Kasalla

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Kasalla
Kasalla im April 2012
Kasalla im April 2012
Allgemeine Informationen
Genre(s) Kölschrock, Karneval
Gründung 2011
Website www.kasallamusik.de
Aktuelle Besetzung
Bastian Campmann
Gitarre, Gesang
Flo Peil
Keyboard, Gesang
Rene „Ena“ Schwiers
Bass, Gesang
Sebastian Wagner
Schlagzeug, Gesang
Nils Plum

Kasalla (rheinisch für Ärger, Krawall)[1] ist eine deutsche Band aus Köln. Mit ihrem Kölschrock ist sie auch im Karneval aktiv.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde Mitte 2011 von Gitarrist und Songwriter Flo Peil und Sänger Bastian Campmann gegründet. Peil ist seit Jahren in der Kölner Musikszene aktiv, schrieb bereits Musik und Texte für zahlreiche bekannte Kölner Bands wie die Bläck Fööss, Paveier und den Kölner Jugendchor Sankt Stephan. Zudem war der gebürtige Dürener Frontmann der Popgruppe Peilomat. Gemeinsam mit Sänger Bastian Campmann, Sohn des 2007 verstorbenen Räuber-Gitarristen Norbert Campmann, wurden erste Songs geschrieben.

Rund vier Monate nach ihrem ersten Konzert am 5. September 2011 im Konzertclub MTC in Köln wurde im Januar 2012 mit Et jitt Kasalla die erste CD veröffentlicht. Die Kritiken waren durchweg positiv, das Album wurde als „das beste, was seit Jahren an kölscher Musik auf eine CD gepresst worden ist“ gelobt.[2] Das Stück Pirate war einer der meistgespielten Songs der Karnevalssession 2011/2012, gewann die „Loss mer singe“-Tour, den Wettbewerb „Top Jeck“ bei Radio Köln und die Wahl zum „Besten kölschen Leed“ der Roten Funken.

2012 spielte Kasalla bei den Kölner Lichtern, beim 40-Jährigen Bandjubiläum der Höhner, beim DFB-Pokalfinale der Frauen im Rheinenergiestadion und als Support von Silbermond bei deren Kölner Konzert in der Lanxess Arena. Am 9. November 2012 war Kasalla bei der Neuauflage der Anti-Rassismus-Demo Arsch huh, Zäng ussenander dabei und spielte den Song Fleisch un Bloot. Am gleichen Tag erschien auch das zweite Album der Band, Immer en Bewäjung, das ebenfalls positive Kritiken erhielt: „Als vor zwölf Monaten Et jitt Kasalla erschien, sprachen viele vom besten kölschen Album seit Jahren. Nun müssen sie ihr Urteil revidieren. Die zweite Platte der Band ist noch besser als die erste.“[3] Es folgte im April 2013 eine Tour durch Köln, und im Mai 2013 war die Band zu Gast in der Late-Night-Show Inas Nacht in Hamburg.

Am 24. August 2014 fand Kasallas erstes Open-Air-Konzert im Kölner Tanzbrunnen mit über 12.000 Zuschauern statt.[4] Die DVD dazu wurde am 15. Dezember 2014 veröffentlicht.[5] Am 6. Februar 2015 veröffentlichte Kasalla ihr drittes Studioalbum Us der Stadt met K. Norbert Ramme vom Kölner Stadt-Anzeiger schrieb, es sei ein richtig gutes kölsches Rock-Album geworden, das den Zeitgeist und das Lebensgefühl der jüngeren Generation träfe.[6] In der Session 2014/2015 wurde die Band mit Alle Jläser Huh Sieger des „Top Jeck“-Wettbewerbs sowie bei „Loss mer singe“.[7][8]

Ihr 5-jähriges Jubiläum feierte die Band mit zwei Shows am 9. und 10. September 2016 in der Lanxess-Arena in Köln. Als Gäste waren unter anderem Carolin Kebekus und Gentleman anwesend. Die Auftritte wurden für ein Live-Album mitgeschnitten. Dieses Doppelalbum mit dem Titel Live in der Kölnarena wurde am 2. Dezember 2016 veröffentlicht und erreichte Platz 67 der deutschen Album-Charts.[9] Am 8. September 2017 veröffentlichten sie ihr viertes Studioalbums mit dem Titel Mer sin eins.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Tonträger erschienen bei Pavement Records.

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE
2012 Et jitt Kasalla!
300! Erstveröffentlichung: 6. Januar 2012
2012 Immer en Bewäjung
300! Erstveröffentlichung: 9. November 2012
2015 Us der Stadt met K
12[10]
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Februar 2015
Charteinstieg: 20. Februar 2015
2016 Live in der Kölnarena
67[11]
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 2016
Charteinstieg: 9. Dezember 2016
2017 Mer sin eins
5[12]
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. September 2017

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Charts Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE
2012 Pirate
Et jitt Kasalla!
48[13]
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2012
Charteinstieg: 2. März 2012
2012 Immer noch do
300! Erstveröffentlichung: 8. November 2012
2014 Kumm mer lääve
300! Erstveröffentlichung: 24. Januar 2014
2015 Hür niemols op ze singe
300! Erstveröffentlichung: 16. Januar 2015
2015 Alle Jläser huh
62[14]
(2 Wo.)
Charteinstieg: 20. Februar 2015
2015 Stadt met K
Us der Stadt met K
86[15]
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2015
Charteinstieg: 27. Februar 2015
2015 Alles Jode
300! Erstveröffentlichung: 9. November 2015
2015 Dausend Leeve
300! Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2015
2016 Pirate (feat. Carolin Kebekus)
300! Erstveröffentlichung: 29. Januar 2016
2016 Mer sin eins
300! Erstveröffentlichung: 4. November 2016

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Wir brutzeln gerade in der Songküche.“ - Interview mit Kasalla. 25. April 2014. Abgerufen am 17. September 2017.
  2. Gekommen, um zu bleiben. Kölner Stadt-Anzeiger, 6. Januar 2012, abgerufen am 12. April 2012.
  3. Herzensbrecher in Bewegung. Kölner Stadt-Anzeiger, 10. November 2012, abgerufen am 19. November 2012.
  4. Kasalla: Live-DVD, Tanzbrunnen Open-Air 2014. Abgerufen am 6. Februar 2015.
  5. Unsere erste Live-Doppel-DVD ist da! - Kasalla. In: Facebook. 27. Dezember 2014. Abgerufen am 6. Februar 2015.
  6. Kasalla spiegeln das Lebensgefühl der „Stadt met K“. 5. Februar 2015. Abgerufen am 6. Februar 2015.
  7. Loss mer singe: Sieg für Kasalla. 9. Februar 2015. Abgerufen am 13. November 2016.
  8. Hitparade: Kasalla sind die Top Jeck-Sieger 2015. 12. Februar 2015. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  9. Geburtstags-Konzert: So cool rockten Kasalla mit Carolin Kebekus. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 15. November 2016]).
  10. Kasalla - Us der Stadt met K in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 13. November 2016.
  11. Kasalla - Live in der Kölnarena in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 10. Dezember 2016.
  12. Kasalla - Mir sin eins in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 15. September 2017.
  13. Kasalla - Pirate in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 13. November 2016.
  14. Kasalla - Alle Jlaeser huh in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 13. November 2016.
  15. Kasalla - Stadt met K in den Offiziellen Deutschen Charts. Abgerufen am 13. November 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]