Karla Schulz

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Karla Schulz (* 1932[1] in Pommern; † 15. Februar 2018 in Starnberg[2]) war eine deutsche Tischtennisspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karla Schulz begann mit dem Tischtennisspielen 1946 beim Verein FC Gunzenhausen.[3] Später schloss sie sich dem MTV München[4] und dem TTC Augsburg[5] an. Zu ihren ersten Erfolgen zählt der Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft 1948/49 im Einzel und der Einzug ins Doppel-Endspiel mit Elke Hamel.[6] 1954 nahm sie an der deutschen Meisterschaft teil,[7] von 1956 bis 1958 wurde sie dreimal in Folge deutsche Hochschulmeisterin.[8][9] Bei den Bayerischen Meisterschaften gewann sie 1957, 1959 und 1965 den Titel im Einzel, dazu kommen zehn Siege im Doppel und vier im Mixed. 1963 kam sie bei den nationalen deutschen Meisterschaften im Doppel mit Marlies Berger ins Halbfinale.[10]

1962 wurde sie für die Individualwettbewerbe der Europameisterschaft in West-Berlin nominiert. Hier schied sie sowohl im Einzel (gegen die Jugoslawin Cirila Pirc) als auch im Mixed mit Josef Seiz (gegen die Niederländer Jan Scheffer/Ursula Artz) bereits in der ersten Runde aus. Im Doppel mit Heide Dauphin setzte sie sich gegen Alima Mokhtari/Martine Le Bras (Frankreich) durch, verlor danach jedoch gegen die Schwedinnen Britt Andersson/Birgitta Tegner.

1965 heiratete sie Bobby Schenk, den deutschen Hochschulmeister im Tischtennis.[11][12] Mit ihm segelte sie über die Weltmeere.[1] 2018 starb sie nach langer Krankheit in Starnberg.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bordküche: Einrichtung, Rezepte, Tips. München, Bern, Wien: BLV-Verlagsgesellschaft, 1978, ISBN 978-3-405-11779-5
  • Perfekte Törnplanung für Segler und Motorbootfahrer. München, Wien, Zürich: BLV-Verlagsgesellschaft, 1980, ISBN 978-3-405-12080-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Carla Schenk - Die große Seglerin ist Achtzig; Bericht vom 28. Mai 2012 (abgerufen am 17. Dezember 2012)
  2. Yacht Magazin: "Auf der anderen Seite des Ozeans". Abgerufen am 23. Februar 2018.
  3. Historie des FC Gunzenhausen (abgerufen am 17. Dezember 2012)
  4. Zeitschrift DTS, 1954/10 S. 12
  5. Zeitschrift DTS, 1950/18, Ausgabe West-Süd
  6. Manfred Schäfer: Ein Spiel fürs Leben. 75 Jahre DTTB [1925 - 2000]. Hrsg.: Deutscher Tischtennis-Bund. DTTB, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-00-005890-7, S. 167–169.
  7. Zeitschrift DTS, 1954/3 S. 4
  8. Zeitschrift DTS, 1956/13 S. 4
  9. Tischtennis-Verband Niedersachsen: Tischtennis Magazin, Offizielles Organ des TTVN, 2007/4 Seite 12 (abgerufen am 17. Dezember 2012; PDF; 7,2 MB)
  10. Tischtennis-Archiv von Hans-Albert Meyer (abgerufen am 17. Dezember 2012; PDF; 89 kB)
  11. Zeitschrift DTS, 1965/10 S. 3
  12. Homepage von Bobby Schenk (abgerufen am 17. Dezember 2012)