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Karl von Schelling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Karl Friedrich August Schelling, ab 1898 Ritter von Schelling, (* 1. November 1844 in Erlangen; † 18. April 1904 in München) war ein bayerischer Verwaltungsbeamter.

Karl von Schelling war Sohn des Erlanger Rechtsprofessors Paul Heinrich Joseph Schelling. Er studierte bis 1866 Rechtswissenschaft an der Universität Erlangen und der Universität Leipzig. 1863 wurde er Mitglied des Corps Onoldia.[1]

Nach Abschluss des Studiums und Promotion zum Dr. iur. trat Schelling in den bayerischen Staatsdienst. 1869 absolvierte er die juristische Assessorprüfung („Staatskonkurs“) und war danach als Regierungsakzessist bei der Regierung von Mittelfranken (1870), Bezirksamtsassessor in Brückenau (1875), Hilfsreferent (1879) und Regierungsassessor (1880) bei der Regierung von Unterfranken, Bezirksamtmann in Königshofen (1884), Regierungsrat bei der Regierung von Niederbayern (1887), Rat am Verwaltungsgerichtshof (1893) sowie Regierungsdirektor bei der Regierung der Oberpfalz (1896) tätig.[2] Von 1897 bis 1902 war er Regierungspräsident der Regierungsbezirks Mittelfranken.[3]

1898 wurde von Schelling nobilitiert. Er trug den Ehrentitel Exzellenz. Nach seiner Pensionierung 1902 lebte er in München.[1]

Karl von Schelling heiratete 1873 die ebenfalls aus Erlangen stammende Adolphine Forster, Tochter eines Bezirksamtmanns. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.[2]

Einzelnachweise

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  1. a b Kösener Korpslisten 1910, 42/481.
  2. a b Schelling, Karl. In: Walter Schärl: Die Zusammensetzung der bayerischen Beamtenschaft von 1806 bis 1918. (= Münchner historische Studien. Abt. Bayerische Geschichte. Band 1.) Lassleben, Kallmünz 1955, S. 211.
  3. Regierungsbezirk Oberfranken und Mittelfranken Verwaltungsgeschichte, Regierungspräsidenten und Regierungsdirektoren auf der Website territorial.de (Rolf Jehke).