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Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt
Rechtsform GmbH
Gründung 1950
Sitz Berlin, Deutschland
Branche Musikinstrumentenbau
Website www.schuke-berlin.de

Die Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH ist ein deutsches Orgelbauunternehmen aus Berlin.

Die Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH ist ein deutsches Orgelbauunternehmen mit Sitz in Berlin. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück und ist eng mit der Entwicklung des deutschen Orgelbaus verbunden. Über viele Generationen hinweg wurde die Entwicklung der Werkstatt von Orgelbauern und Persönlichkeiten aus dem unmittelbaren familiären Umfeld geprägt. Bis heute versteht sich das Unternehmen als in familiärer Tradition stehend und sieht die Kontinuität seiner handwerklichen und kulturellen Werte als wesentlichen Bestandteil seiner Identität.[1]

Die Ursprünge der Werkstatt gehen auf den Orgelbaumeister Gottlieb Heise zurück, der im Jahr 1820 in Potsdam eine Orgelbauwerkstatt gründete. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen zunächst von Carl Ludwig Gesell und später von dessen Sohn Carl Eduard Gesell weitergeführt. Im Jahr 1894 übernahm Alexander Schuke als Schüler Carl Eduard Gesells die Werkstatt und entwickelte sie zur Alexander Schuke Orgelbauanstalt Potsdam weiter. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Orgeln im In- und Ausland.

Nach dem Tod Alexander Schukes im Jahr 1933 übernahmen seine Söhne Hans-Joachim Schuke und Karl Schuke gemeinsam die Leitung des Unternehmens.[2] Während der Zeit der Orgelbewegung widmeten sich die Brüder verstärkt dem Bau mechanischer Schleifladenorgeln und orientierten sich an einer neuentdeckten barocken Klangauffassung. Bereits in dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einer überregional bekannten Werkstatt des deutschen Orgelbaus.

Vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Nachkriegszeit entschieden sich die Brüder Schuke im Jahr 1950, zusätzlich zur Potsdamer Werkstatt einen weiteren Standort im Westteil Berlins aufzubauen.[3] Ziel war es, die Zukunft des Unternehmens auch unter den Bedingungen der deutschen Teilung langfristig abzusichern. Die Berliner Werkstatt entstand zunächst als Zweitbetrieb der Potsdamer Werkstatt.[2]

1953 übernahm Karl Schuke die Leitung des Berliner Standortes, aus dem später die eigenständige Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt hervorging.[2] Während die Potsdamer Werkstatt im Zuge der politischen Entwicklungen in der DDR später verstaatlicht wurde, blieb die Berliner Werkstatt unter Karl Schuke in Familienhand bestehen. Bis 1966 arbeitete das Unternehmen in einer ehemaligen Tischlerei in Berlin-Lichterfelde. Im selben Jahr wurde ein neues Werkstattgebäude in Berlin-Zehlendorf errichtet, das bis heute Unternehmensstandort ist.

Karl Schuke prägte die Werkstatt über Jahrzehnte hinweg sowohl handwerklich als auch klanglich und künstlerisch. Sein Wirken stand für die Verbindung traditioneller Handwerkskunst mit einer konsequent an Raum, Musik und Klang orientierten Orgelgestaltung. Bereits früh setzte er sich für die Rückkehr zu mechanischen Schleifladenorgeln und einer historisch orientierten Bauweise ein. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Neubauten, Restaurierungen und internationale Projekte.[4]

1976 übertrug Schuke die Leitung einem Mitarbeiterteam (bis 1994).[5] In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Werkstatt zu einem international tätigen Unternehmen des Orgelbaus.[2] Schuke-Orgeln entstanden unter anderem für Kirchen, Konzertsäle, Hochschulen, Rundfunkanstalten und kulturelle Einrichtungen im In- und Ausland.[6] Internationale Aufmerksamkeit erhielt die Werkstatt unter anderem durch Projekte in Japan, Korea, Australien, Island, Israel und den Vereinigten Staaten.[7] Weitere internationale Projekte entstanden unter anderem in Fukui und Daegu.[8] Besonders bekannt wurde das Unternehmen durch Projekte für die Berliner Philharmonie.[9]

Berichte und Veröffentlichungen dokumentierten die Arbeit der Werkstatt über viele Jahrzehnte hinweg und beschrieben sowohl die handwerkliche Fertigung als auch die internationale Bedeutung der Instrumente. Zahlreiche Veröffentlichungen thematisierten die besondere Verbindung aus traditioneller Handarbeit, technischer Präzision und klanglicher Individualität der Instrumente. Dabei wurden sowohl die Werkstatt selbst als auch ihre Orgelbauer und Mitarbeiter wiederholt Gegenstand regionaler und überregionaler Berichterstattung. Dokumentiert wurden unter anderem die Fertigung großer Konzertorgeln, Restaurierungen historischer Instrumente, internationale Projekte sowie die handwerklichen Arbeitsabläufe innerhalb der Werkstatt. Neben seiner praktischen Tätigkeit veröffentlichte der langjährige Mitarbeiter und Orgelbauer Ernst Bittcher (* 1928) Beiträge zur Orgelgestaltung, zu historischen Gehäuseformen und zur Entwicklung des modernen Orgelbaus.[10]

Darüber hinaus prägten verschiedene Persönlichkeiten die Entwicklung des Unternehmens über mehrere Generationen hinweg. Neben Karl Schuke gehörten hierzu unter anderem langjährige Mitarbeiter, Konstrukteure, Intonateure und Orgelbauer, die teilweise über Jahrzehnte hinweg an der Entwicklung und Umsetzung bedeutender Projekte beteiligt waren.

Nach dem Tod Karl Schukes entschieden sich seine Kinder, die das Unternehmen geerbt hatten, die Leitungspositionen zum langfristigen Erhalt der Werkstatt nicht mehr innerhalb der Familie zu besetzen, sondern Persönlichkeiten einzusetzen, die sich durch fachliche Kompetenz und handwerkliche Erfahrung ausgezeichnet hatten.[11] So übernahm der Orgelbauer Martin Schwarz ab 2011 die Leitung der Werkstatt.[12]

Neben Neubauten widmete sich die Werkstatt der Restaurierung historischer Instrumente. Dabei spielte die Auseinandersetzung mit historischen Gehäuseformen, Prospektgestaltungen und traditionellen Windladensystemen eine wichtige Rolle.[13] Das Unternehmen realisierte Projekte für Kirchen, Hochschulen und Konzertsäle unterschiedlicher Größenordnungen.[14]

Im Jahr 2025 übergab die Familie Schuke das Unternehmen an neue Eigentümer. Ziel dieser Entscheidung war es, die handwerkliche, kulturelle und wirtschaftliche Kontinuität der Werkstatt dauerhaft zu gewährleisten. Die Familie Schuke bleibt dem Unternehmen bis heute eng verbunden und begleitet dessen Entwicklung als Teil des Beirates des Unternehmens.

Mit ihrer Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst, langjähriger Erfahrung und internationaler Projekttätigkeit zählt die Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt zu den bekannten deutschen Orgelbauunternehmen der Nachkriegszeit.

Werkliste (Auswahl)

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Orgeln der Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH werden mittlerweile in der ganzen Welt gespielt. Bis zum Ausscheiden aus der Alexander Schuke Potsdam Orgelbauanstalt im Dezember 1952 war Karl Schuke auch dort maßgeblich beteiligt an Bestandsaufnahmen, Reparaturen, Wiederaufbauten zerstörter Orgeln und zahlreichen Neubauten. Zu seinen Arbeiten in Deutschland gehören unter anderem die nachfolgend aufgeführten.

In der sechsten Spalte der Tabelle bezeichnet die römische Zahl die Anzahl der Manuale, ein großes „P“ ein selbstständiges Pedal, ein kleines „p“ ein nur angehängtes Pedal und die arabische Zahl in der siebten Spalte die Anzahl der klingenden Register.

JahrOpusOrtGebäudeBildManualeRegisterBemerkungen
1949 Strasburg (Uckermark) St. Marien
II/P 28 im Gehäuse und m. Pedalregistern von Kaltschmidt 1849, Umdisponierung 1973 durch Fahlberg
1955 20 Wadern Evangelische Kirche
I/P 7
1955/58 27 Berlin-Schöneberg Dorfkirche Alt-Schöneberg
II/P 15 Orgel
1956 29 Düsseldorf-Holthausen Klarenbachkirche III/P 40 Orgel
1956 31 Berlin-Lichterfelde Dorfkirche Giesensdorf
I/P 4 Orgel
1956 37 Berlin-Wedding Himmelfahrtskirche
I/P 5 Interimsorgel, 1960 verkauft und durch Neubau selbiger Firma ersetzt
1956 40 Berlin-Lankwitz Dorfkirche
I/P 6 Orgel
1957 43 Berlin-Kreuzberg St. Thomas (Chororgel)
I/P 6 Das Instrument stand vorher im Gemeindehaus und wurde 1958 als Chororgel in der Kirche aufgestellt; geteilte Schleifen. → Orgel
1957–1958 47 Berlin-Hansaviertel St. Ansgar
III/P 31 2008 Restaurierung durch Friedrich FleiterOrgel
1957 50 Berlin-Schmargendorf Evangelische Kreuzkirche
II/P 17 Orgel
1958 54 Berlin-Rudow Dorfkirche Rudow
II/P 19 Orgel
1958 55 Berlin-Schöneberg Kirche zum Heilsbronnen
III/P 42
1958 63 Emden Neue Kirche (Emden)
II/P 20 mit Kupferpfeifen im Pedalprospekt
1958 66 Berlin-Kreuzberg Ölbergkirche (Kreuzberg)
II/P 12
1958 68 Berlin-Schöneberg Nathanaelkirche
III/P 32 Orgel
1955–1959 70 Mülheim an der Ruhr Petrikirche
IV/P 59 Disposition Siegfried Reda, Denkmalschutz, 2001 saniert[15]Orgel
1959 84 Saarbrücken Schlosskirche
III/P 33 neobarocke Disposition
1960 88 Berlin-Wedding Himmelfahrtskirche
II/P 18 Orgel
1960 90 Greetsiel Greetsieler Kirche
I/p 6 Hinter historischem Prospekt von Johann Friedrich Constabel (1738)
1961 91 Berlin-Lichterfelde Martin-Luther-Kirche
II/P 23 Orgel
1960 92 Düsseldorf-Wersten Stephanuskirche III/P 30 Orgel
1960 94 Berlin-Lichterfelde Pauluskirche
III/P 34 Orgel
1961 104 Berlin-Wilmersdorf Schwedische Kirche
II/P 11 Orgel
1961 109 Frankfurt-Sachsenhausen Dreikönigskirche
III/P 48 Disposition von Helmut Walcha
1962 114 Braunschweig Braunschweiger Dom
IV/P 55 Orgel
1962 Hannover Reformierte Kirche II/P 15 Orgel
1962 116 Trier Konstantinbasilika
II/P 30 Orgel
1962 118 Hamburg-Wellingsbüttel Lutherkirche
III/P 37
1958–1962 119 Berlin-Charlottenburg Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
IV/P 62 seit 1985 mehrfach umgebaut → Orgel

2018 Erweiterung mit Midi-Synthesizer und digitalen Registern[16]

1963 136 Berlin-Moabit Erlöserkirche
II/P 23 Orgel
1964 141 München Maria vom Guten Rat
II/P 26 Orgel
1964 143 Berlin-Charlottenburg Kirche am Lietzensee
III/P 34 Orgel
1964 153 Berlin-Charlottenburg Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche I/P 5 Orgel
1964 155 Berlin-Friedenau Philippus-Kirche
II/P 18 Orgel
1965 167 Bunde Reformierte Kirche
II/P 23 Hinter historischem Prospekt von Hinrich Just Müller (1793)

Orgel

1965 174 Hürth-Efferen Friedenskirche (Hürth)
II/P 8
1965 184 Berlin-Tiergarten Berliner Philharmonie
IV/P 72 1992 Renovierung und Überarbeitung; 2008 Reinigung und Überarbeitung nach dem Brand; 2011 neuer, fahrbarer Spieltisch

Orgel

1966 192 Berlin-Buckow Gemeindezentrum Neu-Buckow
II/P 12 1993 auf II/13 erweitert, 2014 überholt → Orgel
1966 196 Ratingen Evang. Stadtkirche II/P 25 Orgel
1967 204 Wuppertal Immanuelskirche IV/P 54 Orgel
1967 205 Darmstadt-Kranichstein Schlosskapelle I 5
1967 206 Düsseldorf-Benrath Dankeskirche
II/P 23 überholt 2002 → Orgel
1967 207 Düsseldorf-Grafenberg Melanchthonkirche
IV/P 50 Orgel
1968 218 Essen Kreuzeskirche
IV/P 70 überholt 2015
Orgel
1968 220 Essen-Rellinghausen Ev. Kirche IV/P 41
1968 229 Berlin-Friedenau Zum Guten Hirten
III/P 42 1972 erweitert auf 42 Register durch die Erbauerfirma, 2013 Einbau Setzeranlage, Orgel
1968 230 Berlin-Charlottenburg Eosander-Kapelle im Schloss Charlottenburg
II/P 26
1968 232 Bad Oeynhausen-Rehme Laurentiuskirche II/P 21
1969 237 Düsseldorf-Hassels Anbetungskirche
II/P 23 2022 abgebaut zugunsten eines elektronischen Instruments → Orgel
1969 238 Ohmstede Ohmsteder Kirche II/P 27 Disposition von Karl Schuke und Landeskirchenmusikdirektor Artur Kalkoff[17]
1969 244 Darmstadt Pauluskirche
IV/P 55 2013 von ursprünglich 53 auf 55 Register und um Setzeranlage erweitert

Orgel

1970 249 Berlin-Schöneberg St. Norbert
III/P 27 Orgel
1970 Essen-Heidhausen Jonakirche
II/P 21 überholt 2023
Orgel
1970 260 Goslar Marktkirche St. Cosmas und Damian
III/P 37 2012 von Orgelbauern Hartwig und Tilmann Späth (Freiburg) umgebaut, renoviert und auf IV/P/58 erweitert.→ Orgel
1971 267 Nachrodt-Wiblingwerde Evangelische Kirche Nachrodt
II/P 19 Orgel
1971 270 Berlin-Neukölln-Britz Hephatakirche
II/P 15 Beitrag zur Orgel
1972 273 Hagen Matthäuskirche
II/P 27 Prospektentwurf von Peter Grote
1973 Hannover Hochschule für Musik, Theater und Medien, Raum E33
II/P 15 Orgel
1975 311 Helmstedt St. Stephani
III/P 36 hinter dem historischen Prospekt von David Beck (1583–1584)
1975 316 Essen Friedenskirche
II/P 24 mit Koppelmanual; 2004 durch den Orgelbaumeister Amadeus Junker in der Epiphanias-Kirche in Bochum mit einem neuen Prospekt wiederaufgebaut[18]
1977 325 Bad Fallingbostel St. Dionysius II/P 22
1977 326 Trier St. Matthias
III/P 39
1978 323 Sankt-Augustin-Hangelar Christuskirche II/P 12 am 6. März 1978 im Gemeindehaus aufgestellt, 1984 in die dann erbaute Christus-Kirche versetzt[19]
1978 332 Varel Schlosskirche
III/P 47 Unter Verwendung des Gehäuses von Philipp Furtwängler (1861)[20]
1978 Borby Kirche Borby
II/P 20 mit Pfeifenmaterial aus der Vorgängerorgel, 2001 renoviert und umintoniert, Orgel
1981 357 Frankfurt am Main Alte Oper
III/P 60 2010 Überarbeitung
1985 405 Reykjavík Domkirche
III/P 33
1986 408 Würzburg Neubaukirche, Aula der Universität IV/P 64
1988 431 Schopfheim Evangelische Stadtkirche II/P 34 1999 Neuaufbau nach Kirchenbrand → Orgel
1988 439 München Hochschule für Musik und Theater, Unterrichtsraum A26
III/P 38 Orgel
1989 446 Detwang St. Peter und Paul
II/P 17 1.188 Pfeifen
1989 448 Münster St. Lamberti
IV/P 55
1989 450 Coburg Morizkirche
III/P 54 Unter Verwendung des historischen Prospekts und der vier verbliebenen Register von Wolfgang-Heinrich Daum (1740) → Orgel
1990 454 Frankfurt-Schwanheim Martinuskirche
II/P 21 Gefertigt nach einer Disposition des Kantors M.H. Hoffmann; der Prospekt gleicht dem der Vorgängerorgel von 1928 des Orgelbauers Weigle und berücksichtigt das Rundfenster in der Giebelwand
1991 Bayreuth Schlosskirche
III/P 47 2019 Generalüberholung durch Schuke
1991 Berlin-Frohnau Johanneskirche
III/P 40 Übernahme von 23 Registern des Vorgängerinstruments (A. Schuke 1936, op. 156) → Orgel
1992 473 Würzburg Unsere Liebe Frau
III/P 45
1994 Schlüchtern Stadtkirche St. Michael
III/P 37
1994 482 Schöningen St. Vincenz III/P 33 Neubau hinter historischem Hauptwerkprospekt von Jonas Weigel/Johann Friedrich Besser (1658); Rekonstruktion des Rückpositivs
1995 492 Hamburg-Niendorf Kirche am Markt
II/P 29 Hinter historischem Prospekt von Johann Daniel Busch (1770)
1996 500 München Zu den heiligen zwölf Aposteln
II/P 38 Orgel
1996 501 Frankfurt-Praunheim Auferstehungskirche
II/P 17
1997 Naila Stadtkirche
II/P 36 Orgel
1997 506 Weißenohe St. Bonifatius
II/P 23 Hinter historischem Prospekt (1724)
1998 515 Berlin-Baumschulenweg Krematorium, Große Feierhalle
II/P 12 Orgel
1999 518 Bielefeld Zionskirche Bethel III/P 45 2018 durch Schuke Austausch eines Registers
1999 520 Berlin-Britz Dorfkirche Britz
II/P 16 Orgel
2000 522 Bundang (Südkorea) Kath. Kirche St. John Parish IV/P 65
2002 535 Gelsenkirchen Evangelische Altstadtkirche
III/P 45 Vox humana 8′ in eigenem Schwellwerkkasten
2002 537 Krakau Musikakademie Krakau
III/P 29
2003 542 Denver (USA) Lamont School of Music, Denver University III/P 40
2004 544 Fukui (Japan) Harmony Hall IV/P 70
2004 546 Fulda St. Bonifatius II/P 31
2005 550 Luxemburg Philharmonie Luxembourg
IV/P 82
2008 Hermannsburg Große Kreuzkirche Hermannsburg
II/P 31 1967 ursprünglich für eine Essener Kirche gebaut. 2008 in Hermannsburg eingebaut, um ein Register erweitert und neu intoniert.
2008 554 Frankfurt-Bornheim Johanniskirche
II/P 32 Unter Verwendung des Prospekts und 4 Registern von Walcker (1874)
2009 555 Trondheim Strinda kirke III/P 39
2010 Oslo Pauluskirche IV/P 65 Unter Verwendung von erhaltenen Registern von Albert Hollenbach (1892; II/P/18)
2010 Schleswig Schleswiger Dom
IV/P 64 Sanierung und Erweiterungsumbau der Orgel von Marcussen (1963; III/P/51) hinter Prospekt von 1701
2010 557 Detmold Heilig-Kreuz-Kirche (Hochschule für Musik Detmold)
III/P 62 Disposition in Tradition der deutsch-französischen Romantik
2011 559 Berlin-Heiligensee Dorfkirche II/P 16
2011–2013 561 Berlin-Zehlendorf Paulus-Kirche
III/P 44 In französisch-symphonischer Tradition von Aristide Cavaillé-Coll; ergänzt um einen Neubau in barockem Stil von Rowan West
2010–2012 567 Kattowitz Philharmonie Kattowitz III/P 36
2017 568 Berlin-Mitte Kapelle der Versöhnung
II/P 9 + 18 Extensionen und Transmissionen; „Klang der Versöhnung“: es gibt vier spezielle Register, die Musik aus den USA, England, Frankreich und Russland intonieren können, denn diese Länder waren die Besatzungsmächte in der Viersektorenstadt.

Die Orgel besitzt eine elektrische Einzeltonsteuerung für die Schleifladen→Orgel

2017 Neubrandenburg Marienkirche
IV/P 70 in Zusammenarbeit mit Johannes Klais OrgelbauOrgel
2022 577 Kleinmachnow Neue Kirche
II/P 26 mit sieben Reihen, drei Transmissionen und einem Vorabzug, elektrische Ton- und Registertraktur; Indienststellung am 2. Oktober 2022[21]
  • Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Band 4: Berlin, Brandenburg und Umgebung. Pape, Berlin 2017, ISBN 978-3-921140-06-2, S. 516–517.
  • Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt (Hrsg.): Von der Freude, Orgeln zu bauen. Berlin 1972.

Einzelnachweise

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  1. Sandra Busch: Pfeifen für 100 Jahre. In: Frankfurter Rundschau. 19. September 2008.
  2. 1 2 3 4 Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt (Hrsg.): Von der Freude, Orgeln zu bauen. Berlin 1972, S. 22–23.
  3. Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Band 4: Berlin, Brandenburg und Umgebung. Pape, Berlin 2017, ISBN 978-3-921140-06-2, S. 516.
  4. Piet Bron: Organ Database. Abgerufen am 29. Mai 2026.
  5. Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Band 4: Berlin, Brandenburg und Umgebung. Pape, Berlin 2017, ISBN 978-3-921140-06-2, S. 517.
  6. Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt (Hrsg.): Von der Freude, Orgeln zu bauen. Berlin 1972, S. 16–17.
  7. Schuke-Orgeln für die ganze Welt. In: Berliner Woche. 5. September 2012.
  8. Bericht über die Schuke-Orgel in Daegu. In: Daegu Ilbo. 13. Mai 1999 (koreanisch).
  9. Königliche Hoheit Die Orgel in der Philharmonie Berlin wird 60. Abgerufen am 28. Mai 2026.
  10. Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt (Hrsg.): Von der Freude, Orgeln zu bauen. Berlin 1972, S. 92–93.
  11. Führung Orgelbauwerkstatt Karl Schuke. Abgerufen am 28. Mai 2026.
  12. Altes Handwerk: Handwerkskultur made in Berlin. Abgerufen am 28. Mai 2026.
  13. Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt (Hrsg.): Von der Freude, Orgeln zu bauen. Berlin 1972, S. 18–21.
  14. Passau: Größte Domorgel der Welt wird saniert. Abgerufen am 28. Mai 2026.
  15. Mülheim an der Ruhr, Petrikirche. In: Organ index. Abgerufen am 29. Mai 2026.
  16. Berlin Charlottenburg – Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt.
  17. Wolfgang Runge: Kirchen im Oldenburger Land. Band III: Kirchenkreise Oldenburg 1 und 2. Oldenburg 1988, ISBN 3-87358-298-8, S. 322 f.
  18. orgel-information.de: Orgel in Essen, Friedenskirche. Abgerufen am 29. Mai 2026
  19. Ev. Kirchengemeinde St. Augustin und Hangelar. Abgerufen am 29. Mai 2026.
  20. Orgel in Varel. Abgerufen am 29. Mai 2026.
  21. Orgel in Kleinmachnow, Neue Kirche, abgerufen am 29. Mai 2026.