Karl Oertel (Maler)
Karl Oertel (* 20. Mai 1890 in Karlsruhe; † 1979 ebenda) war ein deutscher Maler.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen 1908 und 1910 besuchte er die Kunstgewerbeschule Karlsruhe. Anschließend setzte er seine künstlerische Ausbildung von 1910 bis 1912 an der Kunstakademie Karlsruhe fort. Dort war er ein Schüler von Walter Georgi. Zwischen 1912 und 1918 leistete er Wehrdienst, Kriegsdienst und geriet in Gefangenschaft. 1918 kehrte er an die Kunstakademie Karlsruhe zurück, wo er bis 1926 studierte und ein Meisterschüler von Albert Haueisen war, einem Vertreter der klassisch-figurativen Malerei. 1926 übernahm er den Stukkateurbetrieb seines Vaters, den er bis 1965 leitete. Während des Zweiten Weltkrieges ging 1944 sein gesamtes künstlerisches Werk verloren. Von 1944 bis 1950 wohnte Oertel in Überlingen am Bodensee, anschließend wieder in Karlsruhe. Dort lehrte er als Dozent an der Volkshochschule und leitete die Galerie des Deutschen Bücherbundes. Er starb 1979 in Karlsruhe.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Oertel, Karl. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. 571 (biblos.pk.edu.pl).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Karl Oertel. In: Kunst in Karlsruhe, 1900–1950. Ausstellung im Badischen Kunstverein, Karlsruhe, 24. Mai – 19. Juli 1981 / Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Müller, Karlsruhe 1981, ISBN 3-7880-9661-6, S. 158.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oertel, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1890 |
| GEBURTSORT | Karlsruhe |
| STERBEDATUM | 1979 |
| STERBEORT | Karlsruhe |