Katharina Abt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Katharina Abt (geboren Katharina Abt-Meyer; * 6. Juni 1967 in München)[1] ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Katharina Abt ist die Tochter der verstorbenen Sängerin Judith Abt. Sie wurde in München geboren und wuchs dort auf. Während der Schulzeit begann sie, erste Erfahrungen vor der Kamera zu sammeln. Von 1988 bis 1991 besuchte sie die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Sie studierte gleichzeitig mit Michael Kessler und Andreas Nickl.

Das Erstengagement erhielt sie am Theater Dortmund, anschließend ging sie von 1993 bis 1997 fest ans Schauspielhaus Zürich. Als ihr damaliger Lebensgefährte Daniel Karasek 1997 Intendant am Theater Wiesbaden wurde, ging Katharina Abt mit.

Sie arbeitet frei für die Bühne und vermehrt fürs Fernsehen. Abt war Ende der 1980er Jahre in einigen Kinofilmen zu sehen und spielte seitdem parallel im Theater und im Fernsehen einige große Rollen. Sie gehörte zur Stammbesetzung der Serien Die Albertis und Der Elefant – Mord verjährt nie. Beachtung fand ihre Besetzung in Der Bulle von Tölz, wo sie an der Seite von Ottfried Fischer die Nachfolge von Katerina Jacob antrat. Von 2016 bis 2020 war sie in der Rolle der Verena Danner die erste Kommissarin in der Serie Die Rosenheim-Cops.[2] 2020 stieg sie nach vier Jahren aus.[3]

Seit Anfang der 2000er Jahre lebt Abt in Hamburg. Sie bildete sich bei mehreren Gesangslehrern zur Sängerin und Musicaldarstellerin weiter. Gemeinsam mit Daniel Karasek überträgt sie Theaterstücke vom Englischen ins Deutsche.

Filmografie

Fernsehen

Kino

Theater

Hörspiele (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 2015: Rolf-Mares-Preis für ihre Rolle als Silvia in Kaspar Häuser Meer im Theater KONTRASTE im Winterhuder Fährhaus

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Katharina Abt – Biografie. In: Weltbild.at. Abgerufen am 26. April 2021.
  2. Katharina Abt ermittelt jetzt mit den Rosenheim-Cops. In: B.Z. Abgerufen am 2. Juni 2020.
  3. Schauspielerin Katharina Abt – Musik statt Bayern-Krimi. In: Bild.de. Abgerufen am 2. Juni 2020.