Karl Spiegel (Politiker)

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Karl Spiegel (* 4. Mai 1868 in Hilden; † 22. Juli 1932 in Bielefeld) war ein deutscher Gewerkschafter und sozialdemokratischer Politiker.

Spiegel war Sohn eines Kleinbauern und machte nach der Volksschule eine Lehre als Klempner. Anschließend ging er auf Wanderschaft und leistete 1888 bis 1889 seinen Militärdienst. Danach arbeitete er bis 1901 als Metallarbeiter.

Spiegel trat 1887 der SPD und einer freien Gewerkschaft bei. Im Jahr 1889 war er Mitbegründer einiger Fachvereine. Zwischen 1893 und 1898 war Spiegel Vorstandsmitglied der SPD. Zwischen 1894 und 1901 saß er zudem im Vorstand der Filiale des Deutschen Metallarbeiterverbandes in Düsseldorf. Zwischen 1910 und 1920 war Spiegel hauptberuflich Bezirksleiter des DMV für Rheinland und Westfalen. Danach war er Bezirksleiter für die Regierungsbezirke Minden, Münster, Osnabrück sowie die lippischen Staaten mit Sitz in Bielefeld. Außerdem war er zwischen 1905 und 1920 Mitglied der gewerkschaftlichen Agitationskommission für Rheinland und Westfalen.

Zwischen 1925 und 1928 sowie zwischen 1930 und 1932 war Spiegel Gauvorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold für den Bereich Westfalen-Ost.

Spiegel war erstmals zwischen 1912 und 1918, danach zwischen 1922 und 1924 und zuletzt von 1928 bis 1930 Mitglied des deutschen Reichstages.

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