Karl Siegmund von Seckendorff

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Karl Siegmund von Seckendorff.

Karl Siegmund von Seckendorff (* 26. November 1744 in Erlangen; † 26. April 1785 in Ansbach) war ein deutscher Dichter.

Herkunft[Bearbeiten]

Zu den Vorfahren väterlicherseits von Karl Siegmund (auch Sigmund Karl) Reichsfreiherrn von Seckendorff-Aberdar:

  • Der Vater war Wilhelm Johann Friedrich Reichsfreiherr von Seckendorff-Aberdar, auf Markt Sugenheim, Unternzenn usw. (1708 - 1770); Kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat, Brandenburg-Kulmbach-Bayreuthischer Minister, Ritterhauptmann des Kantons Steigerwald.
  • Der Großvater war Christoph Friedrich Reichsfreiherr von Seckendorff-Aberdar (1679 - 1759), auf Markt Sugenheim, Unternzenn; Brandenburg-Ansbachischer Minister.
  • Der Urgroßvater war Christoph Sigmund Reichsfreiherr von Seckendorff-Aberdar (1629 - 1710), auf Markt Sugenheim, Obern- und Unternzenn usw.; Kaiserlicher Wirklicher Rat, Ritterhauptmann des Kantons Altmühl.
  • Der Ururgroßvater war Georg Albrecht Reichsfreiherr von Seckendorr-Aberdar (1594 - 1632), auf Markt Sugenheim, Obern- und Unternzenn usw.

Leben[Bearbeiten]

Karl Siegmund von Seckendorff-Aberdar ging 1759 in österreichische Dienste und verbleib dort bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges 1763. Er wechselte dann als Hauptmann in die königlich sardinische Armee. Dort stieg er bis zum Oberstleutnant auf und verließ die Armee dann aus gesundheitlichen Gründen. Im Jahr 1775 wurde er Kammerherr in Weimar wo er zum Kreis der Herzogin Amalia gehörte. Dort traf er die Männer um Goethe der zur gleichen Zeit nach Weimar kam. Mit einem Talent für Dichtkunst und Musik begabt, ausgestattet mit reicher Lebenserfahrung und einer vielseitigen Bildung konnte er seine eigenen Beitrag leisten. So schrieb er für den „Teutschen Merkur“, lieferte Übersetzungen und veröffentlichte 1779 sogar noch eine Oper: „Superba“. Dennoch wechselte er 1784 in preußische Dienste. Er war preußischer Gesandter beim fränkischen Kreise mit Wohnsitz in Ansbach. Dort starb er am 26. April 1785.

Werke[Bearbeiten]

  • Superba, Singspiel (Weim. 1779)
  • Das Rad des Schicksals oder die Geschichte Tchoan-gsees (Dessau und Leipzig 1783) (Digitalisat)
  • Kalliste, Trauerspiel (das. 1783),

Er gab auch drei Sammlungen von Volks- und anderen Liedern (Weimar 1779 bis 1782) heraus.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]


Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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