Karl Müller (Astronom)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karl Müller (* 1866; † 1942) war ein Staatsbediensteter und Amateurastronom.

Gemeinsam mit Mary Adela Blagg schuf er als Ruheständler 1935 für die Internationale Astronomische Union (IAU) die erste einheitliche und international gültige Nomenklatur für Mondkrater. [1][2] Müller lebte in Wien.

Nach ihm wurde der Mondkrater Müller benannt.

Werke[Bearbeiten]

  • mit Mary A. Blagg: Named lunar formations. 2 Bände (Bd. 1: Katalog; Bd 2: Karten). P. Lund – Humphries & Co, London 1935.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ewen A. Whitaker: Mapping and naming the moon. A History of Lunar Cartography and Nomenclature. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1999, ISBN 0-521-62248-4, S. 160.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDie wissenschaftliche Erforschung des Erdmondes, Caroline Ljubicic, BORG Lauterach, 1995. Abgerufen am 21. März 2009 (PDF; 205 kB).