Karl Opfermann

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Karl Opfermann (* 28. September 1891 in Rødding Kommune (Nordschleswig); † 7. März 1960 in Ahrensburg) war ein deutscher Holz- und Steinbildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grabstätte von Karl Opfermann.

Bis 1913 war Opfermann Schüler der Kunstgewerbeschule Flensburg (bei Heinz Weddig, Fritz Heit); von 1913 bis 1914 an der Landeskunstschule Hamburg (Klasse von Richard Luksch). Opfermann war Mitglied der Hamburger Sezession; seine Werke entstanden hauptsächlich als Bauplastiken – in seinen Holzarbeiten ist die Nähe zum plastischen Werk Ernst Barlachs deutlich zu spüren. Zudem war er Mitglied in der Hamburgischen Künstlerschaft und in der Künstlergruppe „De Warft“. Karl Opfermann starb am 7. März 1960 in seiner Heimatstadt Ahrensburg. Er wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stehende Madonna (1914, Buxbaum)
  • Mutter und Kind (1919, Holz)
  • Weiblicher Torso, Kunsthalle Hamburg (Stein)
  • Ehrenmal in Hamburg-Moorwerder, 1921
  • Glockenreliefs für St. Nikolai, Hamburg
  • Ehrenmal in Hamburg-St. Georg
  • Volksschule Langenfort Knabenakt mit Ball und Mädchen mit Mandoline 1927–29, Hamburg
  • Lessingbüste – Universität Hamburg, 1929
  • Bugenhagen-Plakette – Johanneum Hamburg, 1929
  • Mutter u. Kind, 1930, Bronze
  • 6 männliche Monumentalfiguren am Haus des Deutschnat. Handlungsgehilfen-Verbandes (DHV) (heute Brahms Kontor) Hamburg, 1930
  • 4 Jahreszeiten – Deutsches Haus, Flensburg, 1930
  • Mandolinenspielerinnen – Zwei Holzskulpturen auf Säulen, Musikempore des Krematoriums von Fritz Schumacher, Hamburg, 1931
  • Seelöwe 1934/36 (Hamburg, zunächst in Planten un Blomen, dann im Stadtpark)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

http://www.exilarchiv.de/DE/index.php?option=com_content&view=article&id=1354%3Aopfermann-karl&catid=46&lang=de

 Commons: Karl Opfermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien