Karlstetten

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Marktgemeinde
Karlstetten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Karlstetten
Karlstetten (Österreich)
Karlstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: St. Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Fläche: 28,25 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 15° 34′ OKoordinaten: 48° 15′ 29″ N, 15° 33′ 57″ O
Höhe: 375 m ü. A.
Einwohner: 2.177 (1. Jän. 2021)
Bevölkerungsdichte: 77 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3121
Vorwahl: 02741
Gemeindekennziffer: 3 19 16
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Schloßplatz 1
3121 Karlstetten
Website: www.karlstetten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Thomas Kraushofer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(21 Mitglieder)
14
5
2
14 
Insgesamt 21 Sitze
Gemeindeamt im Schloss (2014)
Gemeindeamt im Schloss (2014)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Karlstetten ist eine Marktgemeinde mit 2177 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karlstetten liegt im Mostviertel in Niederösterreich am Südostrand des Dunkelsteinerwaldes. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 28,21 Quadratkilometer. 43,15 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2021[1]):

  • Dreihöf (10)
  • Hausenbach (136)
  • Heitzing (140)
  • Karlstetten (1384)
  • Lauterbach (53)
  • Obermamau (99)
  • Rosenthal (35)
  • Schaubing (11)
  • Untermamau (75)
  • Weyersdorf (186) samt Eglsee
  • Wieshöf (48)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Hausenbach, Heitzing, Karlstetten, Lauterbach, Obermamau, Schaubing, Untermamau und Weyersdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Am 9. September 1083 wurde der Ort erstmals in der Göttweiger Stiftungsurkunde genannt. Ab 1459 bis 1813 hatten die Zinzendorfer die Ortsherrschaft inne. Danach folgten die Grafen Baudissin-Zinzendorf-Pottendorf und 1912 Baron Candid von Suttner, bis das Gut im Jahre 1925 vom deutschen Industriellen Zacharias Frank erworben wurde. 1945 wurde das Gut von der russischen Besatzungsmacht als „Deutsches Eigentum“ beschlagnahmt und ging 1965 in die Hand der Gemeinde über.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.999 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.787 Einwohner, 1981 1.723 und im Jahr 1971 1.578 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Thomas Kraushofer. Vizebürgermeisterin ist Verena Schmidt. Die Leitung des Amts hat Renate Strohmaier inne. Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2020 bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5, FPÖ 2, andere keine Sitze.[2]

Bürgermeister
  • Josef Neumeyr
  • bis 2020: Anton Fischer (ÖVP)[3]
  • seit 2020: Thomas Kraushofer (ÖVP)[3][4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballverein SV Karlstetten/Neidling spielt in der niederösterreichischen Erste Klasse West Mitte.

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Union Tennisclub Karlstetten (UTC Karlstetten)[5] wurde 1980 unter dem Dach der Pfadfinder Karlstetten gegründet. Heute ist er aber – nach der Neugründung 2013 – ein eigenständiger Verein. Seit 2017 nimmt der UTC Karlstetten auch wieder am Meisterschaftsbetrieb des NÖTV[6] teil und befindet sich momentan in der Kreisliga D. Es sind aktuell 2 Sandplätze verfügbar.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 73, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 75. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 974. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,62 Prozent.

Karlstetten verfügt über folgende Einrichtungen: Kindergarten, Volksschule[7], Neue Mittelschule[8], praktischer Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Musikschule, Musikverein[9], Turnverein.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Karlstetten befindet sich ein Kindergarten.[10]

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marktgemeinde Karlstetten verfügt insgesamt über drei Freiwilligen Feuerwehren (FF). Es sind dies die FF Karlstetten,[11] die FF Weyersdorf[12] und FF Hausenbach. In Karlstetten gibt es auch eine Feuerwehrjugendgruppe. Gemeinsam werden hier alle Feuerwehrjugendlichen der Marktgemeinde betreut.

Fladnitztal-Radweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fladnitztal-Radweg führt als Rundstrecke durch die Gemeinden Obritzberg-Rust, Statzendorf, Wölbling und Karlstetten und ist auch für ungeübte Radfahrer zu bewältigen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Karlstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2021 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2021), (xlsx)
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Karlstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 25. Februar 2020.
  3. a b Walter Nemec: Karlstetten: Thomas Kraushofer mit rund 65 Prozent zum Bürgermeister. In: Niederösterreichische Nachrichten. 28. Januar 2020, abgerufen am 5. März 2020.
  4. Neuer Gemeinderat wurde gewählt. In: karlstetten.gv.at. 27. Februar 2020, abgerufen am 5. März 2020.
  5. UTC Karlstetten. In: UTC Karlstetten. Abgerufen am 17. Mai 2020 (deutsch).
  6. http://www.noetv.at/
  7. www.vskarlstetten.ac.at
  8. www.nmskarlstetten.ac.at
  9. www.mv-karlstetten.at
  10. Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 8. November 2020.
  11. www.feuerwehr-karlstetten.org
  12. www.weyersdorf.at/feuerwehr