „Lösch mir die Augen aus ...“ – Leben und gewaltsames Sterben der vier Lübecker Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sonderdruck: Herausgeber Burgkloster zu Lübeck/Amt für Kultur der Hansestadt Lübeck, Lübeck 1994, S. 76.
  32. Martin Thoemmes: Pastor Stellbrinks Nachlass ist in Lübeck angekommen. in Lübeckische Blätter 180 (2015), Heft 8, S. 137