Kassenburg

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Kassenburg
Alternativname(n): Casselnburg (1371), Casselburg (1374)
Entstehungszeit: um 1234
Erhaltungszustand: abgegangen
Ort: Marburg

Die Kassenburg ist eine abgegangene Burg bei der Stadt Marburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1234 wird sie in einer Urkunde von Kaiser Friedrich II. erstmals urkundlich erwähnt, als dieser dem Deutschen Orden in Marburg die Schenkung des Landgrafen Heinrich Raspe IV. von Thüringen mit „qui dicitur cassenburg“ bestätigt. Die Burg bestand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Historische Namen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Casselnburg (1371) [Flurnamen]; Casselburg (1374)

Anmerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage dieser Burg ist umstritten. Anfang des 19. Jahrhunderts fand man auf dem 314 Meter hohen Dammelsberg Stein- und Mörtelreste und vermutete sie hier, ca. 1 km westlich des Landgrafen-Schlosses. Später vermutete man sie hinter dem Sellhof bei Wehrshausen, ca. 2,5 km westlich des Schlosses. Ebenso wurde angenommen, dass sie sich am nordwestlichen Stadtrand von Marburg auf dem 334 Meter hohen Berg Kirchspitze befand. Baureste konnten nach bisherigem Kenntnisstand an keinem der vermuteten Standorte gefunden werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Aufl. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 254.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]