Karstsee

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Der Eichener See, ein temporärer (astatischer) Karstsee bei Schopfheim-Eichen in Baden-Württemberg

Karstseen entstehen durch den Einbruch unterirdischer Höhlen von besonders wasserlöslichen Gesteinen wie Kalk, Gips und Dolomit. Dieser Vorgang wird als Verkarstung bezeichnet. Sie können bis mehrere 100 Quadratkilometer groß werden. Ihr flacher Boden ist meist eine unlösliche Sedimentschicht, so dass sich Wasser staut und es zur Seebildung kommt. Manche Karstseen existieren nur zeitweise, aber nach Regenfällen regelmäßig wiederkehrend.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den größten Karstsee der Erde, der Cerkniško jezero (deutsch Zirknitzer See), liegt in Slowenien in der Region Karst, die namensgebend für die Gesteinsformation Karst ist. Dieser See liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Ljubljana und Triest am südöstlichen Rand der Alpen.

Karstseen findet man z. B. auch:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Abgerufen am 1. März 2021 (deutsch).
  2. Karstgebiet und Rastplatz Salajõe, Estland. Abgerufen am 1. März 2021.