Karl Ucakar

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Karl Ucakar (* 7. Juni 1947 in Sankt Michael) ist ein österreichischer Jurist und Politikwissenschaftler.

Ucakar studierte Rechtswissenschaften an Universität Wien (Abschluss mit Dr. jur.) und war schon als Student im Rahmen des VSSTÖ politisch aktiv. 1970–1972 absolvierte er eine postgraduate Ausbildung in Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien in Wien, bis 1974 war er an besagtem Institut als wissenschaftlicher Assistent tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit absolvierte er 1973 die Essex Summer School for the Social Sciences Data Analysis und die Essex Summer School in Quantitative Methods in History. 1974–1985 wirkte er als Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 1984 habilitierte er sich im Fach Politikwissenschaft an der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien mit der Schrift: Demokratie und Wahlrecht in Österreich. Zur Entwicklung von politischer Partizipation und staatlicher Legitimationspolitik. Seit 1985 ist er Professor für Politikwissenschaft an der Universität Wien.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Das politische System Österreichs und die EU (mit Stefan Gschiegl), 2010
  • Demokratie und Wahlrecht in Österreich. Zur Entwicklung von politischer Beteiligung und staatlicher Legitimationspolitik 1985
  • Wien - Politische Geschichte. Entwicklung und Bestimmungskräfte grossstädtischer Politik. Band 1: 1740–1895. Band 2: 1896–1934 (mit Maren Seliger), 1985
  • Staatsbürger und Volksvertretung: Das Alltagsverständnis von Parlament und Demokratie in Österreich (mit Peter Gerlich und Wolfgang Neugebauer), 1981

Weblinks[Bearbeiten]