Karl Rappan

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Karl Rappan
Karl Rappan (1969).jpg
Karl Rappan (1969)
Personalia
Geburtstag 26. September 1905
Geburtsort WienÖsterreich
Sterbedatum 2. Jänner 1996
Sterbeort BernSchweiz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1922–1924 SV Donau Wien
1924–1928 SC Wacker Wien
1928–1929 FK Austria Wien
1929–1930 SK Rapid Wien
1931–1935 Servette Genf
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1927 Österreich 2 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1931–1935 Servette Genf (Spielertrainer)
1935–1948 Grasshopper Club Zürich
1937–1938 Schweiz
1942–1949 Schweiz
1948–1957 Servette FC Genf
1953–1954 Schweiz
1958–1959 FC Zürich
1960–1963 Schweiz
1964–1968 Lausanne-Sports
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Karl Rappan (* 26. September 1905 in Wien; † 2. Jänner 1996 in Bern) war ein österreichischer Fußballspieler und -trainer. Er nahm später die Schweizer Staatsbürgerschaft an.

Er ist zusammen mit Ernst B. Thommen Initiator des UEFA Intertoto Cup, der dann auch Rappan-Pokal genannt wurde. Fußballhistorisch am bedeutendsten ist seine „Erfindung“ des sogenannten Schweizer Riegels, welcher später zum Catenaccio weiterentwickelt wurde.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Rappan
Als Spieler
Als Trainer

Er saß auch 77 mal – verteilt auf vier Perioden, u. a. bei den Weltmeisterschaften 1938, 1954 und 1962 – auf der Trainerbank der Schweizer Fussballnationalmannschaft, was bis heute Rekord ist.

Als Nationaltrainer
  • 1937–1938 Schweizer Fussballnationalmannschaft
  • 1942–1949 Schweizer Fussballnationalmannschaft
  • 1953–1954 Schweizer Fussballnationalmannschaft
  • 1960–1963 Schweizer Fussballnationalmannschaft

Als Technischer Direktor

  • 1970–1975 Schweizer Fussballverband

Grabstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rappan liegt auf dem Berner Schosshaldenfriedhof begraben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Schulze-Marmeling (Hrsg.): Strategen des Spiels: die legendären Fussballtrainer, Werkstatt GmbH, 2005, ISBN 3895334758, S. 116f.
  • Beat Jung: Karl Rappan - ein „Nazi“ für die Nati, in: Beat Jung (Hrsg.): Die Nati: die Geschichte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, Die Werkstatt, 2006, ISBN 3895335320, S. 120f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]