Karl Krug (Maler)

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Karl Krug (* 10. Oktober 1900 in Leipzig; † 8. März 1983 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstätte Karl Krug auf dem Südfriedhof in Leipzig

Nach einer Lehre als Maschinenbauzeichner, nachfolgendem Militärdienst und Anstellungen als Betriebstechniker studierte Krug ab 1921 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Alois Kolb und Hans Soltmann. Ab 1925 erfolgten Studienreisen nach Italien und Schleswig-Holstein. 1930 wurde Krug mit dem Ernst-Keil-Stipendium der Akademie in Leipzig ausgezeichnet. Von 1939 bis 1947 leistete er Militärdienst und geriet in norwegische Kriegsgefangenschaft. 1943 wurde sein Atelier und alle darin befindlichen Kunstwerke zerstört. Von 1950 bis 1965 war er als Lehrer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und Leiter der Werkstatt für Radierung und Kupferstich tätig. 1975 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Leipzig.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1931: 1. Große Leipziger Kunstausstellung, Leipzig
  • 1955, 1959, 1961, 1965, 1972, 1974, 1979, 1985: Bezirkskunstausstellung, Leipzig
  • 1962, 1967, 1972, 1977, 1982: Kunstausstellung der DDR, Dresden
  • 1965: 500 Jahre Kunst in Leipzig, Leipzig
  • 1969: Kunst und Sport, Leipzig
  • 1974: Altes Museum, Berlin
  • 1984: Alltag und Epoche, Berlin
  • 1984: Kunst in Leipzig 1949–1984, Leipzig
  • 1985: Künstler im Bündnis, Erfurt

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nationalgalerie Berlin – Kunst in der DDR, Leipzig: Seemann Verlag, 2003, ISBN 3-86502-077-1
  • Carola Schönfeld, Freundeskreis Karl Krug e.V. (Hrsg.): Malerei, Grafik. Eine Werkübersicht. Karl Krug, Leipzig : Passage-Verlag, 2010, ISBN 978-3-938543-81-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]