Katastrophenschutzzentrum

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Plan eines möglichen Katastrophenschutzzentrums

Katastrophenschutzzentrum (oder auch Hilfeleistungszentrum oder Rettungszentrum) ist in Deutschland eine nicht genormte Bezeichnung für eine Kombination von Unterkünften verschiedener Hilfsorganisationen oder die Unterkunft einer einzelnen Hilfsorganisation kombiniert mit Einheiten des Katastrophenschutzes. Häufig werden Feuer- und Rettungswachen kombiniert,[1] aber auch die gemeinsame Unterbringung von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und des THW ist mancherorts anzutreffen.[2][3][4]

Das Katastrophenschutzzentrum hat dabei dieselbe Binnendifferenzierung wie einzelne Wachen der Hilfsorganisationen, durch den gemeinsamen Bau hilft es jedoch, Kosten zu minimieren. Hinzu kommt der gemeinsame Anfahrtsweg für alle Hilfsorganisationen und die Vereinfachung in der Alarmierung.

In Österreich entspricht dieser Art von Zentrum, mehrere Organisationen umfassend, ebenfalls nicht genormt, das Sicherheitszentrum. Teilweise ist in diesen Zentren auch die Polizei mit integriert. Solche Sicherheitszentren gibt es beispielsweise in Bad Radkersburg, Langenlois[5] oder Brunn am Gebirge.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grundsteinlegung für neues Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzzentrum. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 8. Dezember 2008, abgerufen am 17. Februar 2017 (Pressemitteilung).
  2. Katastrophenschutzzentrum Haar (bei München) (Memento vom 5. April 2013 im Internet Archive)
  3. Rettungszentrum Mannheim der Feuerwehr und des THWs
  4. Hilfeleistungszentrum der Feuerwehr und des THW Norden
  5. Sicherheitszentrum Unteres Kamptal, abgerufen am 16. August 2015.