Karmelitenkloster Stella Maris

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Blick auf den oberen Altarraum

Das Karmelitenkloster Stella Maris (lateinisch „Stern des Meeres“) befindet sich am Hang des Karmelgebirges in Haifa in Israel. Der Name Stella Maris ist eine Anrufung Marias, der Mutter Jesu Christi.

Der aus dem 19. Jahrhundert stammende Kirchenbau und das Kloster Stella Maris befinden sich am Westhang des Berges Karmel in der israelischen Hafenstadt Haifa. Dort hat der Karmeliterorden sein Weltzentrum, welches zu den bedeutendsten und prachtvollsten Bauten in Haifa zählt.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem 1. Buch der Könige kam es auf dem Berg Karmel im 9. Jahrhundert v. Chr. zur Machtprobe zwischen Elija und den Baalspropheten (1 Kön 18,37-39 EU). Über einer Grotte, die an den Aufenthalt des Elija erinnert, wurde die Wallfahrtsstätte Stella Maris errichtet.

Im 12. Jahrhundert, unter der Herrschaft der Kreuzritter, besiedelten erstmals Eremiten Höhlen am Berg Karmel, um das Leben des Propheten Elija nachzuahmen.

Aufgrund der Eroberung Haifas durch die Mamluken wurden 1291 die Heiligtümer des Karmel zerstört.[2]

Im Jahre 1836 wurde der heutige Kirchenbau fertiggestellt.

Im 20. Jahrhundert nahmen einige renommierte Architekten Umbauten und Erweiterungen der Anlage vor, darunter auch Al Mansfeld.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stella maris Kirche und Kloster
  2. Spuren unseres Glaubens. Das Heiligtum Stella Maris auf dem Berg Karmel
  3. Biografie von Al Mansfeld auf der Architektendatenbank IKB.kit, abgerufen am 14. März 2018.